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==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Die Graugans ist eine Art der Gattung Feldgänse (Anser) innnerhalb der Familie der Entenvögel. Sie zählt zu den häufigsten Wasservögeln und ist die zweitgrößte Gänseart Europas. Graugänse sind wilden Vorfahren der domestizierten Hausgänse. Dabei gilt Mitteleuropa als jene Region, in der diese Gans domestiziert wurden.
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Die Graugans ist eine Art der Gattung Feldgänse (Anser) innnerhalb der Familie der Entenvögel. Sie zählt zu den häufigsten [[Wasservogel|Wasservögeln]] und ist die zweitgrößte Gänseart Europas. Graugänse sind wilden Vorfahren der domestizierten Hausgänse. Dabei gilt Mitteleuropa als jene Region, in der diese Gans domestiziert wurden.
    
==Aussehen und Verbreitung==
 
==Aussehen und Verbreitung==
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=====Vom Zugvogel zum Standvogel=====
 
=====Vom Zugvogel zum Standvogel=====
Die Graugans ist an sich ein Zugvogel, der üblicherweise im Winter nach Süden zieht. In den letzten Jahrzehnten neigen Graugänse immer häufiger dazu auch weiter im Norden zu überwintern, besonders in den Niederlanden oder überhaupt in den nicht zu weit nördlich gelegenen Brutgebieten und werden dadurch zu Standvögeln. Auslöser dafür ist eine intensive Landwirtschaft, die auch im Winterhalbjahr genügend Nahrung bietet, der im Norden geringere Jagddruck sowie möglicherweise auch der Klimawandel. „Bis vor wenigen Jahrzehnten überwinterten noch fast alle Graugänse in den Marismas des Guadalquivirs und in Tunesien um den Ischkeul-See sowie in Westalgerien. Wenn sie auf ihrem Zug sind, bilden sie eine charakteristische V-Formation. Die Wanderungsrouten der Graugans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden in den verschiedenen Teilpopulationen tradiert. Neben dem Zug in die Überwinterungsquartiere gibt es einen sogenannten Mauserzug, der nicht brütende Tiere zu bestimmten Mauserplätzen führt. Seit den sechziger Jahren hat sich das Oostvaardersplassen zum wichtigsten Mauserplatz Europas entwickelt.“
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Die Graugans ist an sich ein [[Zugvogel]], der üblicherweise im Winter nach Süden zieht. In den letzten Jahrzehnten neigen Graugänse immer häufiger dazu auch weiter im Norden zu überwintern, besonders in den Niederlanden oder überhaupt in den nicht zu weit nördlich gelegenen Brutgebieten und werden dadurch zu Standvögeln. Auslöser dafür ist eine intensive Landwirtschaft, die auch im Winterhalbjahr genügend Nahrung bietet, der im Norden geringere Jagddruck sowie möglicherweise auch der Klimawandel. „Bis vor wenigen Jahrzehnten überwinterten noch fast alle Graugänse in den Marismas des Guadalquivirs und in Tunesien um den Ischkeul-See sowie in Westalgerien. Wenn sie auf ihrem Zug sind, bilden sie eine charakteristische V-Formation. Die Wanderungsrouten der Graugans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden in den verschiedenen Teilpopulationen tradiert. Neben dem Zug in die Überwinterungsquartiere gibt es einen sogenannten Mauserzug, der nicht brütende Tiere zu bestimmten Mauserplätzen führt. Seit den sechziger Jahren hat sich das Oostvaardersplassen zum wichtigsten Mauserplatz Europas entwickelt.“
    
Außerhalb von Paarungs- und Brutzeit leben Graugänse im Kollektiv und formieren sich in großen Schwärmen. Graugänse bilden bereits im Herbst des zweiten Kalenderjahres Paare, brüten aber selten vor dem Erreichen des vierten Kalenderjahres. Graugänse zeichnen sich durch Paartreue aus, nach Verlust des Partners gehen sie jedoch eine neue Partnerschaft ein. Sie brüten in einem sehr lockeren Kolonienverband, bei dem zwischen den einzelnen Brutnestern ein größerer Abstand besteht.
 
Außerhalb von Paarungs- und Brutzeit leben Graugänse im Kollektiv und formieren sich in großen Schwärmen. Graugänse bilden bereits im Herbst des zweiten Kalenderjahres Paare, brüten aber selten vor dem Erreichen des vierten Kalenderjahres. Graugänse zeichnen sich durch Paartreue aus, nach Verlust des Partners gehen sie jedoch eine neue Partnerschaft ein. Sie brüten in einem sehr lockeren Kolonienverband, bei dem zwischen den einzelnen Brutnestern ein größerer Abstand besteht.
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