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| | [[Datei:Flag of France.svg|mini|Flagge von Frankreich]] | | [[Datei:Flag of France.svg|mini|Flagge von Frankreich]] |
| − | Die '''Französische Republik''' (französisch la République française) ist ein westeuropäischer Staat, zu dessen Herrschaftsgebiet zu Anfang des [[19. Jahrhundert]]s auch das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] gehörte. | + | Die '''Französische Republik''' (französisch: ''la République française'') ist ein westeuropäischer Staat, zu dessen Herrschaftsgebiet Anfang des [[19. Jahrhundert]]s auch das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] gehörte. |
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| | == Allgemeines == | | == Allgemeines == |
| − | Der Name ''Frankreich'' leitet sich vom Volksstamm der Franken ab, die im [[5. Jahrhundert]] die [[Römer|römische]] Herrschaft über Gallien beendeten. | + | Der Name ''Frankreich'' leitet sich vom Volksstamm der Franken ab, die im [[5. Jahrhundert]] die [[Römer|römische]] Herrschaft über Gallien (dem heutigen Gebiet von Frankreich) beendeten. |
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| | * Hauptstadt: Paris | | * Hauptstadt: Paris |
| | * Amtssprache: Französisch | | * Amtssprache: Französisch |
| − | * Regierungsform: Semipräsidentielle Republik | + | * Regierungsform: semipräsidentielle Republik |
| | * Nationalfeiertag: 14. Juli | | * Nationalfeiertag: 14. Juli |
| | * Fläche: 632 733,9 km² | | * Fläche: 632 733,9 km² |
| − | * Einwohnerzahl: circa 68 Millionen (2024) | + | * Einwohnerzahl: etwa 68 Millionen (2024) |
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| | [[Datei:Armoiries république française.svg|mini|Wappen von Frankreich]] | | [[Datei:Armoiries république française.svg|mini|Wappen von Frankreich]] |
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| − | == Gliederung ==
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| − | Frankreich ist ein zentralistischer Einheitsstaat, der seit der Französischen Revolution von 1789 in Départements gegliedert ist; derzeit (2018) sind es 101, davon 96 im Mutterland (zwei davon in Korsika). Die Départements wurden 1964 zu Regionen zusammengefasst. Davon gibt es im Mutterland derzeit (2021) 18<ref>Einschließlich Korsikas, das allerdings rechtlich nicht eine Region, sondern eine Gebietskörperschaft mit Sonderstatus ist.</ref>, während jede Überseeregion nur ein Département umfasst. Die heutigen Regionen decken sich nur mehr teilweise mit wohlbekannten historischen Landschaften wie z. B. Bretagne, Haute- und Basse‑Normandie, Bourgogne‑Franche‑Comté (Burgund‑Freigrafschaft Burgund); häufig erscheinen sie als künstliche Gebilde (Grand Est [2016 zusammengefasst aus Champagne(-Ardenne), Lothringen (Lorraine) und Elsass (Alsace); Hauptstadt Straßburg], Centre‑Val de Loire (Hauptstadt Orléans), Pays de la Loire (Hauptstadt Nantes), Provence‑Alpes‑Côte d’Azur
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| − | == Größere Städte ==
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| − | Rund 73 % der Gesamtbevölkerung lebt in Städten, die Zahlen in Klammern sind die Einwohnerzahlen der jeweiligen Großräume mit Umlandgemeinden (Zahlen 2018): Paris 2,2 Mio. (10,8 Mio. im Großraum Paris), Marseille 868 000 (Marseille–Aix-en-Provence 1,6 Mio.), Lyon 618 000, Toulouse 486 000 (1,1 Mio. im Großraum), Nizza 341 000 (944 000), Nantes 314 000, Montpellier 290 000, Straßburg 285 000;
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| | ===Paris=== | | ===Paris=== |
| − | Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und der Region Île-de-France. Das administrativ zur Stadt Paris gehörende Gebiet hat gut zwei Millionen Einwohner, in der städtischen Siedlungszone (Unité urbaine) leben fast elf Millionen Menschen. | + | Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und der Region Île-de-France. Das administrativ zur Stadt Paris gehörende Gebiet hat rund zwei Millionen Einwohner; in der städtischen Siedlungszone (Unité urbaine) leben fast elf Millionen Menschen. |
