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| | [[1992]] wurde Tochter [[Marianne von Buseck]] Geschäftsführerin und später Eigentümerin. Sie baute [[1996]] eine Vitalinsel und entdeckte dabei [[2002 ]] durch vier Geomanen angebliche "Energieplätze" auf der Liegenschaft des Vitalhotels. ''Gaisberg'' wird von einzelnen Esoterikern nicht auf das germanische Wort "Geiß" zurückgeführt, sondern auf ein angebliches keltisches Wort mit der Bedeutung "heilig". Auf dem Grundstück vom Hotel Kobenzl befinden sich angeblich über 20 Energieplätze. Der Stärkste von ihnen strahlt dabei diesen Angaben zufolge bis zu 40 km weit. Das Hotel besaß nun auch einen Seminarbereich und 80 Betten. Im Herbst [[2004]] verließ Marianne von Buseck, Mutter von vier Kindern, die Gastronomie. | | [[1992]] wurde Tochter [[Marianne von Buseck]] Geschäftsführerin und später Eigentümerin. Sie baute [[1996]] eine Vitalinsel und entdeckte dabei [[2002 ]] durch vier Geomanen angebliche "Energieplätze" auf der Liegenschaft des Vitalhotels. ''Gaisberg'' wird von einzelnen Esoterikern nicht auf das germanische Wort "Geiß" zurückgeführt, sondern auf ein angebliches keltisches Wort mit der Bedeutung "heilig". Auf dem Grundstück vom Hotel Kobenzl befinden sich angeblich über 20 Energieplätze. Der Stärkste von ihnen strahlt dabei diesen Angaben zufolge bis zu 40 km weit. Das Hotel besaß nun auch einen Seminarbereich und 80 Betten. Im Herbst [[2004]] verließ Marianne von Buseck, Mutter von vier Kindern, die Gastronomie. |
| − | [[Peter Herzog]], einer der beiden Söhne, führte das Haus bis Oktober [[2006]]. Seither ist es geschlossen und steht zum Verkauf. | + | |
| | + | [[Peter Herzog]], einer der beiden Söhne, führte das Haus bis Oktober [[2006]]. Seither dann wurde es geschlossen und stand zum Verkauf. |
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| | === Neubeginn März 2012 === | | === Neubeginn März 2012 === |
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| | === Stefan Wendt kein unbeschriebenes Blatt === | | === Stefan Wendt kein unbeschriebenes Blatt === |
| | Bei Recherchen über Wendt<ref>Kreditauskunft [https://www.facebook.com/photo.php?fbid=2596265590841&set=a.2558995539113.114599.1380762116&type=1&theater Teil 1] und [https://www.facebook.com/photo.php?fbid=2596259670693&set=a.2558995539113.114599.1380762116&type=1&theater Teil 2]</ref> im Internet stößt man auf bereits 2007 auf seine ''Masche mit dem nicht existierenden Investor''. Mit WiT Reisen, einem Busunternehmen, erlitt er Schiffbruch<ref>Quelle [http://www.fvw.de/index.cfm?event=page.index&cid=11113&searchterm=wendt%20christian WIT-Reisen: Busreiseveranstalter stellt Betrieb ein]</ref>. 2011 musste er nach zwei Investoren-Erfindungen wiederum zwei Konkurse anmelden, einen für Herodot Reisen<ref>siehe auch [http://touristik.amplify.com/2011/07/14/httpfacebooktouristikerde-fvw-blog-herodot-tours-schwerer-wechsel-in-die-realitat/ touristik.amplify.com]</ref> und einen für Hotel Kobenzl. | | Bei Recherchen über Wendt<ref>Kreditauskunft [https://www.facebook.com/photo.php?fbid=2596265590841&set=a.2558995539113.114599.1380762116&type=1&theater Teil 1] und [https://www.facebook.com/photo.php?fbid=2596259670693&set=a.2558995539113.114599.1380762116&type=1&theater Teil 2]</ref> im Internet stößt man auf bereits 2007 auf seine ''Masche mit dem nicht existierenden Investor''. Mit WiT Reisen, einem Busunternehmen, erlitt er Schiffbruch<ref>Quelle [http://www.fvw.de/index.cfm?event=page.index&cid=11113&searchterm=wendt%20christian WIT-Reisen: Busreiseveranstalter stellt Betrieb ein]</ref>. 2011 musste er nach zwei Investoren-Erfindungen wiederum zwei Konkurse anmelden, einen für Herodot Reisen<ref>siehe auch [http://touristik.amplify.com/2011/07/14/httpfacebooktouristikerde-fvw-blog-herodot-tours-schwerer-wechsel-in-die-realitat/ touristik.amplify.com]</ref> und einen für Hotel Kobenzl. |
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| | + | Im Mai 2014 wurde Wendt am Amtsgericht [[Laufen]] ([[Bayern]]) verurteilt. Mit 15 Mill. Euro wollte 2011 der 37-jähriger deutscher Bauunternehmer das Traditionshotel Kobenzl auf dem Gaisberg wiederbeleben. Er vergab Aufträge an Firmen – ohne Geld in der Tasche. Er behauptete, selbst Opfer eines Kreditbetrügers geworden zu sein. Am Amtsgericht Laufen wurde der verhinderte Kobenzl-„Retter“ von damals am 27. Mai 2014 zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt. Ein Betrugsvorsatz sei nicht nachweisbar<ref>{{Quelle SN|28. Mai 2014}}</ref>. |
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| | ===2014: Aus dem Kobenzl wird wieder die Judenbergalm === | | ===2014: Aus dem Kobenzl wird wieder die Judenbergalm === |
| − | Nach sieben Jahren will das Kobenzl 2014 wieder öffnen. Der Betreiber ist wieder die Familie Herzog. Das Haus soll mit einem völlig neuen Konzept und neuem Name - „Judenbergalm“ - eröffnet werden. So hieß das Traditionshotel bis 1938. | + | Nach sieben Jahren wurde bekannt, dass das Kobenzl 2014 wieder eröffnen wird. Der Betreiber ist wieder die Familie Herzog. Das Haus soll mit einem völlig neuen Konzept und neuem Name - „[[Judenbergalm]]“ - eröffnet werden. So hieß das Traditionshotel bis 1938. |
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| − | Peter Herzog, einer der beiden Söhne der Hoteliersfamilie wollte 2005 das Haus schon einmal retten, als er in Kooperation mit dem Suhrkamp-Verlag und Raimund Fellinger, dem Lektor von [[Thomas Bernhard]] und [[Peter Handke]], das Kobenzl in ein „Bücherhotel“ umwandelte. Damals sei man wohl zu früh von dem Konzept abgerückt, erzählt er.
