Bis 1810 verlängerte man die Soleleitung (von der Abzweigung bei Hammer) nach Rosenheim. Die Leitung erreichte dadurch eine Gesamtlänge von 81 Kilometern. Dazu wurde bis zur Abzweigung eine zweite Leitung parallel neben die bestehende gelegt, die die Rosenheimer Saline versorgte. Zudem führten Salinenrat Joseph Baader und Georg von Reichenbach auch an der bestehenden Leitung Umbauten durch. Reichenbach konstruierte zur Beförderung der Sole neue Pumpen, die sogenannten „Wassersäulenmaschinen“. Gleichzeitig ersetzte man die hölzernen Brunnhäuser durch Steinbauten. Ab 1817 floss Sole aus dem Salzbergwerk Berchtesgaden über eine neue Soleleitung nach Reichenhall. Damit hatte das bayerische Soleleitungssystem seine größte Ausdehnung erreicht und verband die vier südbayerischen Salinen miteinander.
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Bis 1810 verlängerte man die Soleleitung (von der Abzweigung bei Hammer) nach Rosenheim. Die Leitung erreichte dadurch eine Gesamtlänge von 81 Kilometern. Dazu wurde bis zur Abzweigung eine zweite Leitung parallel neben die bestehende gelegt, die die Rosenheimer Saline versorgte. Zudem führten Salinenrat Joseph Baader und Georg von Reichenbach auch an der bestehenden Leitung Umbauten durch. Reichenbach konstruierte zur Beförderung der Sole neue Pumpen, die sogenannten „Wassersäulenmaschinen“. Gleichzeitig ersetzte man die hölzernen Brunnhäuser durch Steinbauten. Ab [[1817]] floss Sole aus dem Salzbergwerk Berchtesgaden über eine [[Neue Soleleitung|neue Soleleitung]] nach Reichenhall. Damit hatte das bayerische Soleleitungssystem seine größte Ausdehnung erreicht und verband die vier südbayerischen Salinen miteinander.