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Raimund Felix Atzwanger übergab Josefa und Ignaz Felix Würstl die Faktorei ''Gebrüder Freysauff'' am Waagplatz, die väterliche Handlung übernahmen im Jahr [[1805]] die Schwestern Elisabeth verh. Würstl und Anna Josefa, faktisch wurde sie von Benedikt Würstl geführt.
 
Raimund Felix Atzwanger übergab Josefa und Ignaz Felix Würstl die Faktorei ''Gebrüder Freysauff'' am Waagplatz, die väterliche Handlung übernahmen im Jahr [[1805]] die Schwestern Elisabeth verh. Würstl und Anna Josefa, faktisch wurde sie von Benedikt Würstl geführt.
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'''Benedikt Würstl''' war vor seiner Heirat Buchhalter in der Muraltschen Tuchhandlung und in der Spezereiwarenhandlung [[Hagenauer]] und nach 1802 gemeinsam mit Joachim [[Schmuck]] Betreiber der [[Joseph Ranftl]]schen Tuch- und Seidenwarenhandlung gewesen. Er gehörte im Jahr 1813 dem [[Salzburger Munizipalrat]] an<ref>Franz X. Weilmeyr, [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&pg=PA102&lpg=PA102 ''Salzburg, die Hauptstadt des Salzach-Kreises. Ein Hand- und Addreß-Buch für Jedermann. Von Salzburg 1813. In der Mayer’schen Buchhandlung,''] S.&nbsp;102.</ref> und war danach Magistratsrat und Stadtkämmerer.
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[[Benedikt Würstl]] war vor seiner Heirat Buchhalter in der Muraltschen Tuchhandlung und in der Spezereiwarenhandlung [[Hagenauer]] und nach 1802 gemeinsam mit [[Joachim Schmuck]] Betreiber der [[Ranftl|Joseph Ranftl]]schen Tuch- und Seidenwarenhandlung gewesen. Er gehörte im Jahr 1813 dem [[Salzburger Munizipalrat]] an<ref>[[Franz Xaver Weilmeyr|Weilmeyr, Franz X.]] ''Salzburg, die Hauptstadt des Salzach-Kreises. Ein Hand- und Addreß-Buch für Jedermann. Von Salzburg 1813. In der [[Mayr'sche Buchdruckerei|Mayr'schen Mayer’schen Buchhandlung,'' [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&pg=PA102&lpg=PA102 S.&nbsp;102.]</ref> und war danach Magistratsrat und Stadtkämmerer.
    
Die im Azwangerhaus, [[Getreidegasse]] 5, betriebene Atzwangersche, vormals Rappoltersche Handlung wurde, wie oben angedeutet, nach Raimund Felix Atzwangers Tod von dessen Schwiegersohn Benedikt Würstl und später von dessen Tochter Karoline weitergeführt, die den aus dem Salzkammergut stammenden Joseph Leitner heiratete. Die späteren Inhaber gehörten nicht mehr zur Familie.<ref> [http://www.azwanger.at/at/historie.php Homepage der R. F. Azwanger KG, ''Historie''.]</ref>
 
