Änderungen
Salzburger Stierwascher (Quelltext anzeigen)
Version vom 2. August 2007, 16:32 Uhr
, 16:32, 2. Aug. 2007→Die Tatsachen
==Die Tatsachen==
==Die Tatsachen==
Die historische Tatsache ist, dass die Salzburger Metzger die Schlachtung der Tiere öffentlich vorzunehmen hatten, damit kein schädliches Fleisch zum Verkauf kommen konnte. Die übliche Reinigung an dem bis an die Stadtmauer reichenden flachen Ufer der [[Salzach]] und die Schlachtprobe führte zur scherzhaften Bezeichnung "Stierwascher" für die Salzburger.
Die historische Tatsache ist, dass die Salzburger Metzger die Schlachtung der Tiere öffentlich vorzunehmen hatten, damit kein schädliches Fleisch zum Verkauf kommen konnte. Die übliche Reinigung an dem bis an die Stadtmauer reichenden flachen Ufer der [[Salzach]] und die Schlachtprobe führte zur scherzhaften Bezeichnung "Stierwascher" für die Salzburger. Der so genannte "Wascher", der mit Keulen oder ähnlichen Geräten gegeben wurde, war dabei die Betäubung, die bei einer Schlachtung üblich war.
Weiters ist zu bemerken, dass die Metzger der Stadt Salzburg bis zur Zeit [[Wolf Dietrich]]s ihre Läden auf der damaligen Stadtbrücke hatten. "Auf der Pruggen gab es dereinsten vierzehn Metzgerläden... darunter Döllinger und Reitsamer" (letzere Familie hatte ihre Metzgerei bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhundert in der Griesgasse). Da Erzbischof Wolf Dietrich jedoch der Gestank ihrer Abfallbeseitigung in die Salzach zu stark wurde und natürlich auch die Sauberkeit der Salzach sehr darunter litt befahl er diesen Metzern sich an der Griesgasse anzusiedeln. Die letzten Metzgerläden sind von dort Anfang bis Mitte 20. Jahrhundert verschwunden.
Und nicht unerwähnt darf bleiben, dass die aufständischen Bauern sich ja innerhalb der Stadtmauern aufgehalten hatten. Also in der Salzburger [[Altstadt]]. Daher kann man auch davon ausgehen, dass die sich in die [[Festung Hohensalzburg]] zurück gezogenen Stadtoberhäupter und der Erzbischof gar nicht zur Salzach zum Waschen gelangen konnten.
Und nicht unerwähnt darf bleiben, dass die aufständischen Bauern sich ja innerhalb der Stadtmauern aufgehalten hatten. Also in der Salzburger [[Altstadt]]. Daher kann man auch davon ausgehen, dass die sich in die [[Festung Hohensalzburg]] zurück gezogenen Stadtoberhäupter und der Erzbischof gar nicht zur Salzach zum Waschen gelangen konnten.