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| | [[Datei:Michaelbeuern_Benediktinerabtei.jpg|thumb|Im Hof der Abtei]] | | [[Datei:Michaelbeuern_Benediktinerabtei.jpg|thumb|Im Hof der Abtei]] |
| − | [[Bild:Michaelbeuern 01.jpg|thumb|Eingangsbereich in die Abtei]] | + | [[Datei:Stift Michaelbeuern DSC 0114.JPG|thumb|Benediktinerabtei Michaelbeuern]] |
| − | [[Bild:Michaelbeuern.jpg|thumb|Blick auf die Benediktinerabtei Michaelbeuern]] | + | [[Datei:Michaelbeuern Innenhof DSC 0094.JPG|thumb|Innenhof ]] |
| − | [[Bild:Michaelbeuern 03.jpg|thumb|Bogenfenster im Inneren der Abteikirche]] | + | [[Datei:Innenfront.jpg|thumb|Innenfront der Stiftsgebäude]] |
| | + | [[Datei:Portal der Stiftskirche in Michaelbeuern.jpg|thumb|Portal der Stiftskirche in Michaelbeuern]] |
| | + | [[Datei:Stiftskirche Michaelbeuern.jpg|thumb|Stiftskirche Michaelbeuern, innen]] |
| | + | [[Datei:Stiftskirche Michaelbeuern Altarbereich.jpg|thumb|[[Stiftskirche Michaelbeuern]], Altarbereich]] |
| | + | [[Datei:DSC 0115.JPG|thumb| Stiftskellnerei]] |
| | Die '''Benediktinerabtei Michaelbeuern''' befindet sich in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Dorfbeuern]] im Ortsteil [[Michaelbeuern]]. | | Die '''Benediktinerabtei Michaelbeuern''' befindet sich in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Dorfbeuern]] im Ortsteil [[Michaelbeuern]]. |
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| | Die schon um [[736]] als Mönchszelle gegründete Abtei war im [[9. Jahrhundert]] unter dem Namen ''Buria'' bekannt. Nach einer Unterbrechung des klösterlichen Lebens durch die Ungarnkriege entwickelte sich das Kloster ab [[977]] neu. Am [[18. Juli]] [[1072]] wurde die Abteiskirche neu eingeweiht. Zu diesem Zeitpunkt wirkte der erste namentlich bekannte [[Äbte von Michaelbeuern|Abt von Michaelbeuern]] - [[Werigand (Abt von Michaelbeuern|Werigand]] - der von [[1072]] bis [[1100]] die Geschicke des Klosters leitete. Zu dieser Zeit war Michaelbeuern auch Grundherr im heutigen 18. Bezirk der Stadt Wien. Manche Forscher leiten den Namen des Bezirks, Währing, von seinem Namen ab. | | Die schon um [[736]] als Mönchszelle gegründete Abtei war im [[9. Jahrhundert]] unter dem Namen ''Buria'' bekannt. Nach einer Unterbrechung des klösterlichen Lebens durch die Ungarnkriege entwickelte sich das Kloster ab [[977]] neu. Am [[18. Juli]] [[1072]] wurde die Abteiskirche neu eingeweiht. Zu diesem Zeitpunkt wirkte der erste namentlich bekannte [[Äbte von Michaelbeuern|Abt von Michaelbeuern]] - [[Werigand (Abt von Michaelbeuern|Werigand]] - der von [[1072]] bis [[1100]] die Geschicke des Klosters leitete. Zu dieser Zeit war Michaelbeuern auch Grundherr im heutigen 18. Bezirk der Stadt Wien. Manche Forscher leiten den Namen des Bezirks, Währing, von seinem Namen ab. |
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| − | Unter [[Walther (Abt von Michaelbeuern)|Abt Walther]] (* 1161, † 1190) erlebte das Kloster eine Blütezeit. Bekannt ist vor allem die aus dieser Zeit stammende und von ihm angekaufte [[Walther-Bibel|Riesenbibel]], die seinen Namen trägt. Die Mönche übernahmen Seelsorgdienste in der Umgebung, aber auch in weit entfernten Pfarren wie Seewalchen am Attersee, Obersulz oder Wien-Währing. | + | Unter Abt [[Walther (Abt von Michaelbeuern)|Walther]] (* 1161, † 1190) erlebte das Kloster eine Blütezeit. Bekannt ist vor allem die aus dieser Zeit stammende und von ihm angekaufte [[Walther-Bibel|Riesenbibel]], die seinen Namen trägt. Die Mönche übernahmen Seelsorgdienste in der Umgebung, aber auch in weit entfernten Pfarren wie Seewalchen am Attersee, Obersulz oder Wien-Währing. |
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| | Ab dem [[13. Jahrhundert]] lässt sich eine Schule nachweisen, die als älteste Landschule [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]s gilt. Sie war geteilt in eine innere und eine äußere Schule, die einerseits der Erziehung junger Mönche und andererseits der Grundausbildung aller anderen Kinder diente. | | Ab dem [[13. Jahrhundert]] lässt sich eine Schule nachweisen, die als älteste Landschule [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]s gilt. Sie war geteilt in eine innere und eine äußere Schule, die einerseits der Erziehung junger Mönche und andererseits der Grundausbildung aller anderen Kinder diente. |
