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Bei rechtzeitiger Behandlung kann Lepra hingegen vollständig geheilt werden. Es kommt eine Kombinatiosntherapie aus drei verschiedenen Antibiotika zur Anwendung. Die Einnahme dieser Medikamente ist über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu einem Jahr erforderlich, um eine vollständige Abtötung der Erreger zu erreichen. Sonst drohende Lähmungen können durch eine begleitende Bewegungstherapie verhindert werden.
 
Bei rechtzeitiger Behandlung kann Lepra hingegen vollständig geheilt werden. Es kommt eine Kombinatiosntherapie aus drei verschiedenen Antibiotika zur Anwendung. Die Einnahme dieser Medikamente ist über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu einem Jahr erforderlich, um eine vollständige Abtötung der Erreger zu erreichen. Sonst drohende Lähmungen können durch eine begleitende Bewegungstherapie verhindert werden.
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==Erster Lepra-Nachweis im frühmittelalterlichen Österreich==
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Eine Diagnose dieser Erkrankung mittels Untersuchung von Skelettresten ist nicht einfach, da auch andere Erkrankungen ähnliche Auswirkungen auf Knochen des menschlichen Skelettes  haben können. Paläopathologen ist nun trotzdem zum ersten Mal der wissenschaftliche Nachweis gelungen, dass auch die österreichische Bevölkerung des frühen Mittelalters von Lepra betroffen war. An Hand von Skelettresten einer jungen Frau aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld im niederösterreichischen Pottenbrunn, die ungewöhnliche Deformationen aufweisen, konnte nach genauen Untersuchungen die entsprechende Diagnose gestellt werden. Zur Absicherung wurde auch eine molekularbiologische Analyse erstellt. Dabei konnte in zwei Knochenextrakten das ''Mycobacterium leprae-DNA'' eindeutig nachgewiesen und typisiert werden.
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Interessant ist, dass aufgrund der Fundumstände angenommen werden kann, dass die erkrankte Frau sozial nicht isoliert wurde. Die Untersuchung weiterer 18 Verdachtsfälle hat kein positives Ergebnis gebracht, d.h., dass die junge Frau die einzige Leprakranke in ihrer sozialen Gruppe war. 
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Offen ist, ob die ''Rassel'', die als Grabbeigabe vorgefunden wurde, vergleichbar mit den sogenannten ''Lepraratschen'', mit denen Leprose andere Menschen vor ihrem Auftreten gewarnt haben, mit der Erkrankung in Verbindung steht.
    
==Länder mit Leprakranken==
 
==Länder mit Leprakranken==
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Engagierte Salzburgerinnen wie [[Claudia Vilanek]] unterstützen Lepraprojekte wie [[Little Flower]], u.a.  auch durch den Vertrieb von [[Schals aus Little Flower]]. Auch [[Nora Reiter]] hat schon als Jugendliche in diesem Lepraprojekt im Nordosten Indiens gearbeitet und sich später zum Studium an der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]] entschieden, das sie leider nicht mehr abschließen konnte.
 
Engagierte Salzburgerinnen wie [[Claudia Vilanek]] unterstützen Lepraprojekte wie [[Little Flower]], u.a.  auch durch den Vertrieb von [[Schals aus Little Flower]]. Auch [[Nora Reiter]] hat schon als Jugendliche in diesem Lepraprojekt im Nordosten Indiens gearbeitet und sich später zum Studium an der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]] entschieden, das sie leider nicht mehr abschließen konnte.
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==Erster Lepra-Nachweis im frühmittelalterlichen Österreich==
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Eine Diagnose dieser Erkrankung mittels Untersuchung von Skelettresten ist nicht einfach, da auch andere Erkrankungen ähnliche Auswirkungen auf Knochen des menschlichen Skelettes  haben können. Paläopathologen ist nun trotzdem zum ersten Mal der wissenschaftliche Nachweis gelungen, dass auch die österreichische Bevölkerung des frühen Mittelalters von Lepra betroffen war. An Hand von Skelettresten einer jungen Frau aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld im niederösterreichischen Pottenbrunn, die ungewöhnliche Deformationen aufweisen, konnte nach genauen Untersuchungen die entsprechende Diagnose gestellt werden. Zur Absicherung wurde auch eine molekularbiologische Analyse erstellt. Dabei konnte in zwei Knochenextrakten das Mycobacterium leprae-DNA eindeutig nachgewiesen und typisiert werden.
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Interessant ist, dass aufgrund der Fundumstände angenommen werden kann, dass die erkrankte Frau sozial nicht isoliert wurde. Die Untersuchung weiterer 18 Verdachtsfälle hat kein positives Ergebnis gebracht, d.h., dass die junge Frau die einzige Leprakranke in ihrer sozialen Gruppe war.  Offen ist, ob die Rassel, die als Grabbeigabe vorgefunden wurde, vergleichbar mit den sogenannten Lepraratschen, mit denen Leprose andere Menschen vorgewarnt haben, mit der Erkrankung in Verbindung steht.
      
==Quellen==
 
==Quellen==
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