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Er immatrikulierte sich am 4. Dezember 1744 als Rudimentist. Nach dem Studienabschluss (an welcher Universität?) und Ablegung des medizinischen Doktorats widmete er sich einige Jahre praktische Tätigkeit außerhalb der Residenzstadt. Ende 1765 bis Mitte 1768 absolvierte er eine weitere Ausbildung als Geburtshelfer am weltberühmten "Accouchier-hospital" in Paris.
 
Er immatrikulierte sich am 4. Dezember 1744 als Rudimentist. Nach dem Studienabschluss (an welcher Universität?) und Ablegung des medizinischen Doktorats widmete er sich einige Jahre praktische Tätigkeit außerhalb der Residenzstadt. Ende 1765 bis Mitte 1768 absolvierte er eine weitere Ausbildung als Geburtshelfer am weltberühmten "Accouchier-hospital" in Paris.
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Am 23. Jänner 1769 wurde er zum "Landschaftsphysicus supernumerarius und Geburtshelfer" ernannt, zugleich war er zuständig für die Ausbildung der Hebammen. Er hatte das  Recht der freien Praxis. Am 31.Juli 1805 wurde er mit Belassung seines bisherigen Einkommens pensioniert.
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Am 23. Jänner 1769 wurde er zum "Landschaftsphysicus supernumerarius und Geburtshelfer" (überzähliger Landschaftsphysiker, wahrscheinlich ohne Gehalt) ernannt, zugleich war er zuständig für die Ausbildung der Hebammen. Er hatte das  Recht der freien Praxis.  
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[[Karl Josef von Helmreichen zu Brunfeld|Dr. v. Helmreich]] war 44 Jahre Stadts Physiker und bat 1799 wegen seines hohen Alters um Aushilfe und erhielt selbe in der Funktion des "unvergeßlichen Dr. Prex".<ref>Artikel "Stadt-Physiker zu Salzburg von 1593 bis 1820", Kaiserl. Königl. Oesterreichisches Amts- und Intelligenzblatt von Salzburg, 7. Juli 1820, 621-622.
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</ref> Am 31.Juli 1805 wurde er mit Belassung seines bisherigen Einkommens pensioniert.
    
Dr. Prex  gehörte zum engeren Freudeskreis der Familie Mozart. <ref>[[Heinz Schuler]], Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft "Adler", Wien 1987, 161–173, </ref>  
 
Dr. Prex  gehörte zum engeren Freudeskreis der Familie Mozart. <ref>[[Heinz Schuler]], Nachrichten über Salzburger Ärzte, Bader und Apotheker des 18. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Heraldisch-Genealoischen Gesellschaft "Adler", Wien 1987, 161–173, </ref>  
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
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