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, 16:53, 7. Aug. 2013
'''Johann Wagner''' (* [[14. Mai]] [[1892]] in Kirchschlag bei Krumau (Böhmen), † [[6. Juni]] [[1944]] Bruchsal bei Karlsruhe (Deutschland)), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.
==Leben==
Wagner verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Bäcker, war verheiratet und hatte zwei Kinder. Gemeinsam mit seiner Familie lebte er im Stadtteil Elisabethvorstadt.
Ferner gehörte Wagner der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und deren Republikanischen Schutzbund an. Zudem war er Bezirksleiter des Schutzbundes. 1934 wurde Wagner ohne ersichtliche Ursache verhaftet, jedoch nach drei Monaten wieder freigelassen und infolgedessen von der Gestapo beobachtet.
Die Auflösung der Gruppe der Revolutionären Sozialisten Österreichs (RSÖ), welche unter der Leitung von [[Engelbert Weiß]] stand und der auch Wagner angehörte, erfolgte 1942.
Bald schon stand das Urteil gegen Wagner fest: Er sei an der "Vorbereitung zu Hochverrat" beteiligt gewesen. Am [[21. März]] [[1943]] wurde er, von seinem Arbeitsplatz weg, verhaftet und am [[8. Oktober]] des gleichen Jahres vom Oberlandesgericht Wien zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.
Am [[6. Juni]] [[1944]] verlor Wagner in Bruchsal bei Karlsruhe, wo er inhaftiert war, sein Leben.
Am [[13. Mai]] [[2013]] wurde zum Andenken an Johann Wagner in der [[Plainstraße]] Nr. 5 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.
==Quellen==
* [http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Wagner,Johann Stolperstein: Johann Wagner]
[[Kategorie:Person|Wagner,Johann]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Wagner,Johann]]
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Wagner,Johann]]
[[Kategorie:NS-Opfer|Wagner,Johann]]
[[Kategorie:Zuagroaste|Wagner,Johann]]