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| | === Burgfried === | | === Burgfried === |
| | + | : ''Hauptartikel: [[Burgfried]]'' |
| | Der [[Burgfried]] war möglicherweise ein befestigter Zufluchtsort von Maxglan und gehört möglicherweise zum ältesten Siedlungskern von Maxglan. „Burgfried“ (burccride) hieß der Schutzbereich eines Fürstenhofes, einer Stadt oder eines Marktes. | | Der [[Burgfried]] war möglicherweise ein befestigter Zufluchtsort von Maxglan und gehört möglicherweise zum ältesten Siedlungskern von Maxglan. „Burgfried“ (burccride) hieß der Schutzbereich eines Fürstenhofes, einer Stadt oder eines Marktes. |
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| − | Der Burgfried ist ein Maxglaner Stadtteil, der zwischen den lange großteils unverbauten Flächen zwischen Neumaxglan und Altmaxglan, in Richtung [[Aiglhof]] gelegen ist. Räumlich gesehen liegt Burgfried dabei inselartig zwischen der [[Glan]] und dem als Werkskanal abzweigenden und wieder in die Glan mündenden Maxglaner Mühlbach. Hier wohnten an der Glan in historischer Zeit verschiedene Wäscher und Handwerker. An historischen Wäscherhäusern sind (Stand [[1830]]) hier zu nennen: Wäscherlenz (Burgfriedgasse 3, erhalten), Wäscher-Münzer-Haus, Wäscher-Brandhofer-Haus, Wäscher-Marx-Haus, Wäscher-Eglhamer-Haus, Putzwäscherhaus und das Wäscher-Gartner-Haus. In Burgfried liegt auch der [[Stölzlpark]]. Er ist benannt nach dem Maxglaner Bürgermeister, Landeshauptmann-Stellvertreter und Rechtanwalt [[Artur Stölzel|Dr. Artur Stölzel]], der in der großzügigen ''Villa Arthur'' wohnte, zu dessen Park der heutige Stölzlpark gehörte. In diesem Park befinden sich heute auch der Verkehrsgarten der Stadt [[Salzburg]], ein Kindergarten und das [[Maxglaner Heimathaus]].
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| | ====Ganshof==== | | ====Ganshof==== |
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| | ====Aiglhof bzw. Aiglhofsiedlung==== | | ====Aiglhof bzw. Aiglhofsiedlung==== |
| − | Die [[Aiglhofsiedlung]] in Neu-Maxglan entstand am Rand zum Stadtteil Mülln auf den wesentlich zu Maxglan gehörigen Aiglhoffeldern. Die Siedlung wurde großteil während und nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut und wird heute von der Bevölkerung zusammen mit den angrenzenden, dicht verbauten Gebieten von Mülln und Lehen vielfach bereits als eigener kleiner Stadtteil wahrgenommen.
| + | : ''Hauptartikel [[Aiglhof]]'' |
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| | + | Die Aiglhofsiedlung in Neu-Maxglan entstand am Rand zum Stadtteil Mülln auf den wesentlich zu Maxglan gehörigen Aiglhoffeldern. Die Siedlung wurde großteil während und nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut und wird heute von der Bevölkerung zusammen mit den angrenzenden, dicht verbauten Gebieten von Mülln und Lehen vielfach bereits als eigener kleiner Stadtteil wahrgenommen. |
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| | === Maxglan-Riedenburg === | | === Maxglan-Riedenburg === |
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| | ====Der Rochushof und die Stieglbrauerei==== | | ====Der Rochushof und die Stieglbrauerei==== |
| − | Der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Brauereibetrieb]] war ursprünglich in der Salzburger [[Altstadt]], wo derzeit noch das Gesundheitsamt der Stadt Salzburg untergebracht ist. Der Gasthof und die Brauerei lagen zuerst damit an der dortigen Stieglgasse, die ihrerseits an eine frühere Stiege zum dortigen [[Almkanal]] erinnert. Die Brauerei ist [[1482]] erstmals urkundlich erwähnt. [[1863]] übersiedelte diese Stiegelbrauerei nach Maxglan-Riedenburg. Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, der Rochushof, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof, das Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hier errichten ließ. [[Sigismund Graf Schrattenbach]] baute das nicht mehr benötigte Pestspital zu einem Arbeitshaus um, von dem der lateinische Spruch "Abstine aut autine" "Meide (die Straftat) oder leide (die Folgen)" über dem dortigen Portal angebracht heute noch berichtet. | + | Der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Brauereibetrieb]] war ursprünglich in der Salzburger [[Altstadt]], wo derzeit noch das Gesundheitsamt der Stadt Salzburg untergebracht ist. Der Gasthof und die Brauerei lagen zuerst damit an der dortigen Stieglgasse, die ihrerseits an eine frühere Stiege zum dortigen [[Almkanal]] erinnert. Die Brauerei ist [[1482]] erstmals urkundlich erwähnt. [[1863]] übersiedelte diese Stiegelbrauerei nach Maxglan-Riedenburg. Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, der Rochushof, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof, das Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hier errichten ließ. [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach|Sigismund Graf Schrattenbach]] baute das nicht mehr benötigte Pestspital zu einem Arbeitshaus um, von dem der lateinische Spruch "Abstine aut autine" "Meide (die Straftat) oder leide (die Folgen)" über dem dortigen Portal angebracht heute noch berichtet. |
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| | === Glanhofen === | | === Glanhofen === |
| − | [[Glanhofen]] war bis [[1935]] eine bäuerliche Ortschaft. Glanhofen besaß eine zentrale kleine Gehöftgruppe, die an der alten Hauptverkehrsader in den [[Pinzgau]] gelegen war. Heute liegt dieser Raum zwischen dem Kerngebiet des Stadtteiles Maxglan im Norden und dem [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]] im Süden. Historisch lag hier eine kleine Gruppe von Bauerngütern, die im frühen Mittelalter im Eigentum von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] waren. Nur das alte Scherzergut und das [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]]s verkauft. Heute liegt der alte Siedlungskern mit seinen kleinen Wohnbauten unmittelbar am Rand der Landebahn des Flughafens und unmittelbar an der stark befahrenen Innsbrucker Bundesstraße, wobei an den umgebenden schmalen Wiesenrest großteils Gewerbegebiete angrenzen. | + | : ''Hauptartikel: [[Glanhofen]]'' |
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| | + | Glanhofen war bis [[1935]] eine bäuerliche Ortschaft. Glanhofen besaß eine zentrale kleine Gehöftgruppe, die an der alten Hauptverkehrsader in den [[Pinzgau]] gelegen war. Heute liegt dieser Raum zwischen dem Kerngebiet des Stadtteiles Maxglan im Norden und dem [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]] im Süden. Historisch lag hier eine kleine Gruppe von Bauerngütern, die im frühen Mittelalter im Eigentum von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] waren. Nur das alte Scherzergut und das [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Salzburger Flughafen]]s verkauft. Heute liegt der alte Siedlungskern mit seinen kleinen Wohnbauten unmittelbar am Rand der Landebahn des Flughafens und unmittelbar an der stark befahrenen Innsbrucker Bundesstraße, wobei an den umgebenden schmalen Wiesenrest großteils Gewerbegebiete angrenzen. |
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| | ==Bauten== | | ==Bauten== |