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| − | [[Datei:Frankreich Atout France Pascal Teixeira da Silva Corinne Foulquier 2015.jpg|thumb|2015: S.E. der französische Botschafter in Wien, Pascal Teixeira da Silva, und Corinne Foulquier, Direktorin Atout France Österreich und Zentraleuropa]] | + | [[Datei:Frankreich Atout France Pascal Teixeira da Silva Corinne Foulquier 2015.jpg|thumb|2015: S.E. der französische Botschafter in Wien, Pascal Teixeira da Silva, und Corinne Foulquier, Direktorin von Atout France Österreich und Zentraleuropa]] |
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| | ==Salzburgbezüge== | | ==Salzburgbezüge== |
| | === Salzburg unter Napoleon === | | === Salzburg unter Napoleon === |
| − | In nähere Berührung mit Frankreich kam das [[Erzstift Salzburg|geistliche Reichsfürstentum Salzburg]] durch die expansive Politik Frankreichs. Von dieser Politik wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, zu dem das [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] ja gehörte, besonders unter dem französischen König Ludwig XIV. (* 1638; † 1715) in Mitleidenschaft gezogen. Der von Ludwig XIV. angezettelte Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697) zeitigte für Salzburg die Episode, dass der [[Domherr]] [[Franz Gobert Graf von Aspermont-Reckheim]] im Jahr 1689 wegen "Konspiration mit dem König von Frankreich" seines Amtes entsetzt wurde. Im darauf folgenden "Franzosenkrieg", dem [[Franz_Anton_Freiherr_von_Rehlingen#Der_spanische_Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] (1700–1714), stellte das Fürsterzbistum Salzburg ein Kontingent des Reichsheeres, das sich bei der [[Franz_Anton_Freiherr_von_Rehlingen#Die_Schlacht_um_Freiburg_im_Breisgau|Verteidigung der Festung Freiburg im Breisgau]] ([[1714]]) zu bewähren hatte. | + | In nähere Berührung mit Frankreich kam das [[Erzstift Salzburg|geistliche Reichsfürstentum Salzburg]] durch die expansive Politik Frankreichs. Von dieser Politik wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, zu dem das [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] ja gehörte, besonders unter dem französischen König Ludwig XIV. (* 1638; † 1715) in Mitleidenschaft gezogen. Der von Ludwig XIV. angezettelte Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697) zeitigte für Salzburg die Episode, dass der [[Domherr]] [[Franz Gobert Graf von Aspermont-Reckheim]] im Jahr 1689 wegen "Konspiration mit dem König von Frankreich" seines Amtes entsetzt wurde. Im darauffolgenden "Franzosenkrieg", dem [[Franz_Anton_Freiherr_von_Rehlingen#Der_spanische_Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] (1700–1714), stellte das Fürsterzbistum Salzburg ein Kontingent des Reichsheeres, das sich bei der [[Franz_Anton_Freiherr_von_Rehlingen#Die_Schlacht_um_Freiburg_im_Breisgau|Verteidigung der Festung Freiburg im Breisgau]] ([[1714]]) zu bewähren hatte. |
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| − | Noch weit stärker wurde die Berührung in der [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Zeit]]. Nach Jahrhunderten einer konstanten geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu einem Spielball der europäischen Politik: | + | Noch weit stärker wurde die Berührung in der [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Zeit]]. Nach Jahrhunderten einer konstanten geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu einem Spielball der europäischen Politik: |
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| − | Im Ersten (1792–1797) und im Zweiten Koalitionskrieg (1799–1802) hatte Salzburg wieder ein Kontingent zum Reichsheer zu stellen. Im Dezember [[1800]] erfasste das Kriegsgeschehen Salzburg selbst: Am [[10. Dezember]] verließ der letzte [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] vor den anrückenden Franzosen fluchtartig das Land, um nicht wiederzukehren. Zwischen [[12. Dezember|12.]] und [[14. Dezember]] 1800 kam es zum ersten großen Gefecht der Österreicher mit den Franzosen auf Salzburger Boden – der [[Schlacht auf dem Walserfeld]]. Nach dem über die österreichische