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Mit Sicherheit kann man jedoch sagen, dass Ende des 15. Jahrhunderts die österreichischen Linien der Herren von Hagenau in keinen österreichischen Urkunden mehr (unter diesem Namen) zu finden sind, während die bayrische Linie jedoch weiterhin bestand. Ebenso dass die Herren von Hagenau im Gegensatz zu vielen anderen edel-freien Familien nie in den Grafenstand aufgestiegen waren. Die Hagenauer gehörten zur Klasse der Freyen (liberi), also dem Herren-Stande an, wie die Herren von Weilheim, die Herren von Stein oder die Herren von Biburg. Sie waren niemals "Grafen", wie man sie in manchen Publikation fälschlich bezeichnet hatte, oder man hatte sie gar mit den späteren Grafen Aham von Hagenau verwechselt. Einige Hagenauer trugen bis Anfang des 12. Jahrhunderts zwar die Bezeichnung "Comes", wie zum Beispiel Bischof Reginbert von Hagenau, der in einer Urkunde von 1138 als "Reginbertes Comes de Hagenow" genannt worden war. Die Bezeichnung "Comes" war damals jedoch ein nicht erblicher Amtstitel eines Lehensträgers, der sein Lehen unmittelbar vom König verliehen bekommen hatte. "Comes" kann also nicht mit dem später daraus entstandenen erblichen Grafentitel gleichgesetzt werden, der allerdings aus dem Titel "Comes" hervorgegangen war. Besonders deutlich wird dies in einer frühen Urkunde in der der Vater als comes bezeichnet wurde, hingegen aber nicht der Sohn: ''"Reginbert comes et filius eius Radolt anno 927. (Histor. Frising. und Cod.)."'' Ebenso war damals ein Burggraf eine reine Amtsbezeichnung und keine Adelstitel. Einige Hagenauer hatten ja das Amt von Burggrafen inne, ein aus dem älteren Amt des (Burg-)Vogtes hervorgegangenes Amt, durch das man zuweilen auch die Herrschaft über weitere Territorien inne haben konnte.  
 
