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| − | '''{{PAGENAME}}''' lockt alljährlich rund 20.000 Radfahrer, etwa zwei Prozent aller Besucher, auf die [[Großglockner Hochalpenstraße]]. | + | '''{{PAGENAME}}''' lockt alljährlich rund 20 000 Radfahrer, etwa zwei Prozent aller Besucher, auf die [[Großglockner Hochalpenstraße]]. |
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| | == Allgemeines == | | == Allgemeines == |
| − | Bei der Eröffnung der Hochalpenstraße im Jahr [[1935]] kassierte die damalige Mautnerin [[Hella Dick]] einen Schilling je Radfahrer. Dies entspricht 2011 umgerechnet etwa dem Wert von 22 Cent. Ab 1967 war dann die Straße für Radfahrer mautfrei zu befahren. Im Sommer 2011 sollte wieder eine Radfahrer-Maut eingehoben werden. | + | Bei der Eröffnung der Hochalpenstraße im Jahr [[1935]] kassierte die damalige Mautnerin [[Hella Dick]] einen [[Schilling]] je Radfahrer. Dies entspricht 2011 umgerechnet etwa dem Wert von 22 Cent. Ab 1967 war dann die Straße für Radfahrer mautfrei zu befahren. Im Sommer 2011 sollte wieder eine Radfahrer-Maut eingehoben werden. |
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| | == Radfahrermaut-Debatte 2011 == | | == Radfahrermaut-Debatte 2011 == |
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| | Doch daraus wurde vorerst nichts. Heftige Proteste und prophezeite "Tourismusschädigung" bewogen die Großglockner Hochalpenstraßen AG zu einem Rückzieher. ''Die Diskussion in den letzten Tage habe gezeigt, dass die erforderliche Akzeptanz für eine solche Maßnahme zu gering sei'', sagte am [[11. Februar]] 2011 der Aufsichtsratsvorsitzende und stv. Landeshauptmann [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] ([[ÖVP]]). | | Doch daraus wurde vorerst nichts. Heftige Proteste und prophezeite "Tourismusschädigung" bewogen die Großglockner Hochalpenstraßen AG zu einem Rückzieher. ''Die Diskussion in den letzten Tage habe gezeigt, dass die erforderliche Akzeptanz für eine solche Maßnahme zu gering sei'', sagte am [[11. Februar]] 2011 der Aufsichtsratsvorsitzende und stv. Landeshauptmann [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] ([[ÖVP]]). |
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| − | Nun wird nach neuen Lösungen gesucht, wie die rund 20.000 Radfahrer ungefährdet in der Masse von rund 900.000 Besuchern jährlich den Berg rauf und runter kommen. | + | Nun wird nach neuen Lösungen gesucht, wie die rund 20 000 Radfahrer ungefährdet in der Masse von rund 900 000 Besuchern jährlich den Berg rauf und runter kommen. |
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| | === Jährlich drei schwere Radlerunfälle === | | === Jährlich drei schwere Radlerunfälle === |
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| | * Leserbrief SN online vom 7. Februar 2011 von Peter Schernthaner, [[Leogang]]:<br /> | | * Leserbrief SN online vom 7. Februar 2011 von Peter Schernthaner, [[Leogang]]:<br /> |
| − | ''Sehr geehrter Vorstand der GROHAG. Ich kann ihrer Argumentation zur Einführung der Maut für Radfahrer auf der Glocknerstraße einfach nicht folgen. Das Argument der Sicherheit ist meiner Meinung nach sehr an den Haaren herbeigezogen , erstens werden es ja nicht weniger Radfahrer und in den Verkehrsreichsten Monaten Juli, August fahren wegen der Hitze die meisten Radfahrer sowieso vor 9 Uhr auf den Berg und in der Mittagszeit wieder ab. Wenn es ihnen so sehr um die Sicherheit der Vehrkehrsteilnehmer gehen würde dann könnten Sie sich ja Gedanken machen wie Sie denn Vehrkehr am Glockner einschränken könnte anstatt mit immer neuen Marketingstrategien noch mehr Autos und Motorräder ( Mauteinnahmen ) auf den Berg zu locken. Nur mehr den Kopf schütteln kann man aber über Hr. Lhst. Haslauer der das noch begrüßt obwohl er bei jeder Gelegenheit betont wie wichtig der Radtourismus für Salzburg ist. Als begeisterter Radfahrer kann Ich mir das ungefähr ausmalen was es für das Image einer Radfahrdestination ausmacht Weltweit die erste Straße zu haben die für Hobbyradfaher eine Maut einhebt. Jeder der sich in der Radszene auskennt weiß das Österreich im Gegensatz zu Italien, Schweiz und Deutschland jetzt schon das Schlechteste Image hat und diese Maut ist nur ein weiterer Mosaikstein zum Negativimage. Man kann sich einfach nicht bei jeder Sonntagsrede als Radfahrdestination präsentieren , man muß das auch Leben.'' | + | ''Sehr geehrter Vorstand der GROHAG. Ich kann ihrer Argumentation zur Einführung der Maut für Radfahrer auf der Glocknerstraße einfach nicht folgen. Das Argument der Sicherheit ist meiner Meinung nach sehr an den Haaren herbeigezogen , erstens werden es ja nicht weniger Radfahrer und in den Verkehrsreichsten Monaten Juli, August fahren wegen der Hitze die meisten Radfahrer sowieso vor 9 Uhr auf den Berg und in der Mittagszeit wieder ab. Wenn es ihnen so sehr um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gehen würde dann könnten Sie sich ja Gedanken machen wie Sie denn Vehrkehr am Glockner einschränken könnte anstatt mit immer neuen Marketingstrategien noch mehr Autos und Motorräder ( Mauteinnahmen ) auf den Berg zu locken. Nur mehr den Kopf schütteln kann man aber über Hr. Lhst. Haslauer der das noch begrüßt obwohl er bei jeder Gelegenheit betont wie wichtig der Radtourismus für Salzburg ist. Als begeisterter Radfahrer kann Ich mir das ungefähr ausmalen was es für das Image einer Radfahrdestination ausmacht Weltweit die erste Straße zu haben die für Hobbyradfaher eine Maut einhebt. Jeder der sich in der Radszene auskennt weiß das Österreich im Gegensatz zu Italien, Schweiz und Deutschland jetzt schon das Schlechteste Image hat und diese Maut ist nur ein weiterer Mosaikstein zum Negativimage. Man kann sich einfach nicht bei jeder Sonntagsrede als Radfahrdestination präsentieren , man muß das auch Leben.'' |
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| | * Leserbrief SN online vom 7. Februar 2011 von Herber Bernegger, [[Siezenheim]]:<br /> | | * Leserbrief SN online vom 7. Februar 2011 von Herber Bernegger, [[Siezenheim]]:<br /> |