| − | Die erste Brücke, eine Holzbrücke, stammt aus dem Jahr [[1858]] und stand etwas weiter flussaufwärts. Sie wurde nach [[Karoline Auguste von Bayern]] (* [[1792]], † [[1873]]), Kaiserin von Österreich, der vierten Frau von Kaiser [[Franz II./I.]] (* [[1768]], † [[1835]]), welche ihre letzten Lebensjahre zeitweise in Salzburg verbracht hatte und dort auch gestorben ist, benannt. Sie war auch bei der Eröffnung persönlich anwesend. | + | Die erste Brücke, eine Holzbrücke, stammt aus dem Jahr [[1858]] und stand etwa 60 m weiter flussaufwärts als die heutige Brücke. Diese wurde nach der in Salzburg sehr beleibten Mäzenin [[Karoline Auguste von Bayern]] (* [[1792]], † [[1873]]), Kaiserin von Österreich, der vierten Frau von Kaiser [[Franz II./I.]] (* [[1768]], † [[1835]]), welche ihre letzten Lebensjahre großteils in Salzburg verbracht hatte und dort auch gestorben ist, benannt. Sie nahm an der Eröffnung persönlich teil. |
| − | Die Brücke an ihrer heutigen Stelle wurde unter [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Rudolf Biebl]] errichtet und am [[2. Februar]] [[1884]] eröffnet. Bis [[1889]] musste man für die Überquerung eine [[Brückenmaut]] entrichten. | + | Die Brücke an ihrer heutigen Stelle wurde unter [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Rudolf Biebl]] errichtet und am [[2. Februar]] [[1884]] eröffnet. Bis [[1889]] musste man für die Überquerung eine [[Brückenmaut]] entrichten. Das Tragwerk mit zwei Hauptträgern der zweiten, im Herbst [[1939]]<ref>[http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0043453 Karolinenbrücke auf structurae.de]</ref> eröffneten Brücke ist als reines Stahltragwerk ausgelegt. |
| − | Das Tragwerk mit zwei Hauptträgern der zweiten, im Herbst [[1939]]<ref>[http://de.structurae.de/structures/data/index.cfm?id=s0043453 Karolinenbrücke auf structurae.de]</ref> eröffneten Brücke ist als reines Stahltragwerk ausgelegt. Bei einer routinemäßigen Brückenprüfung wurden Risse an Schweißnähten festgestellt. Diese sind auf die erhöhte Verkehrsbeanspruchung und zu geringe Festigkeit der Werkstoffeigenschaften zurückzuführen. Man entschied sich für eine Tragwerksverstärkung. Eine übliche Verstärkung der Ober- und Untergurte der Hauptträger schied jedoch aus wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Gründen aus (stark eingeschränkte Schweißeignung des Altbestandes), so dass eine über der Fahrbahn liegende eigenständige Verstärkungskonstruktion in Form von zusätzlichen Hauptträgern angeordnet wurde. | |