Mit Sicherheit kann man jedoch sagen, dass Ende des 15. Jahrhunderts die österreichischen Linien der Herren von Hagenau in keinen österreichischen Urkunden mehr (unter diesem Namen) zu finden sind, während die bayrische Linie jedoch weiterhin bestand. Ebenso dass die Herren von Hagenau im Gegensatz zu vielen anderen edel-freien Familien nie in den Grafenstand aufgestiegen waren. Die Hagenauer gehörten zur Klasse der Freyen (liberi), also dem Herren-Stande an, wie die Herren von Weilheim, die Herren von Stein oder die Herren von Biburg. Sie waren niemals "Grafen", wie man sie in manchen Publikation fälschlich bezeichnet hatte, oder man hatte sie gar mit den späteren Grafen Aham von Hagenau verwechselt. Einige Hagenauer trugen bis Anfang des 12. Jahrhunderts zwar die Bezeichnung "Comes", wie zum Beispiel Bischof Reginbert von Hagenau, der in einer Urkunde von 1138 als "Reginbertes Comes de Hagenow" genannt worden war. Die Bezeichnung "Comes" war damals jedoch ein nicht erblicher Amtstitel eines Lehensträgers, der sein Lehen unmittelbar vom König verliehen bekommen hatte. "Comes" kann also nicht mit dem später daraus entstandenen erblichen Grafentitel gleichgesetzt werden, der allerdings aus dem Titel "Comes" hervorgegangen war. Besonders deutlich wird dies in einer frühen Urkunde in der der Vater als comes bezeichnet wurde, hingegen aber nicht der Sohn: ''"Reginbert comes et filius eius Radolt anno 927. (Histor. Frising. und Cod.)."'' Ebenso war damals ein Burggraf eine reine Amtsbezeichnung und keine Adelstitel. Einige Hagenauer hatten ja das Amt von Burggrafen inne, ein aus dem älteren Amt des (Burg-)Vogtes hervorgegangenes Amt, durch das man zuweilen auch die Herrschaft über weitere Territorien inne haben konnte.  
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Ob die Besitzer des oberösterreichischen Lehens nach 1149 ebenfalls aus dem Geschlecht der Hochfreien von Hagenau stammten oder nur deren Burgmannen waren, ist ein genealogisches Problem, jeoch bezüglich der Geschichte der Hagenauer historisch nicht so relevant und an Hand von Urkunden bisher nicht klärbar. Da die oberösterreichische Linie der Hagenauer nach 1239 und die niederösterreichische nach 1446 ohnedies aussterben sollte, die bayrische Linie hingegen weiterhin fortbestand, ist dies für die weitere Geschichte der Hagenauer von eher geringer Bedeutung.  
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Ob die Besitzer des oberösterreichischen Lehens nach 1149 ebenfalls aus dem Geschlecht der Hochfreien von Hagenau stammten oder nur deren Burgmannen waren, ist ein genealogisches Problem. An Hand von Urkunden ließ sich dieses Problem bisher nicht eindeutig klären. Da aber die oberösterreichische Linie nach 1239 und die niederösterreichische nach 1446 ohnedies aussterben sollte, die bayrische Linie hingegen weiterhin bestand, ist dies für die weitere Geschichte der Hagenauer irrelevant. Als möglichen Nachweis, ob die Besitzer des Braunauer Stammsitzes Hagenau nach 1149 auch aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau stammten, könnte man das Hagenauer Stammwappen heranziehen. Bisher wurde dieses bei Ludowicus von Hagenau allerdings nicht gefunden. Das erste bekannte Hagenauer Wappen ist auf dem Epitaph des Hochfreien Reginbert von Hagenau (dem Mitstifter von Seitenstetten) [[1137]] abgebildet. Das Epitaph hatte der Nachkomme Otto von Hagenau [[1347]] aus der Filialkirche seiner Vorfahren, St. Peter am Anger, ausbauen und zusammen mit einem Grabstein seiner Eltern in der Stiftskirche St.Pölten aufstellen lassen. Dieses Wappen, ein Hagenstrauch auf einem Dreiberg, findet man in den kommenden Jahrhunderten in einigen (nicht allen) an Urkunden angehängten Siegeln der Hagenauer, sowie auf ihren Grabstätten. Auch [[1367]] finden wir das Wappen im Siegel des Abtes von Melk, Seyfried von Hagenau, oder im Siegel des Edlen Georg Hagenauer an einer Urkunde des Jahres [[1439]]. Ferner befindet sich das Stammwappen der Hagenauer (als erweitertes Wappen) auf der Familiengruft in  Salzburg, die [[1682]] Georg Hagenauer errichten ließ, sowie auch auf  dem Siegel des [[Äbte von St. Peter|Abtes]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] [[Dominikus Hagenauer]] im Jahr [[1786]].
 
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Als Nachweis, ob die Besitzer des Braunauer Stammsitzes Hagenau nach 1149 auch aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau stammten, könnte man das Hagenauer Stammwappen heranziehen. Bisher wurde dieses bei Ludowicus von Hagenau allerdings nicht gefunden. Das erste bekannte Hagenauer Wappen ist auf dem Epitaph des Hochfreien Reginbert von Hagenau (dem Mitstifter von Seitenstetten) [[1137]] abgebildet. Das Epitaph hatte der Nachkomme Otto von Hagenau [[1347]] aus der Filialkirche seiner Vorfahren, St. Peter am Anger, ausbauen und zusammen mit einem Grabstein seiner Eltern in der Stiftskirche St.Pölten aufstellen lassen. Dieses Wappen, ein Hagenstrauch auf einem Dreiberg, findet man in den kommenden Jahrhunderten in einigen (nicht allen) an Urkunden angehängten Siegeln der Hagenauer, sowie auf ihren Grabstätten. Auch [[1367]] finden wir das Wappen im Siegel des Abtes von Melk, Seyfried von Hagenau, oder im Siegel des Edlen Georg Hagenauer an einer Urkunde des Jahres [[1439]]. Ferner befindet sich das Stammwappen der Hagenauer (als erweitertes Wappen) auf der Familiengruft in  Salzburg, die [[1682]] Georg Hagenauer errichten ließ, sowie auch auf  dem Siegel des [[Äbte von St. Peter|Abtes]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] [[Dominikus Hagenauer]] im Jahr [[1786]].
      
== In Salzburger Urkunden ==
 
== In Salzburger Urkunden ==
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