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quelle: artikel auf der seite des personenkomitees stolpersteine, genaues todesdatum nicht eruierbar, lediglich der monat märz.
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[[Datei:Stolperstein_Leah_Eisenberg.jpg|miniatur|Stolperstein für Leah Eisenberg an der Ecke [[Lessingstraße]] Nr. 6/[[Rainerstraße]] Nr. 17.]]
 
[[Datei:Stolperstein_Leah_Eisenberg.jpg|miniatur|Stolperstein für Leah Eisenberg an der Ecke [[Lessingstraße]] Nr. 6/[[Rainerstraße]] Nr. 17.]]
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'''Berta Eisenberg''' (geborene Nussblatt) (* [[5. Dezember]] [[1884]] in Stryj, einer Stadt im damaligen österreichischen Kronland , † um/nach [[1941]]) und ihre Tochter ''' Paula Eisenberg''' ( * [[6. März]] [[1909]]); † um/nach [[1941]]), sowie ihre Enkelin '''Leah Eisenberg''' (* [[18. Oktober]] [[1940]]; † um/nach  [[1941]]); waren Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]].
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'''Berta Eisenberg''' (geborene Nussblatt) (* [[5. Dezember]] [[1884]] in Stryj, einer Stadt im damaligen österreichischen Kronland , † März [[1942]]) und ihre Tochter ''' Paula Eisenberg''' ( * [[6. März]] [[1909]]); † März [[1942]]), sowie ihre Enkelin '''Leah Eisenberg''' (* [[18. Oktober]] [[1940]]; † März [[1942]]); waren Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]].
    
===Leben===
 
===Leben===
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Die Familie Eisenberg wohnte seit 1919 im Stadtteil [[Itzling]] unter folgender Adresse: Lessingstraße 6/Rainerstraße 17, im Haus des jüdischen Ehepaares Gottlieb und Hermine Winkler, zur Miete. Eisenbergs Gatte schied am 26. März 1924 in Wien aus dem Leben und wurde in der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofs beigesetzt. Eisenberg führte daraufhin das Kaufhaus [[S. Eisenberg]], welches auf Damenmoden spezialisiert war, in einem kleineren Umfang weiter, verkaufte das Geschäft, welches am Makartplatz lag, in den 1930er Jahren. Die älteren Kinder Nelly, Edith und Walter hatten Salzburg bereits verlassen.  
 
Die Familie Eisenberg wohnte seit 1919 im Stadtteil [[Itzling]] unter folgender Adresse: Lessingstraße 6/Rainerstraße 17, im Haus des jüdischen Ehepaares Gottlieb und Hermine Winkler, zur Miete. Eisenbergs Gatte schied am 26. März 1924 in Wien aus dem Leben und wurde in der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhofs beigesetzt. Eisenberg führte daraufhin das Kaufhaus [[S. Eisenberg]], welches auf Damenmoden spezialisiert war, in einem kleineren Umfang weiter, verkaufte das Geschäft, welches am Makartplatz lag, in den 1930er Jahren. Die älteren Kinder Nelly, Edith und Walter hatten Salzburg bereits verlassen.  
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Die jüngeren Kinder Paula und Robert gingen mit ihrer Mutter nach Wien. Paula bekam am [[18. Oktober]] [[1940]] eine Tochter, Leah. Am [[3. Dezember]] [[1941]] wurden Eisenberg, sowie ihre Tochter und ihre Enkeltochter von Wien nach Riga deportiert und dort ermordet. Die genauen Todesdaten sind nicht eruierbar.  
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Die jüngeren Kinder Paula und Robert gingen mit ihrer Mutter nach Wien. Paula bekam am [[18. Oktober]] [[1940]] eine Tochter, Leah. Am [[3. Dezember]] [[1941]] wurden Eisenberg, sowie ihre Tochter und ihre Enkeltochter von Wien nach Riga deportiert und dort im März [[1942]] ermordet. Die genauen Todesdaten sind nicht eruierbar.  
    
Zum Andenken an Berta und Paula Eisenberg wurden am [[7. Juli]] [[2011]] an der Ecke [[Lessingstraße]] Nr. 6/[[Rainerstraße]] Nr. 17 zwei [[Stolpersteine]] verlegt. Am [[19. April]] [[2013]] erfolgt die Verlegung eines weiteren Stolpersteins, für die Enkelin Leah Eisenberg.
 
Zum Andenken an Berta und Paula Eisenberg wurden am [[7. Juli]] [[2011]] an der Ecke [[Lessingstraße]] Nr. 6/[[Rainerstraße]] Nr. 17 zwei [[Stolpersteine]] verlegt. Am [[19. April]] [[2013]] erfolgt die Verlegung eines weiteren Stolpersteins, für die Enkelin Leah Eisenberg.