Änderungen

2.930 Bytes hinzugefügt ,  18:12, 20. Jul. 2014
Politikerin
'''Maria Springle''' (* [[14. März]] [[1922]]) in [[Rauris]] ist eine Salzburger Politikerin der [[SPÖ]].

==Leben==
Maria Springle besuchte acht Klassen Volksschule in Rauris sowie zwei Jahre Mädchenfortbildungsschule in Rauris und machte eine kaufmännische Lehre.

In der [[NS-Zeit]] absolvierte sie 1938 ein Pflichtjahr in Thüringen, von 1943 bis 1945 war sie Luftnachrichtenhelferin in Freimann bei [[München]], [[Augsburg]] und [[Lend]].

1948 übersiedelte sie in die Stadt Salzburg, wo sie als Hausfrau tätig war. 1955 wurde sie in der [[Salzburger Volkshilfe]] aktiv und trat der SPÖ bei.

Von 1962 bis 1969 war sie [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates|Mitglied]] des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates]] der Stadt Salzburg und engagierte sich besonders im Bereich der Wohlfahrt.

In der SPÖ war sie von 1964 bis 1984 Mitglied des Landesparteivorstandes, von 1970 bis 1984 Mitglied des Landesparteipräsidiums und von 1966 bis 1978 stellvertretende Landesparteivorsitzende. Von 1963 bis 1984 war sie Mitglied des Landesfrauenkomitees, von 1966 bis 1982 Landesvorsitzende der [[SPÖ-Frauenorganisation]]. Im Jahr 1978 gründete sie gemeinsam mit [[Annemarie Reitsamer]], die damals [[SPÖ-Frauenorganisation#Landesfrauensekretärinnen und -geschäftsführerinnen|SPÖ-Landesfrauensekretärin]] war, den [[Heimhilfedienst]].

Von 1969 bis 1984 war sie [[Landtagsabgeordneter|Abgeordnete]] zum [[Salzburger Landtag]]; bis 1980 war sie die einzige Frau der sozialistischen Fraktion.

Von 1968 bis 1980 war sie Landesobmann-Stellvertreterin der [[Salzburger Kinderfreunde]]. Von 1977 bis 1985 gehörte sie dem Präsidium der Salzburger Volkshilfe an.

==Ehrungen==
*1979: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
* 1985: [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg#Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg|Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg]]

==Quellen==
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA219&lpg=PA219 S. 219]
*[[Dr.-Karl-Renner-Institut Salzburg]]: [http://steinocher-archiv.at/ Steinocher-Archiv] > [http://steinocher-archiv.at/portfolio/spoe-landesfrauenvorsitzende/ SPÖ-Landesfrauenvorsitzende]
{{Zeitfolge
|AMT= [[SPÖ-Frauenorganisation#Vorsitzende|SPÖ-Landesfrauenvorsitzende]]
|ZEIT=[[1966]] – [[1982]]
|VORGÄNGERIN=[[Maria Emhart]]
|NACHFOLGERIN=[[Ricky Veichtlbauer]]
}}
{{SORTIERUNG:Springle, Maria}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Politiker]]
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]]
[[Kategorie:Salzburger Gemeinderat]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Rauris]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Frau]]