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[[Datei:Roemerbruecke Taugl.jpg|thumb|unter der Brücke]]
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[[Datei:Römerbrücke Taugl Vigaun.jpg|thumb|Eine historische Aufnahme der Römerbrücke  noch vor dem Aufsetzen der Stützmauer 1904. Rechts die „Tauglmühle“, die damals noch in Betrieb war]]
Die '''Römerbrücke''' überspannt den [[Taugl|Tauglbach]] am Fuße des Langenberges (Oberlangenberg in [[St. Koloman]], Unterlangenberg in Kuchl) zwischen den Gemeinden [[Kuchl]] und [[Bad Vigaun]] im [[Tennengau]].  
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[[Datei:Römerbrücke Taugl Vigaun 02.jpg|thumb|Im Bild unterhalb des Brückenbogens der sogenannte „Teufelsstein“, der einer Vigauner Sage zufolge als letzter Stein der neuen Brücke vom Teufel in die Tiefe geschleudert wurde, nachdem er einen Pakt mit der Müllerin verloren hatte...]]
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Die '''Römerbrücke''' überspannt den [[Taugl|Tauglbach]] am Fuße des Langenberges (Oberlangenberg in [[St. Koloman]], Unterlangenberg in Kuchl) zwischen den Gemeinden [[Kuchl]] und [[Bad Vigaun]] im [[Tennengau]].
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Die Brücke wurde [[1613]] errichtet. Der Name ''Römerbrücke'' dürfte sich im [[19. Jahrhundert]] eingebürgert haben. Angeblich soll dort schon Walther von der Vogelweide während eines Aufenthaltes in dieser Gegend ins Wasser gefallen sein.
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== Geschichte ==
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Die „Römerbrücke“, die rundbogenartig den Tauglbach zwischen Bad Vigaun und Kuchl überspannt, wurde am [[7. November]] [[2012]] 400 Jahre alt: Am 7. November [[1613]] wurde von den Vertretern der angrenzenden 19 Rotten in einer Art Bauverhandlung mit den Bauausführenden ein zwölf Punkte umfassender Vertrag geschlossen, die Gesamtkosten betrugen 190 [[Gulden]].
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Der Vertrag sah vor, die vorhandene „''Pruggen über die Tauggl von Holzwerch gemacht und erfaullt''“ zu beseitigen und durch eine „''von Nagelstuckh gewölbte pruggen''“ zu ersetzen. Tatsächlich war schon [[1585]] anstelle der weggerissenen (wohl steinernen?) Brücke eine Holzkonstruktion errichtet worden, die [[1597]] durch eine Brücke aus [[Lärche]]<nowiki>nholz</nowiki> ersetzt wurde.
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Die Römerbrücke, im Volksmund auch „Teufelsbrücke“ genannt, dürfte eine der ältesten Brücken im Land sein: Es handelt sich um ein echtes Gewölbe, das über einer hölzernen Tragkonstruktion aufgerichtet wurde.
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Ein unfreiwilliges Bad in der Taugl mag schon 1424 der spätmittelalterliche Tiroler Minnesänger [[Oswald von Wolkenstein]] auf dem Weg nach Ungarn genommen haben: In seinem Lied „''Wie vil ich sing und tichte''“ berichtet er unter anderem „''…der tauggel ward ich vol….''“ Ob Oswald im Winter 1424 die Taugl in Vigaun überschritten hat, möglicherweise über den Vorgängerbau der heutigen „Römerbrücke“, wird sich nicht endgültig klären lassen. Klar ist, dass die Brücke bis zum Neubau der [[St. Kolomaner Landesstraße]] [[1974]] eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Vigaun, St. Koloman und Kuchl darstellte.
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[[2008]] musste sie nach Bauschäden saniert werden.
 
[[2008]] musste sie nach Bauschäden saniert werden.
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==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
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Datei:Roemerbruecke Taugl.jpg|unter der Brücke
 
Datei:DSC05382.JPG|die neue Tauglbrücke überspannt südlich der Römerbrücke die Taugl  
 
Datei:DSC05382.JPG|die neue Tauglbrücke überspannt südlich der Römerbrücke die Taugl  
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
* Bezirksblatt Tennengau, Nr. 40, 1. Oktober 2008
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* [[Bezirksblatt Tennengau]], Nr. 40, 1. Oktober 2008
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* Aussendung ''Bad Vigauner Informationen'' von [[Michael Neureiter]], 3. November 2012
    
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]