Hauptarmee errungenen Sieg rückten die Franzosen in die [[Stadt Salzburg]] ein. Salzburg erlebte zum ersten Mal in seiner Geschichte die Leiden der Unterdrückung durch eine fremde Besatzungsmacht. Dazu gehörte der Verlust von Kunstschätzen und anderen Kulturgütern: So musste der Naturforscher, Gelehrte und Sammler [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]] seine Mineraliensammlung zugunsten der Pariser Bergakademie abtreten. Auch Teile der Einrichtung der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] der Fürsterzbischöfe wurden während der französischen Besetzung nach Paris geschafft. | + | Im Ersten ([[1792]]–[[1797]]) und im Zweiten [[Koalitionskriege (Überblick)|Koalitionskrieg]] ([[1799]]–[[1802]]) hatte Salzburg wieder ein Kontingent zum Reichsheer zu stellen. Im Dezember [[1800]] erfasste das Kriegsgeschehen auch Salzburg selbst: Am [[10. Dezember]] verließ der letzte [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] vor den anrückenden Franzosen fluchtartig das Land und kehrte nicht wieder. Zwischen [[12. Dezember|12.]] und [[14. Dezember]] 1800 kam es zum ersten großen Gefecht der Österreicher mit den Franzosen auf Salzburger Boden – der [[Schlacht auf dem Walserfeld]]. Nach dem über die österreichische Hauptarmee errungenen Sieg rückten die Franzosen in die [[Stadt Salzburg]] ein. Salzburg erlebte zum ersten Mal in seiner Geschichte die Leiden der Unterdrückung durch eine fremde Besatzungsmacht. Dazu gehörte der Verlust von Kunstschätzen und anderen Kulturgütern: So musste der Naturforscher, Gelehrte und Sammler [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]] seine Mineraliensammlung zugunsten der Pariser Bergakademie abtreten. Auch Teile der Einrichtung der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] der Fürsterzbischöfe wurden während der französischen Besetzung nach Paris verbracht. |
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| − | Ähnlich war das Schicksal Salzburgs im Dritten Koalitionskrieg ([[1805]]), als es bereits ein weltliches [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum]] war. Auf ihrem Vormarsch nach [[Wien]] besetzten die Franzosen auch Salzburg. Nach der kriegsentscheidenden Schlacht von Austerlitz ([[Tschechien#Mähren|Mähren]]) musste das [[Kaisertum Österreich]] große Gebietsverluste hinnehmen, erhielt jedoch das [[Herzogtum Salzburg]]. Die französischen Besatzungstruppen verließen am 25. Februar das Land, nachdem sie es ausgiebig geplündert hatten. | + | Ähnlich war Salzburgs Schicksal im Dritten Koalitionskrieg ([[1805]]), als es bereits ein weltliches [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum]] war. Auf ihrem Vormarsch nach [[Wien]] besetzten die Franzosen auch Salzburg. Nach der kriegsentscheidenden Schlacht von Austerlitz ([[Tschechien#Mähren|Mähren]]) musste das [[Kaisertum Österreich]] große Gebietsverluste hinnehmen, erhielt jedoch das [[Herzogtum Salzburg]]. Die französischen Besatzungstruppen verließen am 25. Februar das Land, nachdem sie es ausgiebig geplündert hatten. |
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| − | Noch schlimmer kam es im [[General-Landesadministration#Historischer Hintergrund|Fünften Koalitionskrieg]] ([[1809]]): Am [[29. April]] wurde die Stadt von bayerisch-französischen Truppen unter Marschall [[François-Josephe Lefebvre]] besetzt. [[Napoleon]] ließ proklamieren, dass das Land Salzburg in seinem Namen zu verwalten sei. Unter französischer Leitung – ein Militärgouverneur (Brigadegeneral Baron Kisler), ein Kontributionseinheber und Intendant ([[Camille Périer]]) – wurde eine [[General-Landesadministration]] (administration générale du pays de Salzbourg) eingerichtet, die aus fünf hohen Salzburger Funktionären bestand. Die Franzosen richteten ihre Aufmerksamkeit darauf, das Land finanziell auszupressen – die geforderte Kriegskontribution hatte die unerschwingliche Höhe von 5.300.000 [[Gulden]] – sowie die in den Gebirgsgauen aktiven [[Koalitionskrieg 1809|Befreiungskämpfer]] niederzuringen. Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers [[Andreas Hofer (Freiheitskämpfer)|Andreas Hofer]], hatten auch die Salzburger zu den Waffen gegriffen. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom [[Stegenwald]], [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach im Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus. Auch der [[Pass Strub]] in [[Lofer]] war heiß umkämpft. Aber der Kampf blieb vergeblich. In dem am 14. Oktober 1809 geschlossenen Frieden von Schönbrunn musste [[Kaiser Franz I.]] das Land an Napoleon abtreten, der es als Tauschobjekt gegenüber dem verbündeten Bayern einsetzte – Napoleon war auch König von [[Italien]] und erwarb im Frieden von Schönbrunn weiters u. a. Oberkärnten als Teil der neuen „Illyrischen Provinzen“ Frankreichs; Bayern hatte 1805 als Verbündeter Frankreichs Tirol gewonnen. Im Zuge des angestrebten französisch-italienisch-bayerischen Gebietsaustausches gelangte das Land Salzburg – ohne [[Matrei]] – an Bayern, das schließlich am [[30. September]] [[1810]] die Verwaltung des geschundenen Landes übernahm. Nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Herrschaftssystems kam Salzburg im Jahr 1816 wieder zu Österreich. | + | Noch schlimmer kam es im [[General-Landesadministration#Historischer Hintergrund|Fünften Koalitionskrieg]] ([[1809]]): Am [[29. April]] wurde die Stadt von bayerisch-französischen Truppen unter Marschall [[François-Joseph Lefebvre]] besetzt. [[Napoleon]] ließ proklamieren, dass das Land Salzburg in seinem Namen zu verwalten sei. Unter französischer Leitung – ein Militärgouverneur (Brigadegeneral Baron Kisler), ein Kontributionseinheber und Intendant ([[Camille Périer]]) – wurde eine [[General-Landesadministration]] (administration générale du pays de Salzbourg) eingerichtet, die aus fünf hohen Salzburger Funktionären bestand. Die Franzosen richteten ihre Aufmerksamkeit darauf, das Land finanziell auszupressen – die geforderte Kriegskontribution hatte die unerschwingliche Höhe von 5.300.000 [[Gulden]] – sowie die in den Gebirgsgauen aktiven [[Koalitionskrieg 1809|Befreiungskämpfer]] niederzuringen. Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers [[Andreas Hofer (Freiheitskämpfer)|Andreas Hofer]], hatten auch die Salzburger zu den Waffen gegriffen. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom [[Stegenwald]], [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach im Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus. Auch der [[Pass Strub]] in [[Lofer]] war heiß umkämpft. Aber der Kampf blieb vergeblich. In dem am 14. Oktober 1809 geschlossenen Frieden von Schönbrunn musste [[Kaiser Franz I.]] das Land an Napoleon abtreten, der es als Tauschobjekt gegenüber dem verbündeten Bayern einsetzte – Napoleon war auch König von [[Italien]] und erwarb im Frieden von Schönbrunn weiters unter anderem Oberkärnten als Teil der neuen "Illyrischen Provinzen" Frankreichs; Bayern hatte 1805 als Verbündeter Frankreichs Tirol gewonnen. Im Zuge des angestrebten französisch-italienisch-bayerischen Gebietsaustausches gelangte das Land Salzburg – ohne [[Matrei]] – an Bayern, das schließlich am [[30. September]] [[1810]] die Verwaltung des geschundenen Landes übernahm. Nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Herrschaftssystems kam Salzburg im Jahr 1816 wieder zu Österreich. |
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| − | Als eine rare positive Auswirkung der französischen Herrschaft in Salzburg kann die Einführung von Hausnummern und [[Straßen der Stadt Salzburg|Straßennamen]] genannt werden. | + | Als eine der wenigen positiven Auswirkungen der französischen Herrschaft in Salzburg gilt die Einführung von Hausnummern und [[Straßen der Stadt Salzburg|Straßennamen]]. |
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| | === Weitere Salzburgbezüge === | | === Weitere Salzburgbezüge === |
| | ==== Mozart ==== | | ==== Mozart ==== |
| − | Eine seiner zahlreichen Reisen führte den jungen [[Wolfgang Amadé Mozart]] nach Paris, wo seine Mutter, die ihn begleitete, starb. | + | Eine seiner zahlreichen Reisen führte den jungen [[Wolfgang Amadé Mozart]] nach Paris, wo seine Mutter, die ihn begleitete, verstarb. |
