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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Kordula legte am [[27. August]] [[1566]] im Kloster der [[Petersfrauen]] in [[St. Peter]] ihr Gelübde ab und war eine von zwei verbliebenen Frauen im [[Erzstift Salzburg|Erzstift]]. Nach der Auflösung des Petersfrauenklosters am [[12. August]] [[1583]] legte sie im Benediktinenstift Nonnberg [[1588]] erneut ein Gelübde ab. Sie wurde am [[29. Mai]] [[1600]] zur Äbtissin gewählt und von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] am [[2. Juni]] bestätigt. Ihre Einweihung fand erst ein Jahr später am [[26. August]] [[1601]] statt und wurde vom damaligen [[Weihbischof]] [[Laurentius Mongioyo]] geleitet. | + | Kordula legte am [[27. August]] [[1566]] im Kloster der [[Petersfrauen]] in [[St. Peter]] ihr Gelübde ab und war eine von zwei verbliebenen Frauen im [[Stift St. Peter]]. Nach der Auflösung des Petersfrauenklosters am [[12. August]] [[1583]] legte sie im Benediktinenstift Nonnberg [[1588]] erneut ein Gelübde ab. |
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| − | Kordula machte keine großen Neubauten im Stift, wusste jedoch durch zahlreiche Restaurierungen das ihr anvertraute Gut zu bewahren.
| + | Sie wurde am [[29. Mai]] [[1600]] zur Äbtissin gewählt und von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] am [[2. Juni]] bestätigt. Ihre Einweihung fand erst ein Jahr später am [[26. August]] [[1601]] statt und wurde vom damaligen [[Weihbischof]] [[Laurentius Mongioyo]] geleitet. |
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| − | == Quelle ==
| + | Die Erhebung der Ordensfrau zum Oberhaupt des Konvents war auf Befehl des Erzbischofs geschehen. Was ihn zu diesem Eingriff in die uralte, bislang sorgfältig gewahrte Wahlfreiheit der Nonnen veranlasst hatte, lässt sich nur mutmaßen; allerdings war Cordula von Mundenheim mit der von Wolf Dietrich außerordentlich begünstigten Salzburger Patrizierfamilie [[Alt|Alt von Altenau]] verwandt. Die Art der Amtserlangung brachte sie dem Konvent gegenüber in eine schiefe Stellung und ließ ihr von den besten Absichten geleitetes reformatorisches Wirken wenig Früchte tragen. |
| − | * [[Franz Esterl|Esterl, Franz]]: ''Chronik des adeligen Benediktiner-Frauen-Stiftes Nonnberg in Salzburg. Vom Entstehen desselben bis zum Jahre 1840 aus den Quellen bearbeitet.'', Verlag [[Franz Xaver Duyle]], Salzburg 1841 [http://books.google.de/books?id=fcwDAAAAcAAJ&printsec=frontcover (bei Google Books)]
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| | + | Kordulas erste Sorge waren die Renovierung der Sakristei und die Anschaffung verschiedener Kirchengeräte. Sie machte keine großen Neubauten im Stift, wusste jedoch durch zahlreiche Restaurierungen das ihr anvertraute Gut zu bewahren. |
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| | + | == Quellen == |
| | + | * [[Franz Esterl|Esterl, Franz]]: ''Chronik des adeligen Benediktiner-Frauen-Stiftes Nonnberg in Salzburg. Vom Entstehen desselben bis zum Jahre 1840 aus den Quellen bearbeitet.'', Verlag [[Franz Xaver Duyle]], Salzburg 1841 [http://books.google.de/books?id=fcwDAAAAcAAJ&printsec=frontcover (bei Google Books),] [http://books.google.de/books?id=fcwDAAAAcAAJ&pg=PA105#v=onepage&q&f=false S. 105 ff.] |
| | + | *[[Regintrudis Reichlin von Meldegg|Reichlin von Meldegg, Regintrudis]]: ''Stift Nonnberg zu Salzburg im Wandel der Zeiten, nach Aufzeichnungen der langjährigen Archivarin Frau M. Regintrudis Reichlin von Meldegg, gest. 1943''. Herausgegeben vom Benediktinen-Frauenstift Nonnberg in Salzburg, [[Verlag Anton Pustet]], 1953. S. 41 f. |
| | + | {{Äbtissinnen vom Nonnberg}} |
| | {{SORTIERUNG: Mündenheim, Kordula}} | | {{SORTIERUNG: Mündenheim, Kordula}} |
| | [[Kategorie:Geschichte]] | | [[Kategorie:Geschichte]] |