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| − | Er vereinigte zahlreiche Besitzungen, unter anderem das Familiengut Jendel in Estland, die Villa Seelust in Kiel, das Schloss und Gut Hellebek bei Helsingör auf Seeland in [[Dänemark]], die Villa Seelust in Kiel (ehemals Dänemark) in Schleswig-Holstein, die Villa Seelust bei Clampenburg nahe Kopenhagen, die Villa Christiansholm bei Kopenhagen. Sein Vater war Baron Hermann Ludwig v. Löwenstern (verheiratet mit Hedwig Margarethe v. Stael-Holstein, drei Kinder) als Erbherr auf den Gütern Rasik, Campen, Allafer und Jendel.
| + | Baron Georg v. Löwenstern a. d. Hs. Rösthof vereinigte zahlreiche Besitzungen, unter anderem das Familiengut Jendel in Estland, die Villa Seelust in Kiel, das Schloss und Gut Hellebek bei Helsingör auf Seeland in [[Dänemark]], die Villa Seelust in Kiel (ehemals Dänemark) in Schleswig-Holstein, die Villa Seelust bei Clampenburg nahe Kopenhagen, die Villa Christiansholm bei Kopenhagen. Er war verheiratet mit mit Adelaide Laura Tugendreich (* 30. November 1796 in Kopenhagen als Gräfin v. Schimmelmann a.d. Hs. Lindenbourg, Tochter des Kaufmannes, Großgrundbesitzers und Dänischen Schatzmeisters Graf Christian v. Schimmelmann, Gutsherr von Schloss Lindenbourg auf Jütland, Schloss Wandsbek, Schloss Ahrensburg, usw., Teil-Erbin des Gräfl. Schimmelmann`schen Fideikommisses, Erbin diverser Plantagen u.a. auf St. Croix, verstorben 31. Dezember 1876 in Bordesholm). Georg und Adelaide hatten fünf Kinder: Adelbert, Georgine, Adelaide, Laurette und Friedrich. |
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| | + | Sein Vater war Baron Hermann Ludwig v. Löwenstern (verheiratet mit Hedwig Margarethe Baronesse v. Stael-Holstein, zehn Kinder), der Herr auf den Gütern Rösthof, Lodjer, Rasik, Campen, Allafer, Paenorme, Kalkül, Forelle, Wechmut, Pikwa und Jendel in Estland war. |
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| | + | Als Mitglied einer in der estländischen Ritterschaft immatrikulierten Familie, genoß Georg seiner weitere Erziehung in der Ritter-Akademie zu Reval. Am 8. Juni 1803 trat er in Kaiserlich-Russische Dienste. Beim Ausbruch des Krieges mit Frankreich wurder er aus ein Gesuch hin am 18. September 180ß6 zum Isiumischen Husaren-Regiment versetzt, bei welchem er den Feldzug in Preußen mitmachte. Als Ordonnanz-Offizier dem Generalmajor Barclay de Tolly zugeteilt, gelang es ihm am Vorabend der Schlacht bei Preußisch-Eley, den schwer verwundeten Generail aus der Gewalt des Feindes zu retten und in das Hauptquartier des General Bennigsen zu geleiten (wofür er mit dem Goldenen Kreuz beehrt wurde). Dem Kaiserlichen Hauptquartier wieder als Ordonnanz-Offizier zugeteilt, befreite er mit den Husaren den Chef des Generalstabes, Generallieutnant Fock, in der Schlacht bei Heilsberg-Grettstadt, aus den Händen des Feindes (hierfür wurde er mit dem Orden des Heiligen Wladimir mit Schleife beehrt). Am 25. Oktober wurde Georg zum Großfürsten Constantin gesandt, um das bei der Kavallerie neu einzuführende Reglement zu erlernen. Dann wurde er am 30. März 1811 zum 1. Adjutanten beim Generalleutnant von Essen, dem General-Governeur von Estland, Livland und Kurland benannt. |
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| | + | Georg war kaiserlich russischer Gardeoberst und wurde später, als er mit seiner Ehefrau und seinen Kindern nach Dänemark zog, dänischer Generalmajor sowie außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister des Königs von Dänemark Friedrich VI. In dieser Funktion war er zusammen mit seiner Familie von 1827 bis 1829 in Rio de Janeiro (Brasilien) - die Zeit von Prinz und später Kaiser Don Pedro I, der mit der Erzherzogin Leopoldine von Österreich verheiratet war - und von 1835 bis 1847 in Wien mit dem Auftrag jeweils einen Handelsvertrag für das dänische Königreich abzuschliessen. |
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| | + | Für besondere Verdienste im Laufe seines Lebens und beruflichen Laufbahn erhielt er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. Dazu zählten der St. Anna Orden, das Goldenes Kreuz für Eylau, der St. Wladimir-Orden mit Schleife, das Ritterkreuz des Schwert-Ordens, die Medaille für die Einnahme von Paris, Commandeur des Dannebrog, das Großkreuz des Dannebrog, das Dannebrog-Mann-Kreuz, das Großkreuz des Ordens der Eisernen Krone 1. Klasse. |
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| − | Er war kaiserlicher russischer Gardeoberst und dänischer Generalmajor sowie außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister des Königs von Dänemark und in dieser Funktion von 1827 bis 1829 in Rio de Janeiro (Brasilien) - die Zeit von Prinz und später Kaiser Don Pedro I, der mit der Erzherzogin Leopoldine von Österreich verheiratet war - und von 1835 bis 1847 in Wien. Für besondere Verdienste im Laufe seines Lebens und beruflichen Laufbahn erhielt er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. Dazu zählten der St. Anna Orden, das Goldenes Kreuz für Eylau, der St. Wladimir-Orden mit Schleife, das Ritterkreuz des Schwert-Ordens, die Medaille für die Einnahme von Paris, Commandeur des Dannebrog, das Großkreuz des Dannebrog, das Dannebrog-Mann-Kreuz, das Großkreuz des Ordens der Eisernen Krone 1. Klasse.
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| − | Baron Georg v. Löwenstern war verheiratet mit Adelaide Laura Tugendreich (* 30. November 1796 in Kopenhagen als Gräfin v. Schimmelmann a.d. Hs. Lindenbourg, Tochter des Kaufmannes, Großgrundbesitzers und Dänischen Schatzmeisters Graf Christian v. Schimmelmann, Gutsherr von Schloss Lindenbourg auf Jütland, Schloss Wandsbek, Schloss Ahrensburg, usw., Teil-Erbin des Gräfl. Schimmelmann`schen Fideikommisses, Erbin diverser Plantagen u.a. auf St. Croix).
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| − | Georg und Adelaide hatten fünf Kinder: Adelbert, Georgine, Adelaide, Laurette und Friedrich.
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| | == Quellen == | | == Quellen == |