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1935 trat er der SS bei, hatte 1940 den Rang eines SS-Obersturmbannführers und war Träger des Blutordens. Ab [[1938]] war Dr. Sprenger Arzt im städtischen Gesundheitsamt in München. Später wurde er Medizinaldezernent der Regierung von Oberbayern und war als solcher in die Maßnahmen der [[NS-Euthanasie]] involviert. [[1939]] wurde er zum Oberregierungsmedizinalrat befördert und [[1943]] zum Regierungsmedizinaldirektor ernannt.  
 
1935 trat er der SS bei, hatte 1940 den Rang eines SS-Obersturmbannführers und war Träger des Blutordens. Ab [[1938]] war Dr. Sprenger Arzt im städtischen Gesundheitsamt in München. Später wurde er Medizinaldezernent der Regierung von Oberbayern und war als solcher in die Maßnahmen der [[NS-Euthanasie]] involviert. [[1939]] wurde er zum Oberregierungsmedizinalrat befördert und [[1943]] zum Regierungsmedizinaldirektor ernannt.  
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1948 wurde er im Zuge des Entnazifizierungsverfahrens lediglich als Mitläufer eingestuft und man erlegte ihm eine Geldbuße von 800 Reichs-Mark auf. In den Staatsdienst wurde er nicht mehr übergenommen.
 
1948 wurde er im Zuge des Entnazifizierungsverfahrens lediglich als Mitläufer eingestuft und man erlegte ihm eine Geldbuße von 800 Reichs-Mark auf. In den Staatsdienst wurde er nicht mehr übergenommen.
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*Das Gesundheitswesen im Nationalsozialismus, Eine Dokumentation, Johannes Donhauser, Thieme, Februar 2007
 
*Das Gesundheitswesen im Nationalsozialismus, Eine Dokumentation, Johannes Donhauser, Thieme, Februar 2007
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