| | Augustine Lammer wurde [[1935]] verhaftet und wegen Betruges, Untreue und anderem zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie wurde in der Frauenstrafanstalt Wiener Neudorf inhaftiert. Während der Haftzeit starb sie am [[16. Jänner]] [[1937]] an Lungenbrand ("Lungengangrän") im Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Das in einem Aufsatz aufgetauchte Gerücht, Auguste Lammer hätte Selbstmord verübt, entspricht nicht den Tatsachen. Ihr Grab am Wiener Zentralfriedhof existierte bis [[1952]]. Max Leopold Ritter Lammer lebte nach der Scheidung im Ruhestand in Salzburg, Schrannengasse 6 und verstarb im Mai 1939 im Diakonissen-Krankenhaus in Salzburg (damals Imbergstraße 31). Seine Urne wurde am 25. Mai 1939 in Jauernig, Kreis Ost-Freiwaldau (damals Sudetenland, bis 1918 Österreichisch-Schlesien, heute Javornik in Tschechien) beigesetzt. Max , sein Sohn aus erster Ehe, Schauspieler, lebte mit seiner Ehefrau Johanna Müller in Berlin und dann in Freiburg im Breisgau, wo er 1966 starb. | | Augustine Lammer wurde [[1935]] verhaftet und wegen Betruges, Untreue und anderem zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Sie wurde in der Frauenstrafanstalt Wiener Neudorf inhaftiert. Während der Haftzeit starb sie am [[16. Jänner]] [[1937]] an Lungenbrand ("Lungengangrän") im Allgemeinen Krankenhaus in Wien. Das in einem Aufsatz aufgetauchte Gerücht, Auguste Lammer hätte Selbstmord verübt, entspricht nicht den Tatsachen. Ihr Grab am Wiener Zentralfriedhof existierte bis [[1952]]. Max Leopold Ritter Lammer lebte nach der Scheidung im Ruhestand in Salzburg, Schrannengasse 6 und verstarb im Mai 1939 im Diakonissen-Krankenhaus in Salzburg (damals Imbergstraße 31). Seine Urne wurde am 25. Mai 1939 in Jauernig, Kreis Ost-Freiwaldau (damals Sudetenland, bis 1918 Österreichisch-Schlesien, heute Javornik in Tschechien) beigesetzt. Max , sein Sohn aus erster Ehe, Schauspieler, lebte mit seiner Ehefrau Johanna Müller in Berlin und dann in Freiburg im Breisgau, wo er 1966 starb. |
| − | Alfred, der Sohn aus der Ehe von Auguste Lammer mit Max Leopold Lammer wurde am 28. November 1909 in Linz geboren. Er studierte in Wien, München und Innsbruck Handelswissenschaft, war Mitglied der Heimwehr und dann des Freiwilligen Schutzkorps und kam 1934 nach London an das Österreichische Verkehrsbüro. Als Gegner des Nationalsozialismus blieb er nach dem "Anschluss" in London und arbeitete als Fotograf, worin er es zu großem Ansehen brachte, wie aus den Nachrufen im Oktober und November 2000 in den namhaftesten englischen Zeitungen hervorgeht. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Navigator in einem Nachtjagtgeschwader in Nordafrika und zuletzt als Squadron-Leader in einer Radar-Navigatorschule der Royal Air Force im Einsatz. Er starb im Jahr 2000 im 91.Lebensjahr. | + | Alfred, der Sohn aus der Ehe von Auguste Lammer mit Max Leopold Lammer wurde am 28. November 1909 in Linz geboren. Er studierte in Wien, München und Innsbruck Handelswissenschaft, war Mitglied der Heimwehr und dann des Freiwilligen Schutzkorps und kam 1934 nach London an das Österreichische Verkehrsbüro. Als Gegner des Nationalsozialismus blieb er nach dem "Anschluss" in London und arbeitete als Fotograf, worin er es zu großem Ansehen brachte, wie aus den Nachrufen im Oktober und November 2000 in den namhaftesten englischen Zeitungen hervorgeht. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Navigator in einem Nachtjagtgeschwader in Nordafrika und zuletzt als Squadron-Leader (entspricht dem Rang eines Majors) in einer Radar-Navigatorschule der Royal Air Force im Einsatz. Er starb im Jahr 2000 im 91.Lebensjahr. |
| | + | Die Sanierung des Kirchturmes der Pfarrkirche St. Hippolyt in Zell am See ist seit Jahren das wichtigste Vorhaben der Stadtpfarre. Dr. Peter Lammer (ein Enkel von Auguste Lammer aus Abingdon bei Oxford, Mitbegründer des namhaften Softwareunternehmens SOPHOS) erklärte sich im Jahre 2012 bereit, einen sehr hohen Betrag hiefür zu stiften und damit alle noch erforderlichen restlichen finanziellen Mittel für die Sanierung zu übernehmen, um die Bürger der Stadt bzw. die Pfarrgemeinde zu entlasten. Er will damit einen Akt der Wiedergutmachung für finanzielle Schäden setzen, die der Konkurs der Bank seiner Großmutter im Jahre 1935 über viele Bürger von Zell am See gebracht hat. Am 15. August 2013 wird der restaurierte Kirchturm in einer großen Feier eingeweiht (sinngemäß aus dem Pfarrblatt "Blickpunkt" Ausgabe 3, Sommer 2012, S. 3, 9 und dem E-Mail von Dr. Peter Lammer vom 27.06.2013 an d. Verf.). |