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Das Schaubergwerk wurde 2013 vom [[Nationalpark Hohe Tauern]] geschlossen.  Wegen der Schließung des Schaubergwerks Hochfeld  muss sich der Nationalpark Hohe Tauern heftige Kritik anhören. Bei der für den Nationalpark zuständigen LH-Stv. [[Astrid Rössler]] ([[Grüne]]) lag im Dezember 2013 eine Reihe von Protestschreiben vor.
 
Das Schaubergwerk wurde 2013 vom [[Nationalpark Hohe Tauern]] geschlossen.  Wegen der Schließung des Schaubergwerks Hochfeld  muss sich der Nationalpark Hohe Tauern heftige Kritik anhören. Bei der für den Nationalpark zuständigen LH-Stv. [[Astrid Rössler]] ([[Grüne]]) lag im Dezember 2013 eine Reihe von Protestschreiben vor.
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1993 hatte der private [[Verein Zukunftskollegium Nationalpark Hohe Tauern]] den ehemaligen Abbau als Schaubergwerk zugänglich gemacht. 2011 hat es der Nationalpark übernommen. Seit dem Frühjahr 2013 ist es nicht mehr zugänglich. Der Nationalpark hat stattdessen im August 2013 nebenan einen Geo-Lehrweg eröffnet, an dessen Ende der 133 Meter lange Martin-Stollen begehbar ist. Er bietet aber nur einen Einblick in die Geologie, nicht in den historischen Abbau. Zu Zeiten des Schaubergwerks waren 1 122 Meter Stollen zugänglich.
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1993 hatte der private Verein Zukunftskollegium Nationalpark Hohe Tauern den ehemaligen Abbau als Schaubergwerk zugänglich gemacht. 2011 hat es der Nationalpark übernommen. Seit dem Frühjahr 2013 ist es nicht mehr zugänglich. Der Nationalpark hat stattdessen im August 2013 nebenan einen Geo-Lehrweg eröffnet, an dessen Ende der 133 Meter lange Martin-Stollen begehbar ist. Er bietet aber nur einen Einblick in die Geologie, nicht in den historischen Abbau. Zu Zeiten des Schaubergwerks waren 1 122 Meter Stollen zugänglich.
    
Die Kritiker bemängeln, dass man eine einzigartige Attraktion zugesperrt habe. Das sei ein touristischer Schaden und auch eine Verschwendung, weil in das Schaubergwerk im Laufe der Jahre <u>zwei Millionen Euro an öffentlichen Geldern</u> gesteckt worden seien. Erst vor zwei Jahren sei die Beleuchtung erneuert worden. Und die Schließung sei nicht kommuniziert worden. Man habe einfach nicht mehr aufgesperrt. Ein ehemaliger Bergwerksführer kritisierte zudem zahlreiche Missstände bei der neuen Führung im Martin-Stollen. Unter anderem gebe es keinen gültigen Notfallplan. Der Führer zeigte den Nationalpark bei der Montanbehörde an.
 
Die Kritiker bemängeln, dass man eine einzigartige Attraktion zugesperrt habe. Das sei ein touristischer Schaden und auch eine Verschwendung, weil in das Schaubergwerk im Laufe der Jahre <u>zwei Millionen Euro an öffentlichen Geldern</u> gesteckt worden seien. Erst vor zwei Jahren sei die Beleuchtung erneuert worden. Und die Schließung sei nicht kommuniziert worden. Man habe einfach nicht mehr aufgesperrt. Ein ehemaliger Bergwerksführer kritisierte zudem zahlreiche Missstände bei der neuen Führung im Martin-Stollen. Unter anderem gebe es keinen gültigen Notfallplan. Der Führer zeigte den Nationalpark bei der Montanbehörde an.
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