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| | ==== Elsass ==== | | ==== Elsass ==== |
| − | Der berühmte Arzt [[Paracelsus]] war zunächst nach Erlangung seiner Doktorwürde von 1524 bis 1525 als Arzt in Salzburg tätig, dann aber von [[1526]] bis [[1527]] in Straßburg, der heutigen Hauptstadt des Elsass. [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der Salzburg wohl am meisten geprägt hatte, konnte sich über verwandtschaftliche Beziehungen schon als Zwölfjähriger eine Domherrenstelle in Konstanz verschaffen, denen die Koadjutorswürde der Stifte Murbach (von dem heute nur mehr Ruinenreste vorhanden sind) und Lüders im Elsass folgte.<ref>Quelle [http://www.salzburgcoins.at/Landesfuersten/html/L07_wolfdietrich.htm www.salzburgcoins.at]</ref> | + | Der berühmte Arzt [[Paracelsus]] war nach Erlangung seiner Doktorwürde von 1524 bis 1525 als Arzt in Salzburg tätig, anschließend von [[1526]] bis [[1527]] in Straßburg, der Hauptstadt des Elsass. [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der Salzburg wohl am stärksten geprägt hatte, konnte sich aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen bereits als Zwölfjähriger eine Domherrenstelle in Konstanz verschaffen, worauf die Koadjutorswürde der Stifte Murbach (von dem heute nur mehr Ruinenreste erhalten sind) und Lüders im Elsass folgte.<ref>[http://www.salzburgcoins.at/Landesfuersten/html/L07_wolfdietrich.htm www.salzburgcoins.at]</ref> |
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| − | Seit seiner Gründung [[1583]] gehört das [[Franziskanerkloster]] in der [[Stadt Salzburg]] zur alten Oberdeutschen Franziskaner-Rekollekten-Provinz ("Provincia Argentina"). Diese wurde einem Reformzweig des [[Franziskanerorden]]s zugerechnet und erstreckte sich früher vom Elsass über ganz Süddeutschland bis nach [[Böhmen]]. Es umfasste im Gebiet des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]] das Kloster in der Stadt Salzburg sowie die im Zuge der Rekatholisierung der Salzburger [[Innergebirg|Gebirgsgaue]] [[1736]] gestiftete Missionsstation [[Hundsdorf (Bruck an der Großglocknerstraße)|Hundsdorf]], die heute zum [[Caritas-Kinderdorf St. Anton]] in der Gemeinde [[Bruck an der Großglocknerstraße]] gehört. | + | Seit seiner Gründung [[1583]] gehört das [[Franziskanerkloster]] in der [[Stadt Salzburg]] zur alten Oberdeutschen Franziskaner-Rekollekten-Provinz ("Provincia Argentina"). Diese wurde einem Reformzweig des [[Franziskanerorden]]s zugerechnet und erstreckte sich früher vom Elsass über ganz Süddeutschland bis nach [[Böhmen]]. Im Gebiet des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]] umfasste sie das Kloster in der Stadt Salzburg sowie die im Zuge der Rekatholisierung der Salzburger [[Innergebirg|Gebirgsgaue]] [[1736]] gestiftete Missionsstation [[Hundsdorf (Bruck an der Großglocknerstraße)|Hundsdorf]], die heute zum [[Caritas-Kinderdorf St. Anton]] in der Gemeinde [[Bruck an der Großglocknerstraße]] gehört. |
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| | Der Komponist und Organist [[Georg Muffat]] kam um 1645 in Schlettstadt im Elsass zur Welt. | | Der Komponist und Organist [[Georg Muffat]] kam um 1645 in Schlettstadt im Elsass zur Welt. |
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| | ==== Gegenwart ==== | | ==== Gegenwart ==== |
| − | Küchenchef und Haubenkoch Tobias Brandstätter, Hotel Brandstätter in Salzburg-[[Liefering]], lernte unter anderem bei den Gebrüdern Haeberlin im Elsass<ref>Quelle [http://www.hotel-brandstaetter.com/de-restaurant-salzburg-koeche.htm www.hotel-brandstaetter.com], abgefragt am 24. Jänner 2013</ref>. | + | Küchenchef und Haubenkoch Tobias Brandstätter, Hotel Brandstätter in Salzburg‑[[Liefering]], lernte unter anderem bei den Gebrüdern Haeberlin im Elsass.<ref>[http://www.hotel-brandstaetter.com/de-restaurant-salzburg-koeche.htm www.hotel-brandstaetter.com], abgefragt am 24. Jänner 2013</ref> |
