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==Kirchenbau und Einrichtung==
 
==Kirchenbau und Einrichtung==
[[1784]] wurde die Kirche und das nebenstehende Vikarhaus, in dem auch die Schule und die Lehrerwohnung Platz finden sollten, errichtet. Die Planer war Hofmaurermeister [[Jakob Pogensperger]]. Die Kirche steht auf einem Aussichtpunkt mit weitem Blick taleinwärts und talauswärts. Sie wurde im Empirestil erbaut, weist aber - besonders in der Einrichtung - viele Rokokoelemente auf.  
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[[1784]] wurden die Kirche und das nebenstehende Vikariatshaus, in dem damals auch die Schule und die Lehrerwohnung Platz finden mussten, errichtet, beide Bauwerke plante Hofmaurermeister [[Jakob Pogensperger]]. Die Kirche steht auf einer Anhöhe, von der aus man weit talein- und auswärts blicken kann. Analog zum Empirestil weist sie einerseits einfache Bauformen auf, andererseits Rokokoelemente, insbesondere bei der Ausmalung und Einrichtung.  
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„Das Gewölbe ist ein segmentbogiges Schalgewölbe. Der Hochaltar hat ein neues Immakulatabild in einem baldachinartigen Rahmen, daneben stehen die Kirchenpatrone: der hl. Hieronymus (dem [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] zu Ehren) und Leonhard, der faktisch als Hauptpatron verehrt wird. Das Immakulatabild ist erst von Virgil Groder [[1902]] gemalt worden, wozu die Schmutzer-Hanna (Winkler) Modell stehen mußte. Auf den Durchgängen neben dem Hochaltar stehen die bescheidenen Statuen der Apostel Petrus und Paulus. Links ist ein Seitenaltar, einfacher Bau, ein Pieta-Bild, darüber ein größeres Kruzifix. Dem Altar gegenüber ist die Kanzel, die von der abgerissenen Kirche Maria Elend stammt, woher auch Orgel, Uhr, Glocken und Kreuze kamen. (Anmerkung: heute steht dort die [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]]). Die übrige Einrichtung der Kirche und Sakristei lieferte der Tischlermeister Leopold Hacksteiner aus Rauris. Als der tiroler Orgelbauer Franz Reinisch II. (* 1840, † 1921) 1896 eine neue Orgel schuf, übernahm er das alte Instrument, das aus Maria Elend gestammt hatte, ohne dafür eine Entschädigung zu bezahlen, wie Pfarrer Johann Ghedina protestierend bemerkte, seither ist sie verschollen. Lediglich ein paar vergoldete Verzierungen dürften vom alten Gehäuse auf das neue übernommen worden sein.
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Die Kirche ist mit einer segmentbogigen Schale gewölbt, der Hochaltar mit einem Bild der Maria als ''Unbefleckte Empfängnis'' versehen, dessen Rahmen baldachinartig wirkt, neben diesem stehen der Hauptpatron Leonhard und, zu Ehren des damaligen [[Hieronymus Graf Colloredo|Erzbischofs Hieronymus]], dessen Namenspatron. Das Bild ''Maria Immaculata'' malte Virgil Groder [[1902]], die Buchebnerin Hanna Winkler, die sogenannte ''Schmutzer-Hanna'', stand dafür Modell. Auf den Durchgängen neben dem Hochaltar sind Statuen der Apostel Petrus und Paulus angebracht, zur Linken der Kirche befindet sich ein einfacher Seitenaltar mit einem Bildnis der Pieta, darüber ein größeres Kruzifix. Gegenüber dem Seitenaltar ‚schwebt‘ die Kanzel, die von der [[1793]] abgetragenen Kirche Maria Elend stammt, woher auch Orgel, Uhr, Glocken und Kreuze kamen. (Anmerkung: heute steht dort die [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]]). Nahezu alle übrigen Einrichtungsgegenstände in Kirche und Sakristei lieferte der Tischlermeister Leopold Hacksteiner aus Rauris. Als der Tiroler Orgelbauer Franz Reinisch II. (* 1840, † 1921) 1896 eine neue Orgel schuf, übernahm er das alte Instrument, das aus Maria Elend gestammt hatte, ohne dafür eine Entschädigung zu bezahlen, wie danach Pfarrer Johann Ghedina protestierend bemerkte, seither ist sie verschollen. Lediglich ein paar vergoldete Verzierungen dürften vom alten Gehäuse auf das neue übernommen worden sein.
    
==Vom Vikariat zur Pfarre Bucheben==
 
==Vom Vikariat zur Pfarre Bucheben==