2.283 Bytes hinzugefügt
, 12:12, 15. Jun. 2007
Das '''Schloss Urstein''' befindet sich im [[Tennengau]] unmittelbar oberhalb des rechten [[Salzach]]ufers und ist Sitz der [[Akademie Urstein]], die im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] ist.
==Geschichte==
Schloss Urstein wurde [[1691]] auf einer Liegenschaft erbaut, die im [[12. Jahrhundert]]von Erzbischof [[Eberhard I.]] als Liegenschaft dem [[Salzburger Domkapitel]] übergeben wurde. In dieser Zeit waren die Namen „Ursten“ oder „Urstan“ für die Gegend gebräuchlich.
Der erste Besitzer, der Urstein als Adelsprädikat verwendete, war [[1461]] ein gewisser ''Leonhard Golser''. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzerinnen und Besitzer, bis der Verfasser der „Salzburgischen Chronica“, [[Franz Dückher]], [[1649]] auf Schloss Urstein übersiedelte und das bereits baufällige Schloss, die heutige Meierei, renovierte.
Sein Sohn Alfons errichtete in den Jahren [[1689]] bis [[1691]] dann Urstein völlig neu - es bekam sein heutiges Aussehen. [[1883]] kam die Liegenschaft in den Besitz der Familie Kuhlmann, die 120 Jahre später, [[2003]], das Anwesen, Schloss Urstein samt der Meierei, dem Schlosspark und diversen anderen Nebengebäuden, der ''Gewerbepark Urstein Gesellschaft'', der „Akademie Schloss Urstein Privatstiftung“ verkaufte.
Das Schloss, in dem sich der Sitz der Akademie Urstein befindet, hat einen rechteckigen Grundriss und ist drei Geschosse hoch. Darüber hinaus erstreckt sich ein steiles Walmdach, das an den Enden des Hauptfirstes durch zierliche Kaminköpfe in Achteckform überragt wird. Das Dach ruht übrigens auf einem Dachstuhl, der noch aus der Zeit knapp vor 1700 stammt, als das Schloss gebaut wurde.
Ebenfalls aus der Entstehungszeit stammen Türen in den oberen Geschossen. Noch älter ist einer der vielen Kachelöfen. Er stammt aus der bekannten Werkstatt Strobl in der Salzburger [[Steingasse]] und lässt sich auf die erste Hälfte des [[17. Jahrhundert]]s datieren. Aus etwas jüngerer Zeit, Anfang des [[18. Jahrhundert]]s, sind die prachtvollen Stuckdecken in den Obergeschossen, die noch vollständig erhalten sind.
==Quelle und Weblink==
* [http://www.akademie-urstein.at/geschichte.html www.akademie-urstein.at]
[[Kategorie:Schloss]]
[[Kategorie:Bildung]]
[[Kategorie:Tennengau]]