| − | Das Wesen des jungen Priesters in Oberndorf war bald Anlass zu Beschwerden seines Vorgesetzten an das Konsistorium in Salzburg. Deshalb führte sein weiterer Lebensweg ihn bereits 1819 von Oberndorf weg zu weiteren zahlreichen Stationen: [[Kuchl]] (Koadjutor, 1819 - 1820), [[Golling]] (Koadjutor, 1820 - 1821), [[Bad Vigaun|Vigaun]] (Koadjutor, 1821 - 1822; Aushilfe in [[Adnet]] und [[Krispl]], wohin er von Vigaun stets zu Fuß gehen musste), [[Anthering]] (Koadjutor, 1822 - 1824; Aushilfe als Vikariatsprovisor in [[Koppl]]), [[Eugendorf]] (Koadjutor, 1824 - 1827), [[Hof bei Salzburg]] (Vikariatsprovisor, 1827), [[Hintersee (Gemeinde)|Hintersee]] (Vikariatsprovisor, 1827 - 1828; Vikar, 1828 - 1837) und schließlich Wagrain (Vikar, 1837 - 1848). | + | Das Wesen des jungen Priesters in Oberndorf war bald Anlass zu Beschwerden seines Vorgesetzten an das Konsistorium in Salzburg. Deshalb führte sein weiterer Lebensweg ihn bereits 1819 von Oberndorf weg zu weiteren zahlreichen Stationen: [[Kuchl]] (Koadjutor, 1819 - 1820), [[Golling]] (Koadjutor, 1820 - 1821), [[Bad Vigaun|Vigaun]] (Koadjutor, 1821 - 1822; Aushilfe in [[Adnet]] und [[Krispl]], wohin er von Vigaun stets zu Fuß gehen musste), [[Anthering]] (Koadjutor, 1822 - 1824; Aushilfe als Vikariatsprovisor in [[Koppl]]), [[Eugendorf]] (Koadjutor, 1824 - 1827), [[Joseph Mohr in Hof bei Salzburg|Hof bei Salzburg]] (Vikariatsprovisor, 1827), [[Hintersee (Gemeinde)|Hintersee]] (Vikariatsprovisor, 1827 - 1828; Vikar, 1828 - 1837) und schließlich Wagrain (Vikar, 1837 - 1848). |
| − | In Vigaun war er Hilfspriester als zweiter Priester zur Unterstützung des Vikars (Vigaun wurde erst 1858 eine eigene Pfarre). Neben der Tätigkeit in Vigaun, das zusammen mit einem Großteil von [[Burgfried]] (heute [[Hallein]]) etwa 1 200 Einwohner hatte, wurde Mohr auch zu Aushilfen in Adnet und Krispl verpflichtet. Eine Gedenktafel am Pfarrhof Adnet erinnert daran. War Mohr in den beiden Jahren vor dem Vigauner Einsatz jeweils für ein Jahr in Kuchl und Golling zugeteilt gewesen, so wurde er nach seinem „Vigauner Jahr“ nach Anthering versetzt, und zwar für zwei Jahre. | + | In Vigaun war er Hilfspriester als zweiter Priester zur Unterstützung des Vikars (Vigaun wurde erst 1858 eine eigene Pfarre). Neben der Tätigkeit in Vigaun, das zusammen mit einem Großteil von [[Burgfried]] (heute [[Hallein]]) etwa 1 200 Einwohner hatte, wurde Mohr auch zu Aushilfen in Adnet und Krispl verpflichtet. Eine Gedenktafel am Pfarrhof Adnet erinnert daran. War Mohr in den beiden Jahren vor dem Vigauner Einsatz jeweils für ein Jahr in Kuchl und Golling zugeteilt gewesen, so wurde er nach seinem „Vigauner Jahr“ nach Anthering versetzt, und zwar für zwei Jahre. |