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| | [[Datei:Severin Stief.jpg|thumb|„Predigt des heiligen [[Severin]]“ von Sebastian Stief, 1863]] | | [[Datei:Severin Stief.jpg|thumb|„Predigt des heiligen [[Severin]]“ von Sebastian Stief, 1863]] |
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| | [[Datei:Altarbild in Waldprechting.jpg|thumb|Altarbild in Waldprechting von Sebastian Stief]] | | [[Datei:Altarbild in Waldprechting.jpg|thumb|Altarbild in Waldprechting von Sebastian Stief]] |
| | [[Bild:Sebastian Stiefhaus Seekirchen.jpg|thumb|Sebastian Stiefhaus Seekirchen]] | | [[Bild:Sebastian Stiefhaus Seekirchen.jpg|thumb|Sebastian Stiefhaus Seekirchen]] |
| | [[Bild:Gedenktafel an Sebastian Stief.jpg|thumb|Gedenktafel für Sebastian Stief in der Pfeiffergasse]] | | [[Bild:Gedenktafel an Sebastian Stief.jpg|thumb|Gedenktafel für Sebastian Stief in der Pfeiffergasse]] |
| − | '''Sebastian Stief''' (* [[16. Jänner]] [[1811]] in Tengling bei [[Tittmoning]], damals Teil des Fürsterzbistums Salzburg, heute zu [[Bayern]] gehörend; † [[28. Juli]] [[1889]] in [[Salzburg]]) war Maler. | + | '''Sebastian Stief''' (* [[16. Jänner]] [[1811]] in [[Tengling]] bei [[Tittmoning]], damals Teil des Fürsterzbistums Salzburg, heute zu [[Bayern]] gehörend; † [[28. Juli]] [[1889]] in [[Salzburg]]) war Maler. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | {{PAGENAME}} kam als Sohn eines Schneiders zur Welt und zeigte schon als Kind Begeisterung fürs Malen. Stief studierte an der Münchner Akademie von [[1828]] bis [[1832]] unter anderem bei Peter von Cornelius und Julius Schnorr und finanzierte sich dabei sein Studium mit Porträtzeichnungen. Als Porträtmaler begann er in Bayern auch seine künstlerische Laufbahn, bevor er in [[Seekirchen am Wallersee]] [[1833]] von einem Onkel eine Blechspielzeugfabrik erbte und in den [[Flachgau]] zog.<ref name="Kulturlexikon">[[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hg.): [[Salzburger Kulturlexikon]], [[Residenz Verlag]], Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1</ref> | + | {{PAGENAME}} kam als Sohn eines Schneiders zur Welt und zeigte schon als Kind Begeisterung fürs Malen. Stief studierte an der Münchner Akademie von [[1828]] bis [[1832]] unter anderem bei Peter von Cornelius und Julius Schnorr und finanzierte sich dabei sein Studium mit Porträtzeichnungen. Als Porträtmaler begann er in Bayern auch seine künstlerische Laufbahn, bevor er in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] [[1833]] von einem Onkel eine Blechspielzeugfabrik erbte und in den [[Flachgau]] zog.<ref name="Kulturlexikon">[[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hg.): [[Salzburger Kulturlexikon]], [[Residenz Verlag]], Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1</ref> |
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| − | Wegen der großen Konkurrenz aus Nürnberg gab er dieses Geschäft an der Hauptstraße 43 in Seekirchen [[1838]] wieder auf und zog nach Salzburg, wo er alsbald die Tochter des erzbischöflichen Zeichenmeisters [[August Franz Heinrich von Naumann]], Marie, heiratete.<ref>Elisabeth und [[Heinz Dopsch]] (Hg.): ''1300 Jahre Seekirchen. Geschichte und Kultur einer Salzburger Marktgemeinde.'' 1996, Marktgemeinde Seekirchen.</ref> An Aufträgen mangelte es dem Maler nicht, nahezu alle angesehenen Bürger und geistlichen Würdenträger ließen sich von Stief porträtieren. Gleichzeitig gestaltete er zahlreiche Kirchenräume mit seinen Altarbildern aus<ref name="Kulturlexikon">Kulturlexikon</ref>. | + | Wegen der großen Konkurrenz aus Nürnberg gab er dieses Geschäft an der [[Hauptstraße (Seekirchen am Wallersee)|Hauptstraße]] 43 in Seekirchen [[1838]] wieder auf und zog nach Salzburg, wo er alsbald die Tochter des erzbischöflichen Zeichenmeisters [[August Franz Heinrich von Naumann]], Marie, heiratete.<ref>Elisabeth und [[Heinz Dopsch]] (Hg.): ''1300 Jahre Seekirchen. Geschichte und Kultur einer Salzburger Marktgemeinde.'' 1996, Marktgemeinde Seekirchen.</ref> An Aufträgen mangelte es dem Maler nicht, nahezu alle angesehenen Bürger und geistlichen Würdenträger ließen sich von Stief porträtieren. Gleichzeitig gestaltete er zahlreiche Kirchenräume mit seinen Altarbildern aus<ref name="Kulturlexikon">Kulturlexikon</ref>. |
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| | Der [[Köstendorf]]er Maler [[Josef Mösl]] ging von [[1840]] bis [[1841]] bei Stief in die Lehre. | | Der [[Köstendorf]]er Maler [[Josef Mösl]] ging von [[1840]] bis [[1841]] bei Stief in die Lehre. |
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| | + | Seine Tochter Antonie heiratete den Komponisten und Chorleiter, Dirigent, Musikerzieher und Musikschriftsteller [[Viktor Keldorfer]]. |
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| | Stief verstarb in Salzburg in seinem Haus im [[Kaiviertel]] der Salzburger [[Altstadt]] in der [[Pfeifergasse]] 4.<ref>[[Franz Martin]]: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen 5. wesentlich überarbeitete Auflage von Willa Leitner-Martin und Andreas Martin. [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006 </ref> Er ist in einer privaten Grabanlage am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] begraben. | | Stief verstarb in Salzburg in seinem Haus im [[Kaiviertel]] der Salzburger [[Altstadt]] in der [[Pfeifergasse]] 4.<ref>[[Franz Martin]]: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen 5. wesentlich überarbeitete Auflage von Willa Leitner-Martin und Andreas Martin. [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006 </ref> Er ist in einer privaten Grabanlage am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] begraben. |
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| − | In Salzburg ist die [[Sebastian-Stief-Gasse]] in der [[Altstadt]], ganz in der Nähe seiner Wohnung, nach dem Maler benannt, in Seekirchen existiert eine [[Sebastian-Stief-Gasse (Seekirchen)|Sebastian-Stief-Gasse]]. | + | In Salzburg ist die [[Sebastian-Stief-Gasse]] in der Altstadt, ganz in der Nähe seiner Wohnung, nach dem Maler benannt, in Seekirchen existiert eine [[Sebastian-Stief-Gasse (Seekirchen am Wallersee)|Sebastian-Stief-Gasse]]. |
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| | ==Werke== | | ==Werke== |