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Man nimmt an, dass rund 1 % der an Frauen durchgeführten Eingriffe zum Tode führten. In Salzburg ist der Tod einer Patientin der Landesheilanstalt infolge der Zwangssterilisation nachgewiesen. Widerstand gegen diese Zwangsmaßnahme kam in Salzburg ausschließlich von Seiten der katholischen Kirche.
 
Man nimmt an, dass rund 1 % der an Frauen durchgeführten Eingriffe zum Tode führten. In Salzburg ist der Tod einer Patientin der Landesheilanstalt infolge der Zwangssterilisation nachgewiesen. Widerstand gegen diese Zwangsmaßnahme kam in Salzburg ausschließlich von Seiten der katholischen Kirche.
 
   
 
   
Die in der NS-Zeit tätigen Amtsärzte der Salzburger Gesundheitsämter wurden nach Ende der NS-Zeit nicht belangt. Sie übten ihre Tätigkeit als Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes jedenfalls in den Bezirken [[Zell am See]] und [[Tamsweg]] auch nach Kriegsende unbehelligt bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand aus. Die Akten des Gesundheitsamtes und des Jugendamtes der Bezirkshauptmannschaft Zell am See aus der fraglichen Zeit scheinen im [[Salzburger Landesarchiv]] als ''skartiert" auf, was in der österreichischen Amtssprache "ausgeschieden" und damit nichts anderes als "der Vernichtung zugeführt" bedeutet.
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Die in der NS-Zeit tätigen Amtsärzte der Salzburger Gesundheitsämter wurden nach Ende der NS-Zeit nicht belangt. Sie übten ihre Tätigkeit als Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes jedenfalls in den Bezirken [[Zell am See]] und [[Tamsweg]] auch nach Kriegsende unbehelligt bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand aus. Die Akten des Gesundheitsamtes und des Jugendamtes der Bezirkshauptmannschaft Zell am See aus der fraglichen Zeit scheinen im [[Salzburger Landesarchiv]] als ''skartiert'' auf, was in der österreichischen Amtssprache ''ausgeschieden'' und damit nichts anderes als ''der Vernichtung zugeführt'' bedeutet.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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