Im Thüringer Raum gab es, wie auch in den angrenzenden fränkischen Gebieten, neben dem Brauchtum des Weihnachtsbaumes auch den so genannten Reifenbaum. Der Reifenbaum, wie ihn das Gerätemuseum des Coburger Landes in Ahorn aufbewahrt, war ein aus Holz gefertigter Ersatz für die Tannenwipfel, die ansonsten als natürliche Christbäume Verwendung fanden. Er hat eine Stammhöhe von 85 cm und einen Durchmesser am unteren Kranz von 65 cm. In den gedrechselten Stamm sind gegenständig und kreuzförmig die „Äste" eingelassen, an denen die Reifen aus Spanholz angebracht sind. Zwischen diesen „Ästen" sind noch akanthusartige Blattelemente ebenfalls gegenständig und kreuzförmig in den Stamm eingefügt. | Im Thüringer Raum gab es, wie auch in den angrenzenden fränkischen Gebieten, neben dem Brauchtum des Weihnachtsbaumes auch den so genannten Reifenbaum. Der Reifenbaum, wie ihn das Gerätemuseum des Coburger Landes in Ahorn aufbewahrt, war ein aus Holz gefertigter Ersatz für die Tannenwipfel, die ansonsten als natürliche Christbäume Verwendung fanden. Er hat eine Stammhöhe von 85 cm und einen Durchmesser am unteren Kranz von 65 cm. In den gedrechselten Stamm sind gegenständig und kreuzförmig die „Äste" eingelassen, an denen die Reifen aus Spanholz angebracht sind. Zwischen diesen „Ästen" sind noch akanthusartige Blattelemente ebenfalls gegenständig und kreuzförmig in den Stamm eingefügt. |