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Der gebürtige [[Osttirol]]er ist als Trainer und Leistungsdiagnostiker im [[Olympiazentrum Salzburg]] tätig und betreut dort Sportler wie Skibergsteigerin [[Michaela Eßl]] oder Mountainbikerin [[Lisa Mitterbauer]]. Daneben gibt er seinen Athleten aber auch selbst mit sportlichen Höchstleistungen vor allem im Radsport ein gutes Vorbild.
 
Der gebürtige [[Osttirol]]er ist als Trainer und Leistungsdiagnostiker im [[Olympiazentrum Salzburg]] tätig und betreut dort Sportler wie Skibergsteigerin [[Michaela Eßl]] oder Mountainbikerin [[Lisa Mitterbauer]]. Daneben gibt er seinen Athleten aber auch selbst mit sportlichen Höchstleistungen vor allem im Radsport ein gutes Vorbild.
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Als Junioreneuropameister im 24-Stunden-Mountainbike zeigte Bauer [[2004]] sein Talent zu außergewöhnlichen Ausdauerleistungen auf dem Rad. [[2005]] wurde er in Whistler Mountain (Kanada) Weltmeister im 24-Stunden-Mountainbike. Es folgten zahlreiche weitere 24-Stunden-Siege, dazu auch ein erster Platz beim Dreifach-Triathlon in Moosburg (Kärnten) 2006.  
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Als Junioreneuropameister im 24-Stunden-Mountainbike zeigte Bauer [[2004]] sein Talent zu außergewöhnlichen Ausdauerleistungen auf dem Rad. [[2005]] wurde er in Whistler Mountain (Kanada) Weltmeister im 24-Stunden-Mountainbike. Es folgten zahlreiche weitere 24-Stunden-Siege, dazu auch ein erster Platz beim Dreifach-Triathlon in Moosburg (Kärnten) 2006.
 
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Bauers großes Fernziel, auf das er seit Jahren hinarbeitet, ist ein Start beim Race Across America (RAAM), dem prestigeträchtigsten Extrem-Ereignis für Radsportler. Auf dem Weg dorthin bestritt er [[2011]] unter anderem das Race Around Austria, ein 2200 Kilometer langer Bewerb entlang der Grenzen Österreichs. Im selben Jahr schnupperte er bereits beim RAAM die besondere Atmosphäre: Er war als Teamchef seines Landsmannes [[Rainer Popp]] im Einsatz.
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==Start beim Race Across America==
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Sein großes Ziel verwirklichte Bauer im Jahr [[2013]]: Er startete beim Race Across America (RAAM), dem prestigeträchtigsten Extrem-Ereignis für Radsportler. Auf dem Weg dorthin bestritt er [[2011]] unter anderem das Race Around Austria, ein 2200 Kilometer langer Bewerb entlang der Grenzen Österreichs. Damit schaffte er die Qualifikation für das RAAM. In neun Tagen, 22 Stunden und drei Minuten beendete er das RAAM als Neunter der Gesamtwertung. Daneben sicherte er sich den Jure Robic Award, eine Sonderwertung für die schnellste Zeit in einem bergigen Abschnitt in den Appalachen. Für Aufsehen sorgte Bauer beim Finale in doppelter Hinsicht. Mit seinem österreichischen Konkurrenten lieferte er sich ein spannendes Rennen um Platz acht. Zwar war er vor Fuchs im Ziel, dieser war jedoch später ins Rennen gestartet und lag daher in der Wertung um eine Minute vor Bauer. Einen so knappen Abstand hat es beim RAAM zuvor noch nie gegeben.
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An der Ziellinie in Annapolis machte Gerald Bauer seiner langjährigen Lebensgefährtin Christina einen Heiratsantrag.
    
== Der Trans-Austria-Rekord ==
 
== Der Trans-Austria-Rekord ==
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