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| − | '''Heinz Baron von Löwenstern''' a.d. Hs. Rösthof (* [[25. April]] [[1923]] in Potsdam, [[Deutschland]], † [[1. August]] [[2012]] in [[Ainring]], [[Bayern]]), stammte aus der Familie [[Löwenstern]], die seit der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s in der [[Tennengau]]er Gemeinde [[Oberalm]] in der [[Villa Löwenstern]] ansässig ist. | + | '''Heinz Baron v. Löwenstern''' a.d. Hs. Rösthof (* [[25. April]] [[1923]] in Potsdam, [[Deutschland]], † [[1. August]] [[2012]] in [[Ainring]], [[Bayern]]), stammte aus der Familie [[Löwenstern]], die seit der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s auch in der [[Tennengau]]er Gemeinde [[Oberalm]] in der [[Villa Löwenstern]] ansässig ist. |
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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Er heiratete am 27. September 1947 in der St.-Nikolai-Kirche zu Flensburg Christine (geb. Jäger, * 4. Mai 1925, † 1955 in Oberalm). Sie hatten zwei Söhnen [[Arved von Löwenstern|Arved]] und [[Ludolf von Löwenstern|Ludolf]]. Baron {{PAGENAME}} war Gutsbesitzer, Oberleutnant zur See a. D. (Crew V/41), Ing. für Hochbau. Dipl. Ing. für Architektur und Unternehmer. | + | Er heiratete am 27. September 1947 in der St.-Nikolai-Kirche zu Flensburg Christine (geb. Jäger, * 4. Mai 1925, † 1955 in Oberalm). Sie hatten zwei Söhne [[Arved v. Löwenstern|Arved]], geboren 1952 in Kiel und [[Ludolf v. Löwenstern|Ludolf]] geboren 1956 in Kiel. Baron {{PAGENAME}} war Gutsbesitzer und Unternehmer, Oberleutnant zur See a. D. (Crew V/41), Ing. für Hochbau. Dipl. Ing. für Architektur und Unternehmer. |
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| − | * Oberleutnant zur See (Eintritt Mai 1941; Crew V/41): Grundausbildung auf dem Dänholm/Stralsund. Kadettenausbildung/Seekadett auf Schlachtschiff Gneisenau. Kanaldurchbruch auf Schlachtschiff Gneisenau (Februar 1942; zusammen mit dem Schlachtschiff Scharnhorst und dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen). U-Boot-Fahrer (U 706 – Kdt. v. Zitzewitz, La Rochelle). Gruppen-Offizier an der U-Torpedoschule in Mürwik/Flensburg, U-Torpedolehrer UTO. Erster Ordonnanz-Offizier im Auffangstab von Korvettenkapitän und Ritterkreuzträger Reinhard Hardegen. Auszeichnungen: EK II als See-Kadett (28.03.1942), Kriegsabzeichen für U-Bootfahrer, Kriegsabzeichen für Minensuch- und U-Bootsjagd. | + | * Oberleutnant zur See (Eintritt Mai 1941; Crew V/41): Grundausbildung auf dem Dänholm/Stralsund. Kadettenausbildung/Seekadett auf Schlachtschiff Gneisenau. Kanaldurchbruch auf Schlachtschiff Gneisenau (Februar 1942; zusammen mit dem Schlachtschiff Scharnhorst und dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen). U-Boot-Fahrer (U 706 – Kdt. v. Zitzewitz, La Rochelle). Gruppen-Offizier an der U-Torpedoschule in Mürwik/Flensburg, U-Torpedolehrer UTO. Erster Ordonnanz-Offizier im Auffangstab und Adjutant von Korvettenkapitän und Ritterkreuzträger Reinhard Hardegen. Auszeichnungen: EK II als See-Kadett (28.03.1942), Kriegsabzeichen für U-Bootfahrer, Kriegsabzeichen für Minensuch- und U-Bootsjagd. |
