| − | Laut Legende stand seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine Kapelle im Mösl, 1241 ging aber der verehrte Kultgegenstand verloren. Nach ihrem Wiederfinden war beabsichtigt gewesen, eine neue Kapelle an einer weniger feuchten Stelle zu errichten.<ref>''Stiftsarchiv Michaelbeuern'', Fach 54, Nr. 72; Gruber, Conrad Franz Xaver: ''Kurze Schilderung von der Wallfahrts-Kirche zu Arnsdorf'', (Handschrift).</ref> Das an den neuen Ort gebrachte Baumaterial verschwand aber laut Legende über Nacht und tauchte am Standort der alten Kapelle wieder auf. Daher wurde 1242 diese nur vergrößert oder eine neue errichtet. Der verloren gegangene alte Kultgegenstand war nicht wieder aufgefunden worden, die Kapelle weist trotzdem seit 1242 Wallfahrtscharakter auf.<ref>Gugitz, Gustav: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 149.</ref> | + | Laut Legende stand seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine Kapelle im Mösl, 1241 ging aber der verehrte Kultgegenstand verloren. Nach ihrem Wiederfinden war beabsichtigt gewesen, eine neue Kapelle an einer weniger feuchten Stelle zu errichten.<ref>''Stiftsarchiv Michaelbeuern'', Fach 54, Nr. 72; [[Franz Xaver Gruber|Gruber, Conrad Franz Xaver]]: ''Kurze Schilderung von der Wallfahrts-Kirche zu Arnsdorf'', (Handschrift).</ref> Das an den neuen Ort gebrachte Baumaterial verschwand aber laut Legende über Nacht und tauchte am Standort der alten Kapelle wieder auf. Daher wurde 1242 diese nur vergrößert oder eine neue errichtet. Der verloren gegangene alte Kultgegenstand war nicht wieder aufgefunden worden, die Kapelle weist trotzdem seit 1242 Wallfahrtscharakter auf.<ref>Gugitz, Gustav: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 149.</ref> |
| | Der im Kern [[Gotik|spätgotische]], einschiffige Bau wird vom Friedhof umgeben. Sie ist seit dem [[13. Jahrhundert]] der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] inkorporiert. | | Der im Kern [[Gotik|spätgotische]], einschiffige Bau wird vom Friedhof umgeben. Sie ist seit dem [[13. Jahrhundert]] der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] inkorporiert. |