| | Nachdem im großen Gebiet des Kobernaußerwaldes kaum Siedlungen bestehen und eine gute Windlage vorliegt, wurden seit Anfang des [[21. Jahrhundert]]s in ihm mehrere Projekte als Windparkstandort entwickelt. Am Steiglberg in der Nähe von Lohnsburg am Kobernaußerwald befindet sich bereits seit 1999 eine Windkraftanlage. Im Jahr 2014 wurde der Windpark Munderfing mit fünf Windrädern errichtet. | | Nachdem im großen Gebiet des Kobernaußerwaldes kaum Siedlungen bestehen und eine gute Windlage vorliegt, wurden seit Anfang des [[21. Jahrhundert]]s in ihm mehrere Projekte als Windparkstandort entwickelt. Am Steiglberg in der Nähe von Lohnsburg am Kobernaußerwald befindet sich bereits seit 1999 eine Windkraftanlage. Im Jahr 2014 wurde der Windpark Munderfing mit fünf Windrädern errichtet. |
| | „''Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass ein Bau von Windkraftanlagen ohne landespolitische Regelung nicht geht, so ist er spätestens durch den Bau der Windkraftanlage in Munderfing erbracht''“, sagt Regionalverbands-Obmann [[Bürgermeister der Gemeinde Berndorf bei Salzburg|Bürgermeister]] [[Josef Guggenberger]] aus [[Berndorf bei Salzburg]]. Die fünf Windräder in Munderfing sind etwa von [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] aus sichtbar<ref>Anmerkung: Entfernung Luftlinie etwa 13 Kilometer</ref>. Die Genehmigung derartiger Anlagen ausschließlich in die Hand der Gemeinden zu legen und den Nachbargemeinden lediglich eine Parteienstellung einzuräumen, werde der landschaftsprägenden, weithin sichtbaren Wirkung von derartigen Windkraftanlagen nicht gerecht. Die Bürgermeister der Gemeinden Berndorf, [[Seeham]], [[Obertrum am See]], Mattsee, [[Seekirchen am Wallersee]], [[Schleedorf]], [[Henndorf am Wallersee]], [[Köstendorf]], [[Neumarkt am Wallersee]] und [[Straßwalchen]] als Vorstände des Regionalverbands fordern daher die Landespolitik auf, auch in Hinblick auf eine Errichtung einer geplanten [[Windkraft Lehmberg|Windkraftanlage]] am [[Lehmberg]] (Gemeinde [[Thalgau]]), die jetzt gültige Gesetzeslage zu überdenken und landespolitische Verantwortung wahrzunehmen. „''Bis zu 200 Meter hohe Windkraftanlagen auf unserem Bergrücken zu errichten ohne Rücksichtnahme auf das auch für den [[Fremdenverkehr|Tourismus]] so wichtige Landschaftsbild heißt, das Kind mit dem Bade auszuschütten''“, so Guggenberger. | | „''Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass ein Bau von Windkraftanlagen ohne landespolitische Regelung nicht geht, so ist er spätestens durch den Bau der Windkraftanlage in Munderfing erbracht''“, sagt Regionalverbands-Obmann [[Bürgermeister der Gemeinde Berndorf bei Salzburg|Bürgermeister]] [[Josef Guggenberger]] aus [[Berndorf bei Salzburg]]. Die fünf Windräder in Munderfing sind etwa von [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] aus sichtbar<ref>Anmerkung: Entfernung Luftlinie etwa 13 Kilometer</ref>. Die Genehmigung derartiger Anlagen ausschließlich in die Hand der Gemeinden zu legen und den Nachbargemeinden lediglich eine Parteienstellung einzuräumen, werde der landschaftsprägenden, weithin sichtbaren Wirkung von derartigen Windkraftanlagen nicht gerecht. Die Bürgermeister der Gemeinden Berndorf, [[Seeham]], [[Obertrum am See]], Mattsee, [[Seekirchen am Wallersee]], [[Schleedorf]], [[Henndorf am Wallersee]], [[Köstendorf]], [[Neumarkt am Wallersee]] und [[Straßwalchen]] als Vorstände des Regionalverbands fordern daher die Landespolitik auf, auch in Hinblick auf eine Errichtung einer geplanten [[Windkraft Lehmberg|Windkraftanlage]] am [[Lehmberg]] (Gemeinde [[Thalgau]]), die jetzt gültige Gesetzeslage zu überdenken und landespolitische Verantwortung wahrzunehmen. „''Bis zu 200 Meter hohe Windkraftanlagen auf unserem Bergrücken zu errichten ohne Rücksichtnahme auf das auch für den [[Fremdenverkehr|Tourismus]] so wichtige Landschaftsbild heißt, das Kind mit dem Bade auszuschütten''“, so Guggenberger. |