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| − | Peter Herzog will nun aus der Not eine Tugend machen, indem er sich fortan auf die Stärken des elterlichen Hotels besinnt. „''Das sind zuallererst die Lage des Hauses sowie die Menschen, die hier – aber auch in der Umgebung – daheim sind''“, sagt er. Ein Fünf-Sterne-Hotel sei deshalb kein Thema mehr. „''Wir müssten sieben Millionen Euro investieren, um einen Standard zu schaffen, den viele andere Hotels auch haben. Aber diese Hotels haben nicht diese Ruhe und erst recht nicht diese Aussicht''“.
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| − | Von Mai bis Oktober – 12 Uhr mittags bis 21 Uhr – soll das Haus als ''Almbetrieb'' geführt werden. Partner aus der Region, etwa mit der Fleischerei Auernig, der Bäckerei Unterbäck aus [[Seekirchen am Wallersee]] und Thomas Beuchel von Icezeit werden Herzog dabei unterstützen. Für das Bier sei man mit dem [[Müllner Bräu]] in Verhandlungen. Beide Terrassen bieten Platz für 150 Personen. „''Und wir wollen, dass diese Terrassen bei Schönwetter täglich von Salzburgern besetzt sind''“, erklärt Herzog. Auf Vorbestellung werde man auch Picknickkörbe mit Decken und Sonnenschirm zur Verfügung stellen. Die Metzgerei grillt, ebenfalls nach Vorbestellung (ab 20 Personen), zukünftig an jener Stelle, wo einst US-Präsident Nixon über Salzburg schaute.
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| − | „''Laut Magistrat bezwingen jährlich eine Million Wanderer und Radfahrer den Gaisberg''“, sagt Herzog. Und diese möchte er nicht nur mit der Aussicht, sondern auch mit dem Preis locken: „''Ziel ist, dass eine vierköpfige Familie bei uns um 50 Euro essen und trinken kann.''“
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| − | ==== Hotelkonzept mit Gästeflasche und Gästebuch ====
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| − | Völlig aus dem Raster fällt Herzogs Hotelkonzept: Das Bed & Breakfast Kobenzl ist von Mai bis Oktober geöffnet. Beim Einchecken müssen die Gäste eine Flasche „ihres Geschmacks“ sowie ein Taschenbuch mitbringen. Beides wird an der Rezeption im „Buch des Geistes“ eingetragen. „''Die Flasche kommt in die Bar''“, erklärt Herzog. „''Dort gibt es keinen Barkeeper. Die Gästeflasche ist die Eintrittskarte, um von 21 bis 24 Uhr kostenfrei Wein, Bier, alkoholfreie Getränke, Spirituosen, Kaffee und Tee zu konsumieren.''“ Eine mitgebrachte Flasche gilt übrigens drei Tage. „Danach ist Nachschub seitens der Gäste notwendig“, sagt Herzog.
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| − | Das mitgebrachte Taschenbuch komme in die „Wirre Bibliothek“. Dort können die Gäste aus 5 000 Büchern vom Suhrkamp Verlag auswählen. Bei der Abreise dürfen sie sich ein Buch mit nach Hause nehmen. „''Sie haben ja eines mitgebracht, das als Teil von ihnen bei uns bleibt''“, sagt Herzog. Fernseher gebe es künftig nur noch im Bar-Bereich. Vermietet werden im Sommer maximal 14, im Winter sechs Zimmer – alle mit Blick auf die Stadt. Der Preis soll 90 bis 130 Euro pro Person betragen. Die „Hausgäste“ können von 21 bis 12 Uhr frei über ihren Urlaubsort verfügen. Für sie entstehen dank des Konzepts keine zusätzlichen Kosten.
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