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Alfred, der Sohn aus der Ehe von Auguste Lammer mit Max Leopold Lammer wurde am 28. November 1909 in Linz geboren. Er studierte in München und Innsbruck Handelswissenschaft, war Mitglied der Heimwehr und dann des Freiwilligen Schutzkorps und kam 1934 nach London an das Österreichische Verkehrsbüro. Als Gegner des Nationalsozialismus blieb er nach dem "Anschluss" in London und arbeitete dort als Fotograf. Als solcher brachte er es nach dem Krieg zu hohem Ansehen, wie aus den Nachrufen im Oktober und November 2000 in den namhaftesten englischen Zeitungen hervorgeht. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Navigator in einem Nachtjagtgeschwader in Nordafrika und zuletzt als Squadron-Leader (entspricht dem Rang eines Majors) in einer Radar-Navigatorschule der Royal Air Force im Einsatz. Er war in zweiter Ehe verheiratet mit Benedicta Gräfin von Wengersky, geb. 1931 in Kirchsteig, Gemeinde Kaumberg, NÖ. Der Ehe entstammten vier Kinder: Peter, Jane (†) Mary und Victoria. Alfred Lammer starb im Jahr 2000 im 91.Lebensjahr.
 
Alfred, der Sohn aus der Ehe von Auguste Lammer mit Max Leopold Lammer wurde am 28. November 1909 in Linz geboren. Er studierte in München und Innsbruck Handelswissenschaft, war Mitglied der Heimwehr und dann des Freiwilligen Schutzkorps und kam 1934 nach London an das Österreichische Verkehrsbüro. Als Gegner des Nationalsozialismus blieb er nach dem "Anschluss" in London und arbeitete dort als Fotograf. Als solcher brachte er es nach dem Krieg zu hohem Ansehen, wie aus den Nachrufen im Oktober und November 2000 in den namhaftesten englischen Zeitungen hervorgeht. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Navigator in einem Nachtjagtgeschwader in Nordafrika und zuletzt als Squadron-Leader (entspricht dem Rang eines Majors) in einer Radar-Navigatorschule der Royal Air Force im Einsatz. Er war in zweiter Ehe verheiratet mit Benedicta Gräfin von Wengersky, geb. 1931 in Kirchsteig, Gemeinde Kaumberg, NÖ. Der Ehe entstammten vier Kinder: Peter, Jane (†) Mary und Victoria. Alfred Lammer starb im Jahr 2000 im 91.Lebensjahr.
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'''Freudige Überraschung für Zell am See'''
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=== 2013: Freudige Überraschung für Zell am See ===
 
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Die Sanierung des Kirchturmes der [[Stadtpfarrkirche St. Hippolyth]] in Zell am See ist seit Jahren das wichtigste Vorhaben der Stadtpfarre. Dr. Peter Lammer (ein Enkel von Auguste Lammer aus Abingdon bei Oxford, Mitbegründer des namhaften Softwareunternehmens SOPHOS) erklärte sich im Jahre 2012 bereit, einen sehr hohen Betrag hiefür zu stiften und damit alle noch erforderlichen restlichen finanziellen Mittel für die Sanierung zu übernehmen, um die Bürger der Stadt bzw. die Pfarrgemeinde zu entlasten. Er will damit einen Akt der Wiedergutmachung für finanzielle Schäden setzen, die der Konkurs der Bank seiner Großmutter im Jahre 1935 über viele Bürger von Zell am See gebracht hat. Am [[15. August]] [[201]]3 wurde der restaurierte Kirchturm im Rahmen  einer großen Feier durch Pfarrer GR Mag. [[Christian Schreilechner]] eingeweiht. Zum Gedenken an Auguste Lammer ließ ihr Enkel in der Stadtpfarrkirche eine Gedenktafel zusammen mit einer sehr schönen Christus-Ikone anbringen. [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeister]] Ing. [[Hermann Kaufmann]] überreichte Dr. Peter Lammer das Silberne Ehrenzeichen der Stadt Zell am See. Zur Feier waren auch Benedicta, die Mutter von Peter Lammer, sowie die beiden Schwestern Mary und Victoria mit ihren Kindern angereist. Ebenso Thomas Whitehead (* 1953) aus Nassau (Bahamas), der Enkel von Frank [[Whitehead]].
Die Sanierung des Kirchturmes der Pfarrkirche St. Hippolyt in Zell am See ist seit Jahren das wichtigste Vorhaben der Stadtpfarre. Dr. Peter Lammer (ein Enkel von Auguste Lammer aus Abingdon bei Oxford, Mitbegründer des namhaften Softwareunternehmens SOPHOS) erklärte sich im Jahre 2012 bereit, einen sehr hohen Betrag hiefür zu stiften und damit alle noch erforderlichen restlichen finanziellen Mittel für die Sanierung zu übernehmen, um die Bürger der Stadt bzw. die Pfarrgemeinde zu entlasten. Er will damit einen Akt der Wiedergutmachung für finanzielle Schäden setzen, die der Konkurs der Bank seiner Großmutter im Jahre 1935 über viele Bürger von Zell am See gebracht hat. Am 15. August 2013 wurde der restaurierte Kirchturm im Rahmen  einer großen Feier durch Pfarrer GR Mag. Christian Schreilechner eingeweiht. Zum Gedenken an Frau Auguste Lammer ließ ihr Enkel in der Stadtpfarrkirche eine Gedenktafel zusammen mit einer sehr schönen Christus-Ikone anbringen. Bürgermeister Ing. Hermann Kaufmann überreichte Dr. Peter Lammer das Silberne Ehrenzeichen der Stadt Zell am See. Zur Feier waren auch Benedicta, die Mutter von Peter Lammer, sowie die beiden Schwestern Mary und Victoria mit ihren Kindern angereist. Ebenso Thomas Whitehead (geb.1953) aus Nassau (Bahamas), der Enkel von Frank Whitehead.
      
==Quellen==
 
==Quellen==