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| | == Rezension 1 == | | == Rezension 1 == |
| − | '''Eine vergnügliche Zeitreise ins antike Salzburg'''
| + | ''Eine vergnügliche Zeitreise ins antike Salzburg'' |
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| | Wer denkt, Zeitreisen sind unmöglich, der irrt und hat nicht das Buch „Iuvavum – Alltag im römischen Salzburg“ von [[Clemens M. Hutter]] gelesen. | | Wer denkt, Zeitreisen sind unmöglich, der irrt und hat nicht das Buch „Iuvavum – Alltag im römischen Salzburg“ von [[Clemens M. Hutter]] gelesen. |
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| | ==Rezension 2== | | ==Rezension 2== |
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| + | ''Sehr anschaulich, gar nicht trocken geschrieben und voller Information'' |
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| | + | Na, das kann ein Buch sein! Steine, nicht Greifbares, Vermutungen – das waren meine Gedanken, als ich von diesem Buch las. Doch welch‘ Irrtum! Schon die zweiseitige Übersicht der Geschichte Ivavum (Salzburg) zeigt: da war was los! Die anschließende Stadtwanderung von [[Nonntal]] beginnend bringt Erstaunliches: der Autor wandert durch die Straßen und Gassen, schildert, was damals – zur Römerzeit – hier und da gewesen war und was man heute sieht. So geht das Straßeneck in der [[Kaigasse]] nächst dem [[Hotel Kasererbräu]] auf den wichtigsten Tempel der römischen Stadt zurück. |
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| | + | Woher der Name Iuvavum stammt, dass rund um das heutige [[Platzl]] schon die Römer siedelten, vom Vorläufer des Toilettenpapiers (Schwamm am Holzstiel), von Funden, die nachweisen, dass um Christi Geburt bereits reger [[Handel (historisch)|Fernhandel]] existierte und viele andere Details, anschaulich und gut lesbar geschrieben, schildern dem Leser den Alltag vor rund 2000 Jahren in der Stadt Salzburg. |
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| | + | Hutter schreibt ausführlich über die Lebensweise der Menschen, was sie gegessen haben und liefert auch gleich sechs römische Rezepte zum Nachkochen. Der Leser erfährt, woher die Lebensmittel stammten, wie ein Bauernhof funktionierte und welche Bedeutung das Sprichwort hat, „ein X für ein U vormachen“, dass der Beton ist eine Erfindung der Römer ist, dass die Römer die Integration der Kelten mit beispielhafter Toleranz lebten, von einem Erzbischof, der „unterirdische Dinge“ verabscheute sowie Hinweise auf Wortentstehungen im Salzburger Raum (Was haben Gfalls und das [[Klessheim]]er [[Kavalierhaus]] mit einem Gaul zu tun?) und vieles anderes mehr. Zum Schluss des 175seitigen wirklich interessanten Buches eine Übersicht über [[Museen im Land Salzburg]], die mit dieser Thematik zu tun haben und Literaturhinweise. |
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| | + | Farbbilder, Übersichtskarten, ein Stoffband als Lesezeichen, der Titel mit Tiefdruck-Buchstaben – das Buch ist optisch wie inhaltlich wirklich sehens- und lesenswert! |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * Rezension 1 von * [[Benutzer:Diego alterbach|Diego Alterbach]] | + | * Rezension 1 von [[Benutzer:Diego alterbach|Diego Alterbach]] |
| | + | * Rezension 2 von [[Benutzer:mosaico|Peter Krackowizer]] |
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| | [[Kategorie:Buch]] | | [[Kategorie:Buch]] |
| | [[Kategorie:Kritik]] | | [[Kategorie:Kritik]] |
| | [[Kategorie:Buch (Rezension)]] | | [[Kategorie:Buch (Rezension)]] |