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An Stelle einer flachen Holzdecke wurde um 1500 ein Gewölbe eingezogen. Die gotischen Gewölberippen sind im Chorraum noch erhalten. Im Langhaus wurden sie in der Zeit des [[Barock]] abgeschlagen und im [[19. Jahrhundert]] in Malerei nachgeahmt. An den Wänden und am Gewölbe wurden [[1951]] bedeutende spätgotische Fresken entdeckt und freigelegt: Die Malereien im Chorraum entstanden um [[1420]] und zeigen unter anderem auf der linken Seite Jesus Christus als Schmerzensmann, eine Schutzmantelmadonna und den hl. [[Rupert]]  (ehemaliger Bistums- und Landespatron). Hinter dem Hochaltar ist eine Anbetung der Heiligen Drei Könige zu sehen. Im Gewölbe des Chorraums ist Christus als Weltenrichter dargestellt, umgeben von den Symbolen für die vier Evangelisten  Markus, Lukas, Matthäus und Johannes. Auf den Schlusssteinen sind Wappen angebracht. Unter anderem findet sich das Wappen des Klosters [[Höglwörth]] mit den gekreuzten Schlüsseln (das Kloster war für die Seelsorge zuständig). An der Nordwand des Langhauses befinden sich beinahe lebensgroß dargestellt die 14 Nothelfer, welche um 1500 entstanden sind. Der unbekannte Maler hat hier den hl. Cyriakus weggelassen, dafür aber die Gruppe um die Heiligen Nikolaus und Leonhard erweitert.  
 
An Stelle einer flachen Holzdecke wurde um 1500 ein Gewölbe eingezogen. Die gotischen Gewölberippen sind im Chorraum noch erhalten. Im Langhaus wurden sie in der Zeit des [[Barock]] abgeschlagen und im [[19. Jahrhundert]] in Malerei nachgeahmt. An den Wänden und am Gewölbe wurden [[1951]] bedeutende spätgotische Fresken entdeckt und freigelegt: Die Malereien im Chorraum entstanden um [[1420]] und zeigen unter anderem auf der linken Seite Jesus Christus als Schmerzensmann, eine Schutzmantelmadonna und den hl. [[Rupert]]  (ehemaliger Bistums- und Landespatron). Hinter dem Hochaltar ist eine Anbetung der Heiligen Drei Könige zu sehen. Im Gewölbe des Chorraums ist Christus als Weltenrichter dargestellt, umgeben von den Symbolen für die vier Evangelisten  Markus, Lukas, Matthäus und Johannes. Auf den Schlusssteinen sind Wappen angebracht. Unter anderem findet sich das Wappen des Klosters [[Höglwörth]] mit den gekreuzten Schlüsseln (das Kloster war für die Seelsorge zuständig). An der Nordwand des Langhauses befinden sich beinahe lebensgroß dargestellt die 14 Nothelfer, welche um 1500 entstanden sind. Der unbekannte Maler hat hier den hl. Cyriakus weggelassen, dafür aber die Gruppe um die Heiligen Nikolaus und Leonhard erweitert.  
 
==Ausstattung==
 
==Ausstattung==
Der Hochaltar im Stil des [[Rokoko]] stammt aus der Mitte des [[18. Jahrhundert]]s. Er zeigt in der Mitte die Figur des Kirchenpatrons [[Laurentius von Rom]] aus dem [[16. Jahrhundert]]. Seitlich stehen links der hl. Sebastian und rechts der hl. Florian. Im Auszug ist die Steinigung des hl. Stephanus dargestellt. Die beiden Seitenaltäre sind einfache Arbeiten, die Architektur und Plastik in Malerei nachahmen. Am linken Altar ist Maria, am rechten Jesus am Kreuz zu sehen. An der Westseite befindet sich über dem Eingang eine hölzerne Empore, die mit [[1661]] datiert ist. Die Kirche wurde [[1986]] renoviert und ist tagsüber für Besucher geöffnet.  
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Der Hochaltar im Stil des [[Rokoko]] stammt aus der Mitte des [[18. Jahrhundert]]s. Er zeigt in der Mitte die Figur des Kirchenpatrons Laurentius von Rom aus dem [[16. Jahrhundert]]. Seitlich stehen links der hl. Sebastian und rechts der hl. Florian. Im Auszug ist die Steinigung des hl. Stephanus dargestellt. Die beiden Seitenaltäre sind einfache Arbeiten, die Architektur und Plastik in Malerei nachahmen. Am linken Altar ist Maria, am rechten Jesus am Kreuz zu sehen. An der Westseite befindet sich über dem Eingang eine hölzerne Empore, die mit [[1661]] datiert ist. Die Kirche wurde [[1986]] renoviert und ist tagsüber für Besucher geöffnet.  
    
Das Kirchlein ist umgeben von einem kleinen Friedhof auf dem vorwiegend Heimatvertriebene (vor allem aus dem Durchgangslager Piding) bestattet sind. Ein Denkmal erinnert an Gefallene und Vermisste.
 
Das Kirchlein ist umgeben von einem kleinen Friedhof auf dem vorwiegend Heimatvertriebene (vor allem aus dem Durchgangslager Piding) bestattet sind. Ein Denkmal erinnert an Gefallene und Vermisste.
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==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
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