Änderungen

Keine Änderung der Größe ,  10:27, 16. Aug. 2014
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 5: Zeile 5:  
1931 wurde er nach einer Geheimdiplomatie durch die Unterstützung bürgerlicher Gemeindevertreter (die die Abwahl von [[Josef Ernst]] mit allen Mitteln durchsetzen wollten) erneut zum Bürgermeister gewählt. Er war somit Vorgänger und auch Nachfolger des nationalsozialistischen ([[NSDAP]], in Österreich: [[Hitlerbewegung]]) Bürgermeisters [[Josef Ernst]], der von 1922 bis 1931 das Amt des Bürgermeisters von Zell am See ausübte. Werber blieb in seiner zweiten Amtsperiode allerdings nur bis Mai [[1933]] Bürgermeister.<ref>Sitzungsprokolle der Stadtgemeinde Zell am See 1930/31. In: Hochhold (2013) S. 296f</ref>
 
1931 wurde er nach einer Geheimdiplomatie durch die Unterstützung bürgerlicher Gemeindevertreter (die die Abwahl von [[Josef Ernst]] mit allen Mitteln durchsetzen wollten) erneut zum Bürgermeister gewählt. Er war somit Vorgänger und auch Nachfolger des nationalsozialistischen ([[NSDAP]], in Österreich: [[Hitlerbewegung]]) Bürgermeisters [[Josef Ernst]], der von 1922 bis 1931 das Amt des Bürgermeisters von Zell am See ausübte. Werber blieb in seiner zweiten Amtsperiode allerdings nur bis Mai [[1933]] Bürgermeister.<ref>Sitzungsprokolle der Stadtgemeinde Zell am See 1930/31. In: Hochhold (2013) S. 296f</ref>
 
   
 
   
Nach zunehmenden Aggressionen auf der Straße mit blutigen Zusammenstößen zwischen Sozialdemokraten und nationalsozialisten, persönlichen Diffamierungen (so wurde ihm auch vorgehalten, dass er erst kurz vor ersten Amtsperiode seinen ursprünglichen Familiennamen Vrba (Wrba) hatte eindeutschen lassen; vgl. Quellen > Einzelnachweis 1) und einem Misstrauensantrag der Fraktion der [[NSDAP]] gegen Anton Werber, in dem es um Bezüge Werbers als Verwaltungsdirektor der [[Schmittenhöhebahn]] und um Zweifel an seiner Unparteilichkeit gegangen war, schaltete sich im Frühjahr [[1933]] die Gemeindevertretung gleichsam selbst aus (Selbstauflösung), eine für den 2. Juni 1933 anberaumte Sitzung des Gemeinderates musste daher bereits von [[Bezirkshauptmann]] Regierungsrat Dr. [[Rudolf Hanifle]] als [[Regierungskommissär]] geleitet werden.<ref>Sitzungsprokolle der Stadtgemeinde Zell am See 1933. In: Hochhold (2013) 299f</ref>
+
Nach zunehmenden Aggressionen auf der Straße mit blutigen Zusammenstößen zwischen Sozialdemokraten und Nationalsozialisten, persönlichen Diffamierungen (so wurde ihm auch vorgehalten, dass er erst kurz vor ersten Amtsperiode seinen ursprünglichen Familiennamen Vrba (Wrba) hatte eindeutschen lassen; vgl. Quellen > Einzelnachweis 1) und einem Misstrauensantrag der Fraktion der [[NSDAP]] gegen Anton Werber, in dem es um Bezüge Werbers als Verwaltungsdirektor der [[Schmittenhöhebahn]] und um Zweifel an seiner Unparteilichkeit gegangen war, schaltete sich im Frühjahr [[1933]] die Gemeindevertretung gleichsam selbst aus (Selbstauflösung), eine für den 2. Juni 1933 anberaumte Sitzung des Gemeinderates musste daher bereits von [[Bezirkshauptmann]] Regierungsrat Dr. [[Rudolf Hanifle]] als [[Regierungskommissär]] geleitet werden.<ref>Sitzungsprokolle der Stadtgemeinde Zell am See 1933. In: Hochhold (2013) 299f</ref>
    
==Literatur==
 
==Literatur==