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| − | Studium an der Staatsbauschule Eckernförde (Abschluss 1950 als Ing. für Hochbau). Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Braunschweig (Abschluss 1956 als Diplom-Ingenieur für Architektur). 1950 bis 1958 Tätigkeiten bei Architekt Delz in Möltenort und Schnittger in Kiel. 1959 bis 1961 bei Architekt Janko in [[Salzburg]]. Gemeinsam mit Dipl. Ing. Architekt Franz Dorfmann (ehem. Professor an der [[HTL Salzburg]]) gründete er [[1961]] in Salzburg ein Büro für Architektur, welches er bis zum Erreichen des Alters von 65 Jahren führte. Sein Unternehmen projektierte unter anderem den Bau der [[Mirabell-Wäscherei]], [[Feller-Hosen]]-Fabrik, Lufttechnischen Werke Nitsche, Kaufhaus Quelle, div. Fabriken, Tanklager sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser, den Kindergarten in Oberalm, als auch Unternehmervillen. | + | Studium an der Staatsbauschule Eckernförde (Abschluss 1950 als Ing. für Hochbau). Studium der Architektur an der Technischen Hochschule in Braunschweig (Abschluss 1956 als Diplom-Ingenieur für Architektur). 1950 bis 1958 Tätigkeiten bei Architekt Delz in Möltenort und Schnittger in Kiel. 1959 bis 1961 bei Architekt Janko in [[Salzburg]]. Gemeinsam mit Dipl. Ing. Architekt Franz Dorfmann (ehem. Professor an der [[HTL Salzburg]]) gründete er [[1961]] in Salzburg ein Büro für Architektur im Alten Bürgerspital an der Pferdeschwemme, welches er bis zum Erreichen des Alters von 65 Jahren führte. Sein Unternehmen projektierte unter anderem den Bau der [[Mirabell-Wäscherei]], [[Feller-Hosen]]-Fabrik, Lufttechnischen Werke Nitsche, Kaufhaus Quelle, div. Fabriken, Tanklager sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Unternehmervillen, den Ausbau der Volksschule und den Neubau des Kindergartens in Oberalm. |
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| − | Gutsbesitzer (u.a. Oberalm, Hellebek/Dänemark). Mitbesitzer des gräflich Schimmelmann`schen Familienkommisses. Anteilseigner von Gut Hellebek bei Kopenhagen. Mitbesitzer des Baron Löwenstern Familien Trust. Verfasser des Familienbuches der Barone v. Löwenstern. Gründungsmitglied des LIONS-Club Hallein, Ehrenmitglied des Fischereiverein Hallein. MOV-MOH, usw. | + | Gutsbesitzer (u.a. Oberalm mit diversen Liegenschaften und Fischgewässern, u.a. Alm, Mörtelbach, Spumbach, Hellebek/Dänemark) und Unternehmer. Mitbesitzer des gräflich Schimmelmann`schen Familienkommisses. Anteilseigner von Gut Hellebek bei Kopenhagen. Mitbesitzer des Baron Löwenstern Familien Trust. Verfasser des Familienbuches der Barone v. Löwenstern. Gründungsmitglied des LIONS-Club Hallein, Ehrenmitglied des Fischereiverein Hallein. MOV-MOH, usw. |
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| − | Er lebte zusammen mit seiner Ehefrau und seinen Söhnen in Schleswig-Holstein. 1960 zogen sie auf das Anwesen in Oberalm bei Salzburg. Die Trauerfeier fand am 31. August 2012 in der [[Pfarrkirche Oberalm]] statt, die Urnen-Beisetzung in der Ostsee erfolgte zu einem späteren Zeitpunkt (20. September 2012 vom Marinestützpunkt Kiel). | + | Er lebte zusammen mit seiner Ehefrau und seinen Söhnen in Schleswig-Holstein. 1960 zogen sie auf das Anwesen in Oberalm bei Salzburg. Die Trauerfeier fand am 31. August 2012 in der [[Pfarrkirche Oberalm]] und der Familien-Grabstätte statt. Die Urnen-Beisetzung in der Ostsee erfolgt am 20. September 2012 (vom Marinestützpunkt Kiel). |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |