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Er ist seit den frühen Zwischeneiszeiten ein Bewohner der [[Ostalpen]]. Seine Vorfahren bewohnten Steppen und halboffene parkähnliche Landschaften. Mit der allmählich einsetzenden Bewaldung ihres hiesigen Lebensraumes wurde das Rotwild nach und nach zu Waldtieren. Vor der Besiedlung des [[Alpen]]raumes durch Menschen dürfte die Rotwilddichte von 0,5 bis 1 Exemplar pro Quadratkilometer betragen haben. Durch die Waldrodungen vom 11. bis zum [[14. Jahrhundert]] und auch der wegen des [[Bergbau]]es durchgeführten weitflächigen Schlägerungen entstanden größere Äsungsflächen, die wahrscheinlich zunächst zu einer Zunahme des Rotwildes geführt haben.  Als der Rothirsch zum Nahrungskonkurrenten der Haustiere geworden war und sein Potential als Fleischlieferant erkannt wurde, verfolgte man ihn rücksichtslos, sodass das Gebiet der Hohen Tauern längere Zeit als rotwildfrei zu bezeichnen war, was heute kaum bekannt ist.
 
Er ist seit den frühen Zwischeneiszeiten ein Bewohner der [[Ostalpen]]. Seine Vorfahren bewohnten Steppen und halboffene parkähnliche Landschaften. Mit der allmählich einsetzenden Bewaldung ihres hiesigen Lebensraumes wurde das Rotwild nach und nach zu Waldtieren. Vor der Besiedlung des [[Alpen]]raumes durch Menschen dürfte die Rotwilddichte von 0,5 bis 1 Exemplar pro Quadratkilometer betragen haben. Durch die Waldrodungen vom 11. bis zum [[14. Jahrhundert]] und auch der wegen des [[Bergbau]]es durchgeführten weitflächigen Schlägerungen entstanden größere Äsungsflächen, die wahrscheinlich zunächst zu einer Zunahme des Rotwildes geführt haben.  Als der Rothirsch zum Nahrungskonkurrenten der Haustiere geworden war und sein Potential als Fleischlieferant erkannt wurde, verfolgte man ihn rücksichtslos, sodass das Gebiet der Hohen Tauern längere Zeit als rotwildfrei zu bezeichnen war, was heute kaum bekannt ist.
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Seine Wiedereinbürgerung setzte erst Mitte des [[19. Jahrhundert]]s ein und erfolgte wahrscheinlich aus Bestands-Vorkommen in den [[Kitzbüheler Alpen]]. Die ersten heimischen Alpentäler, in denen der Rothirsch erneut Fuß fassen konnte, waren das [[Raurisertal]], das [[Fuscher Tal]] und das [[Stubachtal]]. Die Wiederbesiedlung im westlichen Teil der Hohen Tauern, sowie im [[Kärnten|Kärntner]] und im [[Osttirol]]er Bereich des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]] erfolgte erst zwischen den beiden Weltkriegen. Im Jahr  1948 konnte der erste Rothirsch - der wahrscheinlich vom Rauriser oder vom Fuscher Tal übergewechselt war - in [[Heiligenblut]] gesichtet werden.
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Seine Wiedereinbürgerung setzte erst Mitte des [[19. Jahhundert]]s ein und erfolgte wahrscheinlich aus Bestands-Vorkommen in den [[Kitzbüheler Alpen]]. Die ersten heimischen Alpentäler, in denen der Rothirsch erneut Fuß fassen konnte, waren das [[Rauriser Tal]], das [[Fuscher Tal]] und das [[Stubachtal]]. Die Wiederbesiedlung im westlichen Teil der Hohen Tauern, sowie im [[Kärnten|Kärntner]] und im [[Osttirol]]er Bereich des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]] erfolgte erst zwischen den beiden Weltkriegen. Im Jahr  1948 konnte der erste Rothirsch - der wahrscheinlich vom Rauriser oder vom Fuscher Tal übergewechselt war - in [[Heiligenblut]] gesichtet werden.
   
==Gegenwart==
 
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Heute besiedelt das Rotwild die vom Menschen ungestörten Bereiche der Bergwälder bis hinauf zur Waldgrenze. In wenig begangenen Gebieten kann das Rotwild bis hinauf zu den hochalpinen Grasheiden wandern. Früher wanderte das heute dämmerungs- und nachtaktive Rotwild im Winter in tiefere Wald- und Talbereiche ab. Dieses Verhalten wird heute durch die Winterfütterungen unterbrochen.
 
Heute besiedelt das Rotwild die vom Menschen ungestörten Bereiche der Bergwälder bis hinauf zur Waldgrenze. In wenig begangenen Gebieten kann das Rotwild bis hinauf zu den hochalpinen Grasheiden wandern. Früher wanderte das heute dämmerungs- und nachtaktive Rotwild im Winter in tiefere Wald- und Talbereiche ab. Dieses Verhalten wird heute durch die Winterfütterungen unterbrochen.
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