Die im Azwangerhaus, [[Getreidegasse]] 5, betriebene Atzwangersche, vormals Rappoltersche Handlung wurde, wie oben angedeutet, nach Raimund Felix Atzwangers Tod von dessen Schwiegersohn Benedikt Würstl und später von dessen Tochter Karoline weitergeführt, die den aus dem Salzkammergut stammenden Joseph Leitner heiratete. Die späteren Inhaber gehörten nicht mehr zur Familie.<ref> [http://www.azwanger.at/at/historie.php Homepage der R. F. Azwanger KG, ''Historie''.]</ref>
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Die Witwe nach '''Ignaz Würstl''' heiratete 1834 den Privatier Georg [[Lanser|von Lanser]] und brachte in die Ehe den Würstlhof, vormaligen Atzwangerhof, in der Riedenburg mit. Den Hof besaß Georg von Lanser bis 1864, der Name „Lanserhof“ ist bis heute geblieben.<ref>Vgl. den Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Riedenburg_(Salzburg)#Riedenburg_St..C2.A0Paul ''„Riedenburg“''.]</ref>
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Nach dem Ableben der Söhne '''Raimund''' und '''Ignatz''' Würstl (scil.: der Söhne des Ignaz Franz Würstl und der Josefa Würstl geb. [[Atzwanger]]) heiratete im Jahr [[1834]] die Witwe nach Ignaz Würstl (scil.: dem Sohn des Ignaz Franz Würstl) den Privatier Georg von [[Lanser|Lanser zu Moos und Vestenstein]] († [[1864]])<ref name="gis">[http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&ns_sel_search4=address&nsa_txt_street=Lanserhofstra%DFe&nsa_txt_hnr=&nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen ''Info zu 'Lanserhofstraße' ''] auf gis.stadt-salzburg.at.</ref>;<ref>Die Quelle besagt, dass nach dem Ableben der Söhne Raimund und Ignatz Würstl (d.h.: der Söhne des Ignaz Franz Würstl und der Josefa Würstl geb. [[Atzwanger]]) die Witwe nach Ignatz Würstl den Georg von Lanser heiratete, und zwar im Jahr 1834. Dies muss so zu verstehen sein, dass es sich um die Witwe nach dem Sohn Ignatz Würstl, also nicht nach dem Vater Ignaz Franz Würstl (†&nbsp;[[1829]]) und nicht um dessen Witwe Josefa (†&nbsp;[[1834]]) handelte.</ref> in diese Ehe brachte sie den Atzwanger- bzw. Würstlhof ein, der danach [[Lanserhof]] genannt wurde.<ref name="gis"/>
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'''Josefine Würstl''' (Tochter wohl von ''Ignaz'', nicht von ''Benedikt'') heiratete im Jahr [[1852]] den [[Bayern|bayrischen]] Offizier '''Siegmund Freiherrn von [[Pranckh]]''' (* [[1821]], † [[1888]]), der es in der Folge zum General und ([[1866]] – 1875) bayrischen Kriegsminister brachte. Er besaß eine Villa in der Salzburger [[Moosstraße]], wo ja auch die Familie Würstl/Lanser ihr Gut Würstl- bzw. Lanserhof hatte.<ref>Artikel „[[Pranckh]]“.</ref>
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'''Josefine Würstl''' (Tochter von ''Ignaz II.''?) heiratete im Jahr [[1852]] den [[Bayern|bayrischen]] Offizier '''Siegmund Freiherrn von [[Pranckh]]''' (* [[1821]], † [[1888]]), der es in der Folge zum General und ([[1866]] – 1875) bayrischen Kriegsminister brachte. Er besaß eine Villa in der Salzburger [[Moosstraße]], wo ja auch die Familie Würstl/Lanser ihr Gut Würstl- bzw. Lanserhof hatte.<ref>Artikel „[[Pranckh]]“.</ref>
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==Quellen, Fußnoten==
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==Quellen und Anmerken==
:* [[Franz Martin]], ''32. Atzwanger'', in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 77 (1937) S.&nbsp;119-120  = derselbe, ''[[Hundert Salzburger Familien]]'' S.&nbsp; 155–157.
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:* [[Franz Martin|Martin, Franz]], ''32. Atzwanger'', in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 77 (1937) [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19370003&zoom=2&seite=00000119 S.&nbsp;119-120] = derselbe, ''[[Hundert Salzburger Familien]]'' S.&nbsp; 155–157.
:* [[Gunda Barth-Scalmani]], ''Zur Lebenswelt des altständischen Bürgertums am Beispiel des Handelsstandes in Salzburg'', in: [[Robert Hoffmann (Historiker)|Robert Hoffmann]], ''Bürger zwischen Tradition und Modernität (Bürgertum in der Habsburgermonarchie 6)''. Wien-Köln-Weimar 1997 [http://books.google.at/books?id=mcNEHCn1w8YC&pg=PA36&lpg=PA36&dq=%22w%C3%BCrstl%22&source=bl&ots=J-Gbhvr_gD&sig=-mm3TzeShkCXlcnISnm0OQyhfcY&hl=de&ei=11I0Tf-6HMuNjAeH_sDQCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CCAQ6AEwAQ#v=onepage&q=%22w%C3%BCrstl%22&f=false S.&nbsp;36.]
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:* [[Gunda Barth-Scalmani|Barth-Scalmani, Gunda]], ''Zur Lebenswelt des altständischen Bürgertums am Beispiel des Handelsstandes in Salzburg'', in: [[Robert Hoffmann (Historiker)|Robert Hoffmann|Hoffmann, Robert]], ''Bürger zwischen Tradition und Modernität (Bürgertum in der Habsburgermonarchie 6)''. Wien-Köln-Weimar 1997 [http://books.google.at/books?id=mcNEHCn1w8YC&pg=PA36&lpg=PA36&dq=%22w%C3%BCrstl%22#v=onepage&q=%22w%C3%BCrstl%22&f=false S.&nbsp;36.]
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Person (Familie)|!|Würstl]]
 
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Würstl]]