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'''Johann Pichler''' (* [[15. November]] [[1899]] in Pachersdorf bei Linz †[[26. September]] [[1939]] auf dem Militärschießstand in Glanegg hingerichtet) war ein Zeuge Jehovas und das erste Opfer seiner Glaubensgemeinschaft während des NS-Regimes in Salzburg.
 
'''Johann Pichler''' (* [[15. November]] [[1899]] in Pachersdorf bei Linz †[[26. September]] [[1939]] auf dem Militärschießstand in Glanegg hingerichtet) war ein Zeuge Jehovas und das erste Opfer seiner Glaubensgemeinschaft während des NS-Regimes in Salzburg.
 
==Leben==
 
==Leben==
Johann Pichler war Bauhilsarbeiter, verheiratet, lebte aber von seiner Frau getrennt. Er war seit [[1928]] in Salzburg und lebte bei der Familie Greisberger in Gnigl bei Salzburg und zuletzt im Salzburger Stadtteil Sam, [[Bachwinkelweg]] 10.
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Johann Pichler war Bauhilfsarbeiter, verheiratet, lebte aber von seiner Frau getrennt. Er war seit [[1928]] in Salzburg und wohnte bei der Familie Greisberger in [[Gnigl]] bei Salzburg und zuletzt im Salzburger Stadtteil [[Sam]], [[Bachwinkelweg]] 10.
    
Er wurde gemeinsam mit [[Josef Wegscheider]] verhaftet und vom Kriegsgericht des Kommandeurs der Ersatztruppen XVIII wegen Wehrdienstverweigerung zum Tode verurteilt.  Am Morgen des [[26. September]] [[1939]], um 6 Uhr 40, wurden die beiden auf dem Militärschießstand in Glanegg erschossen.Am 28. September wurden die beiden Opfer auf dem [[Kommunalfriedhof]] unter Teilnahme von 150 ihrer Glaubensbrüder beigesetzt.
 
Er wurde gemeinsam mit [[Josef Wegscheider]] verhaftet und vom Kriegsgericht des Kommandeurs der Ersatztruppen XVIII wegen Wehrdienstverweigerung zum Tode verurteilt.  Am Morgen des [[26. September]] [[1939]], um 6 Uhr 40, wurden die beiden auf dem Militärschießstand in Glanegg erschossen.Am 28. September wurden die beiden Opfer auf dem [[Kommunalfriedhof]] unter Teilnahme von 150 ihrer Glaubensbrüder beigesetzt.
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