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| | Es hat den Namen nach einem ehemaligen Hotel, dem [[Park-Hotel Nelböck]], das sich auf der Seite in Richtung [[Kapuzinerberg]] befand. | | Es hat den Namen nach einem ehemaligen Hotel, dem [[Park-Hotel Nelböck]], das sich auf der Seite in Richtung [[Kapuzinerberg]] befand. |
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| | ==Allgemeines== | | ==Allgemeines== |
| − | Im Zuge des Umbaus ab 2010 des Salzburger Hauptbahnhofes wird auch das Nelböck-Viadukt umgebaut. Zwischen [[10. Jänner]] [[2011]] und Dezember [[2012]] wird die Unterführung während der Bauarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt sein. Die Fahrbahnen werden verbreitert und die Durchfahrtshöhe wird angehoben, da immer wieder LKW an dieser Engstelle stecken geblieben waren. | + | Im Zuge des Umbaus ab 2010 des Salzburger Hauptbahnhofes wurde auch das Nelböck-Viadukt umgebaut. Zwischen [[10. Jänner]] [[2011]] und [[21. Dezember]] [[2012]] war die Unterführung während der Bauarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt sein. Die Fahrbahnen wurden verbreitert und die Durchfahrtshöhe wurde angehoben, da immer wieder LKW an dieser Engstelle stecken geblieben waren. |
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| | An Spitzentagen benützen das {{PAGENAME}} bis zu 23 000 Fahrzeuge, die jetzt über Ausweichrouten fahren müssen, die aber diese Menge an Fahrzeugen nicht aufnehmen können. Mindesten 40 Prozent des Verkehrs muss großräumig ausweichen, damit der Verkehr in diesem Teil der Stadt Salzburg nicht zusammenbricht. | | An Spitzentagen benützen das {{PAGENAME}} bis zu 23 000 Fahrzeuge, die jetzt über Ausweichrouten fahren müssen, die aber diese Menge an Fahrzeugen nicht aufnehmen können. Mindesten 40 Prozent des Verkehrs muss großräumig ausweichen, damit der Verkehr in diesem Teil der Stadt Salzburg nicht zusammenbricht. |
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| | Dieser Vorgang wurde insgesamt viermal, Gleis für Gleis wiederholt. Da es sich um viel befahrene Ausfahrtgleise in Richtung [[Freilassing]] handelte, musste nach jedem Abtrag sofort die Wiedererrichtung erfolgen, um den Zugsverkehr abwickeln zu können. „Es ist ein abgestimmtes Konzept zwischen Abriss und Wiederaufbau innerhalb von 48 Stunden.“, so Thomas Wörndl von den ÖBB. Je nach Baufortschritt wurden die Tätigkeiten auch in der Nacht und an Wochenenden ausgeführt. Seit 29. Juli 2011 steht der Durchgang Nelböckviadukt den Fußgängern wieder zur Verfügung. | | Dieser Vorgang wurde insgesamt viermal, Gleis für Gleis wiederholt. Da es sich um viel befahrene Ausfahrtgleise in Richtung [[Freilassing]] handelte, musste nach jedem Abtrag sofort die Wiedererrichtung erfolgen, um den Zugsverkehr abwickeln zu können. „Es ist ein abgestimmtes Konzept zwischen Abriss und Wiederaufbau innerhalb von 48 Stunden.“, so Thomas Wörndl von den ÖBB. Je nach Baufortschritt wurden die Tätigkeiten auch in der Nacht und an Wochenenden ausgeführt. Seit 29. Juli 2011 steht der Durchgang Nelböckviadukt den Fußgängern wieder zur Verfügung. |
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| | + | Am [[21. Dezember]] [[2012]] wurde das 100 Meter lange und 21 Meter breite Viadukt wieder für den Verkehr eröffnet. |
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| | + | Es wurde 1 000 Lkw-Fuhren Beton und 1 900 Tonnen Stahl verbaut. Das Bauwerk steht auf Bohrpfählen, die aufgefädelt bis [[Seekirchen am Wallersee]] reichen würden. Die Kosten von 16 Mill. Euro teilen sich das [[Land Salzburg]] und die [[Stadt Salzburg]]. |
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| | == Weblinks == | | == Weblinks == |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| | {{Quelle Franz Martin}} | | {{Quelle Franz Martin}} |
| − | * {{Quelle SN|[[18. Dezember]] [[2010]]}} | + | * {{Quelle SN|18. Dezember 2010 und 1. Dezember 2012}} |
| | * Presseseite der ÖBB im Internet | | * Presseseite der ÖBB im Internet |
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