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==Die Schlacht bei Mühldorf (955)==
 
==Die Schlacht bei Mühldorf (955)==
Nach einem Waffenstillstand infolge eines blutigen Einfalles der Ungarn in Bayern folgte. In der folgenden Auseinandersetzung, in der etliche Aufständischen ins Lager des Königs gewechselt waren, trat der Salzburger Erzbischof aber dem Lager der Aufständischen und damit seiner Verwandten Luitpoldinger bei. Trotz der Aussöhnung von Aufständischen mit dem König und dem Tod des Anführers der Aufständischen, Pfalzgraf Arnulf wurde der Konflikt erst mit der '''Schlacht bei Mühldorf''', die vermutlich am [[1. Mai]] [[955]] stattfand, beendet. In dieser letzten Auseinandersetzung wurde der Salzburger Erzbischof von Otto gefangen genommen. Der als jähzornig bekannte Otto bezichtigte Herold des Hochverrates und der Rebellion, ließ ihn blenden und schickte ihn nach Säben in die Verbannung. Nachdem Herold diese Verbannung und Absetzung nicht zur Kenntnis nehmen wollte, und weiterhin liturgische Handlungen vornahm, drohte ihm [[962]] der Papst mit dem Bann, wenn er nicht davon abließe und beschuldigte Herold die Ungarn nach Bayern gelockt zu haben. [[967]] hat der Papst die Androhung des Bannes erneuert, die damals Kaiser Otto der Große und 59 Erzbischöfe und Bischöfe mit unterzeichnet hatten.
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Eine Invasion der Ungarn in Bayern zu Beginn des Jahres 954 nötigte die Aufständischen zu einem Waffenstillstand mit dem König. In der folgenden Auseinandersetzung, in der etliche Aufständische ins Lager des Königs gewechselt waren, trat der Salzburger Erzbischof aber dem Lager der Aufständischen und damit seiner Verwandten Luitpoldinger bei. Trotz der Aussöhnung von Aufständischen mit dem König und dem Tod des Anführers der Aufständischen, Pfalzgraf Arnulf wurde der Konflikt erst mit der '''Schlacht bei Mühldorf''', die vermutlich am [[1. Mai]] [[955]] stattfand, beendet. In dieser letzten Auseinandersetzung wurde der Salzburger Erzbischof von Otto gefangen genommen. Der als jähzornig bekannte Otto bezichtigte Herold des Hochverrates und der Rebellion, ließ ihn blenden und schickte ihn nach Säben in die Verbannung. Nachdem Herold diese Verbannung und Absetzung nicht zur Kenntnis nehmen wollte, und weiterhin liturgische Handlungen vornahm, drohte ihm [[962]] der Papst mit dem Bann, wenn er nicht davon abließe und beschuldigte Herold die Ungarn nach Bayern gelockt zu haben. Auf der Synode von Ravenna [[967]] hat Papst Johannes XIII. die Androhung des Bannes erneuert, die damals Kaiser Otto der Große und 59 Erzbischöfe und Bischöfe mit unterzeichnet hatten.
    
== Literatur und Quellenangabe==
 
== Literatur und Quellenangabe==