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Verleger
'''Engelbert Buchroithner''' (* 18.., † 193x?) war Verleger.

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Im Jahr [[1909]] übernahm er, Schwiegersohn [[Reinhold Kiesel]]s, mit seinen Schwägern [[Hans Glaser d. Ä.]] und [[Josef Rutzinger]] das [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Druck- und Verlagshaus Kiesel]].<ref name ="Kiesel">Artikel [[Reinhold Kiesel]], gestützt auf [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]], [[Reinhard R. Heinisch|Heinisch, Reinhard R.]]: ''Leben über den Tod hinaus... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof.'' Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. 23. Ergänzungsband. Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2006</ref>

Die Kiesel-OHG kaufte am 4. Oktober 1916 in Innsbruck die ''Wagner´sche Universitätsdruckerei'' und die Tageszeitung „Innsbrucker Nachrichten“.<ref name ="Kramml126">[[Ursula Kramml|Kramml, Ursula]]: [http://www.wienbibliothek.at/dokumente/kramml_ursula.pdf ''Salzburger Verlagsgeschichte von 1945 bis 1959'']. Diplomarbeit, Salzburg 2002. S.&nbsp;134 bei FN&nbsp;126.</ref> Buchroither und Rutzinger übersiedelten nach [[Tirol]], Glaser übernahm das Verlagshaus Kiesel in Alleinverantwortung.<ref>Artikel [[Salzburger Verlagshaus Kiesel]].</ref>

Nachdem Rutzinger am 13. Oktober 1931 gestorben war, trat Buchroithner aus der Firma aus, Hans Glasers Sohn Wilhelm Glaser stattdessen ein.<ref name ="Kramml126"/>

Die Wagner´sche Universitäts-Buchdruckerei musste von Buchroithners Söhnen im Jahr [[1938]] unter Druck der [[NSDAP]] an die ''NS-Gauverlag und Druckerei Tirol GesmbH'' verkauft werden. Nach einem im Jahr 1957 geschlossenen Rückstellungsvergleich gingen 75% der neu gegründeten Firma an die Familie Buchroithner, der Rest an die Republik Österreich.<ref name ="Kramml126"/>
==Quellen==
<references/>

[[Kategorie:Person|Buchroithner, Engelbert]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Buchroithner, Engelbert]]
[[Kategorie:Unternehmer (historisch) |Buchroithner, Engelbert]]