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Der [[Salzburger Erzbischof]] [[Eberhard II.]] und Herzog Ludwig I. von Bayern verhandelten daraufhin um das Erbe. Der Herzog sicherte sich das bedeutende Burghausen, der Erzbischof erhielt das Herrschaftsgebiet der Lebenauer. Im [[Ersten Vertrag von Erharting]] von [[1254]] wurde diese Einigung offiziell besiegelt. Aus dem Herrschaftsgebiet der Grafen von Lebenau haben sich westlich der Salzach das salzburgische [[Gericht Tittmoning]] entwickelt, östlich davon die Gerichte [[Unterlebenau]] und [[Haunsberg]] Die „Feste Lebenau“ wurde zum erzbischöflichen Gerichtssitz, deren Pfleger seit [[1403]] überliefert sind. Nach einem Brand wurde die Burg [[1428]] von dem [[Geschlecht der Tumperger]] instand gesetzt. Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ließ die Burg [[1506]] renovieren und erweitern. Dabei wurde der wohl aus dem 12./[[13. Jahrhundert]] stammende Wohnturm abgebrochen. Im Zuge dessen brachte man auch das „Rübenwappen“ des Erzbischofs über dem Tor an. In einer Beschreibung aus dem Jahre [[1612]] wird eine Wasserleitung von einer Quelle bei der über 800 Meter westlich gelegenen St.-Kolomann-Kirche zur Burg erwähnt.
 
Der [[Salzburger Erzbischof]] [[Eberhard II.]] und Herzog Ludwig I. von Bayern verhandelten daraufhin um das Erbe. Der Herzog sicherte sich das bedeutende Burghausen, der Erzbischof erhielt das Herrschaftsgebiet der Lebenauer. Im [[Ersten Vertrag von Erharting]] von [[1254]] wurde diese Einigung offiziell besiegelt. Aus dem Herrschaftsgebiet der Grafen von Lebenau haben sich westlich der Salzach das salzburgische [[Gericht Tittmoning]] entwickelt, östlich davon die Gerichte [[Unterlebenau]] und [[Haunsberg]] Die „Feste Lebenau“ wurde zum erzbischöflichen Gerichtssitz, deren Pfleger seit [[1403]] überliefert sind. Nach einem Brand wurde die Burg [[1428]] von dem [[Geschlecht der Tumperger]] instand gesetzt. Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ließ die Burg [[1506]] renovieren und erweitern. Dabei wurde der wohl aus dem 12./[[13. Jahrhundert]] stammende Wohnturm abgebrochen. Im Zuge dessen brachte man auch das „Rübenwappen“ des Erzbischofs über dem Tor an. In einer Beschreibung aus dem Jahre [[1612]] wird eine Wasserleitung von einer Quelle bei der über 800 Meter westlich gelegenen St.-Kolomann-Kirche zur Burg erwähnt.
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Als der Gerichtssitz [[1608]] von Lebenau nach [[Laufen]] verlegt wurde, begann der allmähliche Verfall des Gebäudes. Lediglich unter dem Eindruck des [[Dreißigjährige Krieg]]es wurde die Burg  nochmals [[1620]] und [[1646]] instand gesetzt. Im Jahre [[1700]] kaufte der Wirt des nahen Weilers Lebenau die Hofmeierschaft und [[1715]] die gesamte Burg. Er ließ die Gebäude nach und nach abtragen und verwendete die Steine als Baumaterial. Nach einem Bericht aus dem Jahre [[1839]] waren noch Mauerreste vorhanden, heute ist oberirdisch von der Burg Lebenau nichts mehr zu sehen.  
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Als der Gerichtssitz [[1608]] von Lebenau nach [[Laufen]] verlegt wurde, begann der allmähliche Verfall des Gebäudes. Lediglich unter dem Eindruck des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg  nochmals [[1620]] und [[1646]] instand gesetzt. Im Jahre [[1700]] kaufte der Wirt des nahen Weilers Lebenau die Hofmeierschaft und [[1715]] die gesamte Burg. Er ließ die Gebäude nach und nach abtragen und verwendete die Steine als Baumaterial. Nach einem Bericht aus dem Jahre [[1839]] waren noch Mauerreste vorhanden, heute ist oberirdisch von der Burg Lebenau nichts mehr zu sehen.
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==Straßenbenennung in der Stadt Salzburg==
 
==Straßenbenennung in der Stadt Salzburg==
 
Wegen der geschichtlichen Bedeutung für Salzburg von Lebenau im Rupertiwinkel wurde in Salzburg-[[Liefering]] eine Straße [[Lebenaustraße]] benannt.
 
Wegen der geschichtlichen Bedeutung für Salzburg von Lebenau im Rupertiwinkel wurde in Salzburg-[[Liefering]] eine Straße [[Lebenaustraße]] benannt.