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Rechtsträger der Salzburger Festspiele ist der [[Salzburger  Festspielfonds]], dessen juristische Grundlage ein am [[12. Juli]] [[1950]]  verabschiedetes Bundesgesetz ist. Organe des Fonds sind die  Delegiertenversammlung, das [[Kuratorium der Salzburger Festspiele|Kuratorium]] und das [[Direktorium der Salzburger Festspiele|Direktorium]].  
 
Rechtsträger der Salzburger Festspiele ist der [[Salzburger  Festspielfonds]], dessen juristische Grundlage ein am [[12. Juli]] [[1950]]  verabschiedetes Bundesgesetz ist. Organe des Fonds sind die  Delegiertenversammlung, das [[Kuratorium der Salzburger Festspiele|Kuratorium]] und das [[Direktorium der Salzburger Festspiele|Direktorium]].  
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Das  Direktorium ist für die Vorbereitung und Durchführung der Festspiele  sowie für die Aufstellung des Budgets verantwortlich. Dem Kuratorium  obliegt die Bestellung der Mitglieder des Direktoriums, außerdem die  Genehmigung des Programms, des Budgets und des Rechnungsabschlusses der  Festspiele. Die Delegiertenversammlung nimmt den Jahres- und  Rechenschaftsbericht, das vom Direktorium ausgearbeitete und vom  Kuratorium beschlossene Budget sowie das Programm der Festspiele entgegen.
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Das  Direktorium ist für die Vorbereitung und Durchführung der Festspiele  sowie für die Aufstellung des Budgets verantwortlich. Dem Kuratorium  obliegt die Bestellung der Mitglieder des Direktoriums, außerdem die  Genehmigung des Programms, des Budgets und des Rechnungsabschlusses der  Festspiele. Die Delegiertenversammlung nimmt den Jahres- und  Rechenschaftsbericht, das vom Direktorium ausgearbeitete und vom  Kuratorium beschlossene Budget sowie das Programm der Festspiele entgegen.
    
Für Bauprojekte wurde aus steuerlichen Gründen 1989 der [[Salzburger Festspielhäuser Erhaltungs- und Nutzungsverein]] errichtet, der nach einer Steuergesetzänderung 2013 wieder aufgelöst wurde.
 
Für Bauprojekte wurde aus steuerlichen Gründen 1989 der [[Salzburger Festspielhäuser Erhaltungs- und Nutzungsverein]] errichtet, der nach einer Steuergesetzänderung 2013 wieder aufgelöst wurde.
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''Hauptartikel: [[Präsidenten der Salzburger Festspiele]]''
 
''Hauptartikel: [[Präsidenten der Salzburger Festspiele]]''
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Der Präsident der Salzburger Festspiele ist der höchste Repräsentant des Festivals. Seit [[1995]] wird diese Aufgabe von [[Helga Rabl-Stadler]], der Tochter [[Gerd Bacher]]s, wahrgenommen.
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Der Präsident der Salzburger Festspiele ist der höchste Repräsentant der Salzburger Festspiele. Seit [[1995]] wird diese Aufgabe von [[Helga Rabl-Stadler]], der Tochter [[Gerd Bacher]]s, wahrgenommen.
    
== Meilensteine ==
 
== Meilensteine ==
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* [[1973]]: Gründung der [[Pfingstfestspiele]] durch Herbert von Karajan
 
* [[1973]]: Gründung der [[Pfingstfestspiele]] durch Herbert von Karajan
 
* [[1997]]: Gründung der ab [[1998]] dann jährlich stattfindenden ''Salzburger Festspiele Pfingsten Barock'' unter der künstlerischen Leitung von [[Hans Landesmann]]
 
* [[1997]]: Gründung der ab [[1998]] dann jährlich stattfindenden ''Salzburger Festspiele Pfingsten Barock'' unter der künstlerischen Leitung von [[Hans Landesmann]]
* [[2006]]: Der Meilenstein in der jüngsten Geschichte der Salzburger Festspiele war das Projekt [[Mozart 22]] während des Festspielsommers, als aus Anlass des 250. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart sämtliche Opernwerke aufgeführt wurden. Im Oktober 2006 erschien das Projekt auf DVD.
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* [[2006]]: Der Meilenstein in der jüngsten Geschichte der Salzburger Festspiele war das Projekt [[Mozart 22]] während des Festspielsommers, als aus Anlass des 250. Geburtstages von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] sämtliche Opernwerke aufgeführt wurden. Im Oktober 2006 erschien das Projekt auf DVD.
    
== Sonstiges ==
 
== Sonstiges ==
 
=== Prominente Zwischenfälle ===
 
=== Prominente Zwischenfälle ===
'''Ernst August Prinz von Hannover''', mit Prinzessin Caroline von Monaco verheiratet, hat Zeugenaussagen zufolge bei der Salzburger Festspiele 1999 eine Fotografin getreten. Bei der Gerichtsverhandlung sagte die Fotografin, der Prinz habe in Salzburg nach einer höflichen Anfrage, ob sie ihn fotografieren dürfe, getobt und ihr ins Gesäß getreten.
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'''Ernst August Prinz von Hannover''', mit Prinzessin Caroline von Monaco verheiratet, hatte Zeugenaussagen zufolge bei der Salzburger Festspiele 1999 eine Fotografin getreten. Bei der Gerichtsverhandlung sagte die Fotografin, der Prinz habe in Salzburg nach einer höflichen Anfrage, ob sie ihn fotografieren dürfe, getobt und ihr ins Gesäß getreten.
    
=== Eine Institution ===
 
=== Eine Institution ===
[[Marianne Prinzessin zu Sayn Wittgenstein-Sayn]], angesprochen mit ''Fürstin'', wird [[1919]] in [[Salzburg]] als Tochter von Friedrich Baron Mayr-Melnhof und seiner Frau Maria Anna Gräfin von Meran geboren und wächst in [[Schloss Glanegg]] bei Salzburg als Älteste von neun Geschwistern auf.
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[[Marianne Prinzessin zu Sayn Wittgenstein-Sayn]], angesprochen mit ''Fürstin'', wird [[1919]] in [[Salzburg]] als Tochter von [[Friedrich Baron Mayr-Melnhof]] und seiner Frau Maria Anna Gräfin von Meran geboren und wuchs in [[Schloss Glanegg]] bei Salzburg als Älteste von neun Geschwistern auf.
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Nach der Matura [[1938]] studiert sie in München an der renommierten Blocherer Kunstschule Kunst. Bereits [[1935]] hat Baronesse Marianne von ihren Eltern ihren ersten Fotoapparat erhalten und wird von da an von einer Faszination für die Fotografie ergriffen, die sie ihr Leben lang begleiten wird.   
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Nach der Matura [[1938]] studierte sie in München an der renommierten Blocherer Kunstschule Kunst. Bereits [[1935]] hatte Baronesse Marianne von ihren Eltern ihren ersten Fotoapparat erhalten und wird von da an von einer Faszination für die Fotografie ergriffen, die sie ihr Leben lang begleiten wird.   
    
Ihr Fotoapparat und ihre Einladungen gehören zu den Salzburger Festspielen wie Mozart zu Salzburg!
 
Ihr Fotoapparat und ihre Einladungen gehören zu den Salzburger Festspielen wie Mozart zu Salzburg!