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711 n. Chr. wird unter Bischof Rupert eine kleine Klosterzelle, die dem Märtyrer Maximilianus geweiht ist, gegründet, die jedoch 720-25 und erneut um 820 von "benachbarten" Slawen zerstört wird. Die Pfarrkirche  steht an dieser Stelle. ("Zwei Brüder gingen salachaufwärts auf die Jagd und um Gold zu waschen". An der Stelle, wo sie lokale Kulthandlungen sahen, wurde die Zelle errichtet).
 
711 n. Chr. wird unter Bischof Rupert eine kleine Klosterzelle, die dem Märtyrer Maximilianus geweiht ist, gegründet, die jedoch 720-25 und erneut um 820 von "benachbarten" Slawen zerstört wird. Die Pfarrkirche  steht an dieser Stelle. ("Zwei Brüder gingen salachaufwärts auf die Jagd und um Gold zu waschen". An der Stelle, wo sie lokale Kulthandlungen sahen, wurde die Zelle errichtet).
 
Der Name Pongau (Pongowe) datiert das erstemal aus den beiden ältesten  Salzburger Dokumenten, also um 780 und 790 n.Chr. und bezeichnete anfangs nur das Gebiet um Bischofshofen (Maximillianszelle und drei Meilen Wald herum) und später den  gesamten Gau (pagus, also Bezirk). Die nächsten Jahrhunderte erfolgen große Waldrodungen.
 
Der Name Pongau (Pongowe) datiert das erstemal aus den beiden ältesten  Salzburger Dokumenten, also um 780 und 790 n.Chr. und bezeichnete anfangs nur das Gebiet um Bischofshofen (Maximillianszelle und drei Meilen Wald herum) und später den  gesamten Gau (pagus, also Bezirk). Die nächsten Jahrhunderte erfolgen große Waldrodungen.
  Im Hochmittelalter ist die Ortsbezeichnung "Hoven" üblich. Zumindet ab 1143 ist ein kleines Augustiner Chorherrenstift nachgewiesen, das 1216 aufgelöst und vom Salzburger Erzbischof dem neugeschaffenen Bistum Chiemsee ( als spätere Hofmark) übereignet wird. Die Chiemseer Bischöfe (zugleich Salzburger Weihbischöfe) besitzen den Kastenhof und ca. 25 verstreute Häuser und Höfe  bis zur Sekularisierung 1803.
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  Im Hochmittelalter ist die Ortsbezeichnung "Hoven" üblich, die Pfarre wird hofham genannt Zumindet ab 1143 ist ein kleines Augustiner Chorherrenstift nachgewiesen, das 1216 aufgelöst und vom Salzburger Erzbischof dem neugeschaffenen Bistum Chiemsee ( als spätere Hofmark) übereignet wird. Die Chiemseer Bischöfe (zugleich Salzburger Weihbischöfe) besitzen den Kastenhof und ca. 25 verstreute Häuser und Höfe  bis zur Sekularisierung 1803.  
Im 12. Jhd. prägen zudem die Herren von Pongowe mit deren Burg den Ort. Diese wird im 13. Jd. zerstört und die Pongauer herrschen nun von der Goldegger Burg aus.
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Im 12. Jhd. prägen zudem die Herren von Pongowe mit deren Burg den Ort. Diese wird im 12./13.Jd. zerstört und die Pongauer herrschen nun von der Goldegger Burg aus.
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=== Name der Stadt Bischofshofen === Ergänzungen !!!!!!
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Nach der Gründung des [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]] im Jahre [[1216]] wurde der Kastenhof von den Bischöfen von Chiemsee, die zugleich [[Salzburger Weihbischöfe]] waren, als Residenz und Verwaltungszentrale eingerichtet. Davon erhielt der Ort seinen heutigen Namen: Hof des Bischofs – Bischofshofen.
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[[1421]] erteilte [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Eberhard III. von Neuhaus|Eberhard III]] die Erlaubnis einmal im Jahr, am Maximilianstag einen Markt am [[Buchberg]] abzuhalten, der später als Pferdemarkt große Bedeutung erlangte.
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Im [[16. Jahrhundert]] wurde Bischofshofen und der [[Buchberg (Bischofshofen)|Buchberg]] Zentrum des [[Salzburger Bauernaufstände und der Bauernkriege| Bauernaufstandes]], der mit der Hinrichtung der beiden Rädelsführer [[Wilhelm Egger]] und [[Hans Steiner]] endete.
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Der [[Protestantismus]] weitete sich aus. Am [[31. Oktober]] [[1731]] wurde von Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Salzburg]] ein Emigrationspatent erlassen. Daraufhin verließen die meisten [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] Bischofshofen und wanderten nach Preußen und Amerika aus.
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Der Eisenbahnbau 1875 der [[Giselabahn]]veränderte stark die Sozialstruktur und wesentlich zum Wirtschaftsaufschwung des Ortes bei. Am [[9. Februar]] [[1900]]  wurde Bischofshofen, auf Grund der gewerblichen Entwicklung, von [[Kaiser Franz Joseph I.]] zum Markt erhoben. [[1908]] fiel ein großer Teil des Ortskerns einer Brandkatastrophe zum Opfer.
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Im Laufe des [[20. Jahrhundert]]s hat sich Bischofshofen zu einem zentralen Wirtschaftsstandort entwickelt. Das gab den Ausschlag, dass der Markt am [[24. September]] [[2000]], dem Namenstag des Hl. Rupert,  zur Stadt erhoben wurde.
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