Änderungen

Keine Änderung der Größe ,  Montag um 09:26
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 8: Zeile 8:  
Bereits um 1500 v. Chr. war das heutige Gemeindegebiet von Itter besiedelt. Wie archäologische Befunde beweisen, reicht die Siedlungsgeschichte bis zu den Römern zurück.
 
Bereits um 1500 v. Chr. war das heutige Gemeindegebiet von Itter besiedelt. Wie archäologische Befunde beweisen, reicht die Siedlungsgeschichte bis zu den Römern zurück.
   −
[[902]] kam das [[Brixental]] und somit auch Itter an das [[Bistum Regensburg]], das die Rapotonen als Vögte einsetzte. Bereits um diese Zeit wurde in dieser Region eine Burg erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung von Itter findet sich im Jahre [[1241]], als der Vogt Pfalzgraf Rapoto II auf seine Ansprüche verzichtete, die er vom Erzbistum Regensburg erhalten hatte. Schon zu Beginn des [[14. Jahrhunderts]] befand sich ein [[Pfleger]] und Richter auf der Burg. Diese wurde zusammen mit dem unterstellten Territorium [[1380]] von Konrad von Regensburg an den Salzburger [[Erzbischof]] [[Pilgrim II. von Puchheim|Pilgrim II.]] verkauft.
+
[[902]] kam das [[Brixental]] und somit auch Itter an das [[Bistum Regensburg]], das die Rapotonen als Vögte einsetzte. Bereits um diese Zeit wurde in dieser Region eine Burg erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung von Itter findet sich im Jahre [[1241]], als der Vogt Pfalzgraf Rapoto II auf seine Ansprüche verzichtete, die er vom Erzbistum Regensburg erhalten hatte. Schon zu Beginn des [[14. Jahrhundert]]s befand sich ein [[Pfleger]] und Richter auf der Burg. Diese wurde zusammen mit dem unterstellten Territorium [[1380]] von Konrad von Regensburg an den Salzburger [[Erzbischof]] [[Pilgrim II. von Puchheim|Pilgrim II.]] verkauft.
    
Unter Kaiser [[Maximilian I.]] wurde dem Erzstift Salzburg die Hohe Gerichtsbarkeit über die tirolerischen Besitzungen übertragen, sodass auch der Richter von Itter ab dieser Zeit die Blutsgerichtsbarkeit innehatte. Das Dorf Itter selbst bildete einen eigenen Burgfrieden, dessen Abgaben vor allem in Dienstleistungen zugunsten der Festung bestanden.
 
Unter Kaiser [[Maximilian I.]] wurde dem Erzstift Salzburg die Hohe Gerichtsbarkeit über die tirolerischen Besitzungen übertragen, sodass auch der Richter von Itter ab dieser Zeit die Blutsgerichtsbarkeit innehatte. Das Dorf Itter selbst bildete einen eigenen Burgfrieden, dessen Abgaben vor allem in Dienstleistungen zugunsten der Festung bestanden.
   −
Im Laufe des [[17. Jahrhunderts]] wurden die Ämter des [[Pfleger]]s und des Richters vereinigt, wodurch das Gericht die Bezeichnung "[[Pflegegericht]]" erhielt und nach Hopfgarten im Brixental verlegt wurde.
+
Im Laufe des [[17. Jahrhundert]]s wurden die Ämter des [[Pfleger]]s und des Richters vereinigt, wodurch das Gericht die Bezeichnung "[[Pflegegericht]]" erhielt und nach Hopfgarten im Brixental verlegt wurde.
    
[[1805]] fiel Itter, so wie alle tirolerischen Besitzungen des Erzstifts Salzburg, im Frieden von Pressburg an Österreich. Das Wiener Traktat von [[1809]] brachte Itter an das [[Königreich Bayern]]. [[1816]] kam Itter an das [[Kaisertum Österreich]] und wurde Tirol eingegliedert.
 
[[1805]] fiel Itter, so wie alle tirolerischen Besitzungen des Erzstifts Salzburg, im Frieden von Pressburg an Österreich. Das Wiener Traktat von [[1809]] brachte Itter an das [[Königreich Bayern]]. [[1816]] kam Itter an das [[Kaisertum Österreich]] und wurde Tirol eingegliedert.