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| | == Nachtflug rettete Abgestürzten == | | == Nachtflug rettete Abgestürzten == |
| − | Bei einem [[Sonnwendfeuer]] auf dem 2 325 [[m ü. A.]] hohen [[Bernkogel]] zwischen [[Rauris]] und [[Dorfgastein]] war in der Nacht vom [[16. Juni|16.]] auf [[17. Juni]] 2012 ein 44-jähriger Dorfgasteiner rund 100 Meter abgestürzt. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Trotz völliger Dunkelheit wurde er von der Crew des Rettungshubschraubers [[Martin 6]], bestehend aus dem Vorarlberger Pilot Hanno Berghofer (42), Notarzt Werner Landmann und Flugretter Anton Voithofer sen., gegen 00:30 Uhr geborgen und ins [[Krankenhaus Schwarzach]] geflogen. Bergrettungs-Einsatzleiter Wolfgang Rohrmoser meinte gegenüber den [[Salzburger Nachrichten]], dass der Nachtflug dem Schwerverletzten das Leben gerettet hatte. | + | Bei einem [[Sonnwendfeuer]] auf dem 2 325 [[m ü. A.]] hohen [[Bernkogel]] zwischen [[Rauris]] und [[Dorfgastein]] war in der Nacht vom [[16. Juni|16.]] auf [[17. Juni]] 2012 ein 44-jähriger Dorfgasteiner rund 100 Meter abgestürzt. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Trotz völliger Dunkelheit wurde er von der Crew des Rettungshubschraubers [[Martin 6]], bestehend aus dem Vorarlberger Pilot Hanno Berghofer (42), [[Notarzt]] Werner Landmann und Flugretter Anton Voithofer sen., gegen 00:30 Uhr geborgen und ins [[Krankenhaus Schwarzach]] geflogen. Bergrettungs-Einsatzleiter Wolfgang Rohrmoser meinte gegenüber den [[Salzburger Nachrichten]], dass der Nachtflug dem Schwerverletzten das Leben gerettet hatte. |
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| | Bei der Flugleitstelle [[Zell am See]] ging erst nach Dienstschluss, so gegen 23 Uhr, der Notruf ein. Dienstschluss ist für Hubschraubereinsätze und damit für die Piloten jeweils der Sonnenuntergang, der an diesem Tag um 21:50 Uhr war. Trotzdem entschloss sich Berghofer, den Einsatz zu fliegen und es wurde eine Crew aufgestellt. Die Entscheidung traf der Pilot aufgrund der guten Sichtverhältnisse (wolkenloser, sternenklarer Himmel, kein Wind). Darüber hinaus erhielt er sämtliche notwendigen Informationen über den Landeplatz bezüglich möglicher Hindernisse wie Seile u. ä. Vor dem eigentlichen Einsatz wurde noch ein Erkundungsflug durchgeführt, da sich das menschliche Auge erst nach 20 Minuten an die Dunkelheit gewöhnt hat. | | Bei der Flugleitstelle [[Zell am See]] ging erst nach Dienstschluss, so gegen 23 Uhr, der Notruf ein. Dienstschluss ist für Hubschraubereinsätze und damit für die Piloten jeweils der Sonnenuntergang, der an diesem Tag um 21:50 Uhr war. Trotzdem entschloss sich Berghofer, den Einsatz zu fliegen und es wurde eine Crew aufgestellt. Die Entscheidung traf der Pilot aufgrund der guten Sichtverhältnisse (wolkenloser, sternenklarer Himmel, kein Wind). Darüber hinaus erhielt er sämtliche notwendigen Informationen über den Landeplatz bezüglich möglicher Hindernisse wie Seile u. ä. Vor dem eigentlichen Einsatz wurde noch ein Erkundungsflug durchgeführt, da sich das menschliche Auge erst nach 20 Minuten an die Dunkelheit gewöhnt hat. |
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| | Mit diesem Einsatz wurden aber auch kritische Stimmen widerlegt, die im Zusammenhang mit dem Hubschrauber-Unglück Großvenediger laut geworden waren, die hinter solchen (extremen) Einsatzflügen nur die Gier nach schnellem Geld gesehen haben wollen. Bei solchen Einsätzen, wie eben auch dieses Beispiel vom 16. Juni 2012 zeigte, steht der Mensch im Vordergrund und die Menschen, die ihn retten, begeben sich selbst und wie in diesem Fall freiwillig in Gefahr. ''Dass das Pongauer Flugrettungsunternehmen bisher allen Widrigkeiten meistern konnte, ist ein Glücksfall'' meinte [[Christoph Reiser]] von den ''Salzburger Nachrichten'' in seiner Rubrik "Standpunkt" in der Ausgabe vom 18. Juni 2012. | | Mit diesem Einsatz wurden aber auch kritische Stimmen widerlegt, die im Zusammenhang mit dem Hubschrauber-Unglück Großvenediger laut geworden waren, die hinter solchen (extremen) Einsatzflügen nur die Gier nach schnellem Geld gesehen haben wollen. Bei solchen Einsätzen, wie eben auch dieses Beispiel vom 16. Juni 2012 zeigte, steht der Mensch im Vordergrund und die Menschen, die ihn retten, begeben sich selbst und wie in diesem Fall freiwillig in Gefahr. ''Dass das Pongauer Flugrettungsunternehmen bisher allen Widrigkeiten meistern konnte, ist ein Glücksfall'' meinte [[Christoph Reiser]] von den ''Salzburger Nachrichten'' in seiner Rubrik "Standpunkt" in der Ausgabe vom 18. Juni 2012. |
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| | :Heli Austria GmbH | | :Heli Austria GmbH |