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'''Frauenhäuser''' haben die Funktion, Frauen, die unter Gewalt ihres Lebenspartners  leiden oder denen körperliche oder psychische Gewalt (bis hin zu Morddrohungen) von diesen angedroht wird, aufzunehmen und ihnen und ihren Kindern Unterstützung und Hilfe zu gewähren.
 
'''Frauenhäuser''' haben die Funktion, Frauen, die unter Gewalt ihres Lebenspartners  leiden oder denen körperliche oder psychische Gewalt (bis hin zu Morddrohungen) von diesen angedroht wird, aufzunehmen und ihnen und ihren Kindern Unterstützung und Hilfe zu gewähren.
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== 2013: Zu wenig Plätze in Österreichs Frauenhäusern ==
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In Österreich gab es zum Zeitpunkt der Erststellung (November 2013) dieses Absatzes 30 Frauenhäuser. Und in diesen fehlten zu diesem Zeitpunkt 70 Plätze. Der Europarat empfiehlt einen Platz je 10 000 Einwohnern, das wären im Fall von Österreich 834 Plätze, es gibt aber nur 759. Auf diesen Umstand wies Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), im Vorfeld der am 25. November 2013 startenden Kampagne "''16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen''" hin.
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Die Finanzierung der Frauenhäuser ist nicht Bundes-, sondern Ländersache und daher gibt beträchtliche Unterschiede in den Bundesländern, was die Mittel betrifft. Rösslhumer meinte dazu, dass Österreich die Ratifizierung der entsprechenden Konvention des Europarats beschlossen hatte und jetzt muss der Bund für die Plätze und die Finanzierung sorgen.
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Da die Zahl der Anfragen von gewaltbetroffenen Frauen weiter zunimmt, wäre grundsätzlich die Erhöhung der Kapazitäten notwendig und empfehlenswert. In Niederösterreich gibt es, so Rösslhumer, 96 statt 160 Plätze, in der Steiermark 72 statt 120, in Tirol nur 19 statt 70, wobei in Innsbruck ein neues Haus in Innsbruck in Planung ist. In Oberösterreich fehlen 38 der empfohlenen 140. Wien steht zwar mit 175 Plätzen gut da, jedoch fehlen in manchen Regionen Österreichs überhaupt Frauenhäuser, wie im Waldviertel ([[Niederösterreich|Nö]]) und im Mühlviertel (Oö)<ref>Quelle APA/Internet am 15. November 2013</ref>.
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=== Situation im Bundesland Salzburg ===
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[[Birgit Thaler-Haag]], AÖF-Obfrau und Leiterin des [[Frauenhaus Salzburg|Frauenhauses Salzburg]], erklärte dazu, dass österreichweit die Situation teilweise recht schwierig, in Salzburg sogar besonders schwierig wäre. Der [[Finanzskandal 2012 in der Finanz- und Vermögensverwaltung des Landes]] bzw. die sich daraus ergebenden Spekulationsverluste zwingen das [[Land Salzburg]] zum Sparen, was für die Frauenhäuser in Salzburg eine ungewisse, finanzielle Situation bedeutet. Nach 2014 könnte sogar die Mittel gekürzt anstatt den tatsächlichen Gegebenheiten erhöht werden.
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Die drei Frauenhäuser des Bundeslandes mussten schon in den vergangenen Jahren mit einem recht knapp bemessenen Budget auskommen und dies trotz einer Auslastung von mehr als 90 Prozent. 2013 musste das Frauenhaus Salzburg sogar 27 Frauen  an andere Opferschutzeinrichtungen weiterverweisen, weil es keine freien Zimmer hatte.
    
==Aufgaben==
 
==Aufgaben==
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: Telefon: 0 62 45 - 8 02 61  
 
: Telefon: 0 62 45 - 8 02 61  
 
: E-Mail: ausmirjam@aon.at
 
: E-Mail: ausmirjam@aon.at
* Frauenhaus Pinzgau in [[Saalfelden]]
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* [[Frauenhaus Pinzgau]] in [[Saalfelden am Steinernen Meer]]
 
: Telefon: 0 65 82 - 74 30 21
 
: Telefon: 0 65 82 - 74 30 21
 
: E-Mail: frauenhaus@aon.at
 
: E-Mail: frauenhaus@aon.at
* Frauenhaus Salzburg
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* [[Frauenhaus Salzburg]]
 
: Telefon: 06 62 - 45 84 58
 
: Telefon: 06 62 - 45 84 58
 
: E-Mail: office@frauenhaus-salzburg.at
 
: E-Mail: office@frauenhaus-salzburg.at
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* [http://www.frauenhaus-salzburg.at/ Frauenhaus Stadt Salzburg]
 
* [http://www.frauenhaus-salzburg.at/ Frauenhaus Stadt Salzburg]
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== Quelle ==
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== Quellen ==
 
* {{Quelle SN|2. März 2011}}
 
* {{Quelle SN|2. März 2011}}
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<references/>
    
[[Kategorie:Frau]]
 
[[Kategorie:Frau]]

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