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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das heute als Hotelbetrieb im Besitz der [[Erzdiözese Salzburg]] befindliche ehemalige [[Tauernhäuser|Tauernhaus]] wurde schon im Jahre [[1130]] als "Tauernhospiz" erwähnt. Möglich ist aber, dass es bereits 1.002 n. Chr. eine Taferne oder Herberge auf der Passhöhe gegeben hatte. Denn in eine Schenkungsurkunde in [[Mauterndorf]] umfasste damals schon das Gebiet von Neusess bis Obertauern.
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Das heute als Hotelbetrieb im Besitz der [[Erzdiözese Salzburg]] befindliche ehemalige [[Tauernhäuser|Tauernhaus]] wurde schon im Jahre [[1130]] als "Tauernhospiz" erwähnt. Möglich ist aber, dass es bereits 1002 n. Chr. eine Taferne oder Herberge auf der Passhöhe gegeben hatte. Denn in eine Schenkungsurkunde in [[Mauterndorf]] umfasste damals schon das Gebiet von Neusess bis Obertauern.
    
Mehrmals findet es sich dann ab 1500 urkundlich als "Wirtshaus am Tauern" in Dokumenten. Zu dieser Zeit befand sich das Anwesen im Besitz der Grundherrschaft des [[Salzburger Domkapitel]]s. [[1522]] bis [[1542]] führte ein gewisser ''Christoff Grünwald'' das Tauernhaus. Sein Nachfolger wurde allerdings bald vom Domkapitel wegen Unfähigkeit ausgetauscht. [[Domherr]] Trauttmannsdorff  wurde beauftragt, mit dem [[Altenmarkt]]er Wirt [[Wolf Wisenegger]] Verhandlungen bezüglich der Führung des Tauernhauses am [[Radstädter Tauern]] aufzunehmen. Mit ihm konnte am [[20. August]] [[1558]] dann der Bewirtschaftungsvertrag auch geschlossen werden und seine Familie blieb durch 260 Jahre am Obertauern.  Obertauern verdankt ihnen den Bau der Kirche, des Vikarhauses und die Errichtung des [[Tauernhaus Schaidberg|Tauernhauses Schaidberg]]. Erst [[1818]] verkaufte die Familie an Kaspar Steger, der [[1809]] Landsturmhauptmann im [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskampf]] gegen die Franzosen war.
 
Mehrmals findet es sich dann ab 1500 urkundlich als "Wirtshaus am Tauern" in Dokumenten. Zu dieser Zeit befand sich das Anwesen im Besitz der Grundherrschaft des [[Salzburger Domkapitel]]s. [[1522]] bis [[1542]] führte ein gewisser ''Christoff Grünwald'' das Tauernhaus. Sein Nachfolger wurde allerdings bald vom Domkapitel wegen Unfähigkeit ausgetauscht. [[Domherr]] Trauttmannsdorff  wurde beauftragt, mit dem [[Altenmarkt]]er Wirt [[Wolf Wisenegger]] Verhandlungen bezüglich der Führung des Tauernhauses am [[Radstädter Tauern]] aufzunehmen. Mit ihm konnte am [[20. August]] [[1558]] dann der Bewirtschaftungsvertrag auch geschlossen werden und seine Familie blieb durch 260 Jahre am Obertauern.  Obertauern verdankt ihnen den Bau der Kirche, des Vikarhauses und die Errichtung des [[Tauernhaus Schaidberg|Tauernhauses Schaidberg]]. Erst [[1818]] verkaufte die Familie an Kaspar Steger, der [[1809]] Landsturmhauptmann im [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskampf]] gegen die Franzosen war.
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[[Kategorie:Pongau]]
 
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[[Kategorie:Niedere Tauern]]
 
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