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| − | Im [[Mittelalter]] wechselten sich Katastrophen und Blütezeiten im Kloster in regelmäßigen Abständen ab. [[1364]] brannte die Abtei, während unter [[Georg Liebenknecht|Abt Georg]] (1440 - 1472) das Kloster wieder an Bedeutung gewann. [[1510]] wird die Schule eingerichtet, die älteste Schule im Land Salzburg. [[Wolfgang Burger]] war von 1585 bis 1592 Abt von Michaelbeuern und von 1598 bis 1612 Pfarrer von Seewalchen. | + | Im [[Mittelalter]] wechselten sich Katastrophen und Blütezeiten im Kloster in regelmäßigen Abständen ab. [[1364]] brannte die Abtei, während unter Abt [[Georg Liebenknecht|Georg]] (1440 - 1472) das Kloster wieder an Bedeutung gewann. [[1510]] wird die Schule eingerichtet, die älteste Schule im Land Salzburg. [[Wolfgang Burger]] war von 1585 bis 1592 Abt von Michaelbeuern und von 1598 bis 1612 Pfarrer von Seewalchen. |
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| | Im [[17. Jahrhundert]] lehrten die Mönche an der [[Benediktineruniversität Salzburg]]. Im [[18. Jahrhundert]] wurde die Abteikirche [[Barock|barockisiert]]. | | Im [[17. Jahrhundert]] lehrten die Mönche an der [[Benediktineruniversität Salzburg]]. Im [[18. Jahrhundert]] wurde die Abteikirche [[Barock|barockisiert]]. |
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| − | Zwischen [[1769]] und [[1779]] wurde unter [[Anton Moser|Abt Anton Moser]] die barocke [[Bibliothek der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Bibliothek]] eingerichtet. Sie umfasst heute knapp 20.000 Bände aus den Jahren [[1520]] bis [[1850]]. | + | Zwischen [[1769]] und [[1779]] wurde unter Abt [[Anton Moser|Anton Moser]] die barocke [[Bibliothek der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Bibliothek]] eingerichtet. Sie umfasst heute knapp 20 000 Bände aus den Jahren [[1520]] bis [[1850]]. |
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| | Am [[9. Juni]] [[1835]] übernahm dann die Benediktinerabtei Michaelbeuern das [[Augustinerkloster Salzburg]] und [[Müllnerbräu|Bräu]] in Salzburg-[[Mülln]]. Damit kam auch die Seelsorge der Pfarren Mülln und [[Maxglan]] zum Aufgabengebiet hinzu. Am [[29. Juni]] [[2008]] wurde in Maxglan ein Dankgottesdienst für die bevorstehende Übergabe der Pfarre Maxglan an die [[Erzdiözese Salzburg]] gefeiert. Seit [[1. September]] 2008 versieht dort Pfarrer Harald Mattel seinen Dienst. | | Am [[9. Juni]] [[1835]] übernahm dann die Benediktinerabtei Michaelbeuern das [[Augustinerkloster Salzburg]] und [[Müllnerbräu|Bräu]] in Salzburg-[[Mülln]]. Damit kam auch die Seelsorge der Pfarren Mülln und [[Maxglan]] zum Aufgabengebiet hinzu. Am [[29. Juni]] [[2008]] wurde in Maxglan ein Dankgottesdienst für die bevorstehende Übergabe der Pfarre Maxglan an die [[Erzdiözese Salzburg]] gefeiert. Seit [[1. September]] 2008 versieht dort Pfarrer Harald Mattel seinen Dienst. |
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| | : ''Benediktinerabtei Michaelbeuern'' | | : ''Benediktinerabtei Michaelbeuern'' |
| | : ''5152 Michaelbeuern'' | | : ''5152 Michaelbeuern'' |
| − | : ''Tel: (062 74) 81 16 - 20 17 oder 10 00 | + | : ''Telefon: (062 74) 81 16 - 20 17 oder 10 00 |
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| | ==Bildergalerie== | | ==Bildergalerie== |
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| − | Datei:Stift Michaelbeuern DSC 0114.JPG|Benediktinerabtei Michaelbeuern
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| − | Datei:Michaelbeuern Innenhof DSC 0094.JPG|Innenhof
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| − | Datei:Innenfront.jpg|Innenfront der Stiftsgebäude
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| − | Datei:Portal der Stiftskirche in Michaelbeuern.jpg|Portal der Stiftskirche in Michaelbeuern
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| − | Datei:Stiftskirche Michaelbeuern.jpg|Stiftskirche Michaelbeuern, innen
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| − | Datei:Stiftskirche Michaelbeuern Altarbereich.jpg|[[Stiftskirche Michaelbeuern]], Altarbereich
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| − | Datei:DSC 0115.JPG| Stiftskellnerei
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| | Datei:Kircheneingang DSC 0095.JPG|Kircheneingang | | Datei:Kircheneingang DSC 0095.JPG|Kircheneingang |
| | Datei:Alte Türe in Stiftsinnenhof.jpg|Alte Türe in Stiftsinnenhof | | Datei:Alte Türe in Stiftsinnenhof.jpg|Alte Türe in Stiftsinnenhof |