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Die Werkgruppe, welche er ''Wurmbilder'' nannte, entstand im Zeitraum 1998 − 1999 und zwar durch Frottage an Fraßbildern, die von Käferlarven (Rhagium mordax) an der Innenseite von Baumrinden hinterlassen wurden. Somit ist die Bezeichnung ''Wurmbilder'' irreführend und vom Künstler wohl mit einem Augenzwinkern gewählt. Die Formen die er freilegte, sind nicht manipuliert. Umso verblüffender ist es, Menschen- und Tierleiber erkennen zu meinen. Durch Farbschattierung und Umrisszeichnung legte er die Wesen frei, gleichsam als Paläontologe der Grafik.
 
Die Werkgruppe, welche er ''Wurmbilder'' nannte, entstand im Zeitraum 1998 − 1999 und zwar durch Frottage an Fraßbildern, die von Käferlarven (Rhagium mordax) an der Innenseite von Baumrinden hinterlassen wurden. Somit ist die Bezeichnung ''Wurmbilder'' irreführend und vom Künstler wohl mit einem Augenzwinkern gewählt. Die Formen die er freilegte, sind nicht manipuliert. Umso verblüffender ist es, Menschen- und Tierleiber erkennen zu meinen. Durch Farbschattierung und Umrisszeichnung legte er die Wesen frei, gleichsam als Paläontologe der Grafik.
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Es sind Arbeiten in kleinem Format auf Papier, erstellt mittels Wachsmalkreiden und Faserstift. Die meisten dieser Frottagen weisen das Format DIN A4 auf. Einige Blätter dieser grafischen Reihe erinnern an Höhlenzeichnungen, aber den meisten wohnt das alte Thema des Totentanzes inne und entführen diese den Betrachter somit in ein apokalyptisches Szenario.
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Es sind Arbeiten in kleinem Format auf Papier, erstellt mittels Wachsmalkreiden und Faserstift. Die meisten dieser Frottagen weisen das Format DIN A4 auf. Einige Blätter dieser grafischen Reihe erinnern an Höhlenzeichnungen, aber den meisten wohnt das alte Thema des Totentanzes inne und entführen den Betrachter somit in ein apokalyptisches Szenario.
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==Bildergalerie==
 
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===Chemogramme===
 
===Chemogramme===
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