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| | [[Louis Langrée]], Chefdirigent der [[Camerata Salzburg]], stammt aus Muehlhausen im südlichen Elsass. | | [[Louis Langrée]], Chefdirigent der [[Camerata Salzburg]], stammt aus Muehlhausen im südlichen Elsass. |
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| − | Im Rahmen der [[FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming]] war das Oberelsass, Teil der Region Elsass, vom [[4. Februar|4.]] bis zum [[17. Februar]] [[2013]] mit einer touristischen und gastronomischen Botschaft auf dem Hauptplatz von Schladming vertreten. | + | Im Rahmen der [[FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming]] war das Oberelsass, ein Teil der Region Elsass, vom [[4. Februar|4.]] bis zum [[17. Februar]] [[2013]] mit einer touristischen und gastronomischen Botschaft auf dem Hauptplatz von Schladming vertreten. |
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| | Die Zahl der Franzosen, die im [[Bundesland Salzburg]] leben, ist gering. Im Jahr 2017 sind 392 französische Staatsbürger registriert; davon leben 226 in der Landeshauptstadt, 90 im [[Flachgau]] und 76 in den übrigen Bezirken. | | Die Zahl der Franzosen, die im [[Bundesland Salzburg]] leben, ist gering. Im Jahr 2017 sind 392 französische Staatsbürger registriert; davon leben 226 in der Landeshauptstadt, 90 im [[Flachgau]] und 76 in den übrigen Bezirken. |
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| − | Im Tourismusjahr 2014/2015 kamen 55 181 Franzosen nach Salzburg, 2015/2016 waren es mit 53 169 um 3,6 Prozent weniger; das bedeutete nur Platz 18 bzw. 19, hinter Israel und Saudi-Arabien. Im Schnitt bleiben französische Gäste drei Nächte im Land Salzburg. | + | Im Tourismusjahr 2014/2015 kamen 55 181 Franzosen nach Salzburg; 2015/2016 waren es mit 53 169 um 3,6 Prozent weniger. Das bedeutete nur Platz 18 bzw. 19, hinter Israel und Saudi‑Arabien. Im Schnitt bleiben französische Gäste drei Nächte im Land Salzburg. |
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| | Die Französische Republik unterhält in Salzburg ein [[Honorarkonsulat#Frankreich|Honorarkonsulat]]. | | Die Französische Republik unterhält in Salzburg ein [[Honorarkonsulat#Frankreich|Honorarkonsulat]]. |
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| | ==== Wirtschaftliche Beziehungen ==== | | ==== Wirtschaftliche Beziehungen ==== |
| − | Bei der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] waren im Jahr 2017 148 Salzburger Firmen mit regelmäßigen Geschäftsbeziehungen zu Frankreich registriert. Salzburger Unternehmen exportierten im Jahr 2015 Waren im Wert von 354 Millionen Euro in die Französische Republik. Darunter befanden sich Baumaschinen, Krane, Baumaterialien, Holzmöbel, Zutrittssysteme, Medizintechnik, Kfz-Teile, Lebensmittel, Getränke und Sportartikel. Frankreich liegt damit an sechster Stelle der Exportländer der Salzburger Unternehmen. | + | Bei der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] waren 148 Salzburger Firmen im Jahr 2017 mit regelmäßigen Geschäftsbeziehungen zu Frankreich registriert. Salzburger Unternehmen exportierten im Jahr 2015 Waren im Wert von 354 Millionen Euro in die Französische Republik. Darunter befanden sich Baumaschinen, Krane, Baumaterialien, Holzmöbel, Zutrittssysteme, Medizintechnik, Kfz-Teile, Lebensmittel, Getränke und Sportartikel. Frankreich liegt damit an sechster Stelle der Exportländer der Salzburger Unternehmen. |
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| | Das AußenwirtschaftsCenter Paris sieht für heimische Unternehmen Chancen im französischen Markt – vor allem, wenn sie auf Mobilität, Biolebensmittel und Produkte für ältere Menschen spezialisiert sind. Zudem stehen Mode, Architektur und Design hoch im Kurs, außerdem Energieeffizienz sowie innovative Technologien für Fabriken und neue Materialien. | | Das AußenwirtschaftsCenter Paris sieht für heimische Unternehmen Chancen im französischen Markt – vor allem, wenn sie auf Mobilität, Biolebensmittel und Produkte für ältere Menschen spezialisiert sind. Zudem stehen Mode, Architektur und Design hoch im Kurs, außerdem Energieeffizienz sowie innovative Technologien für Fabriken und neue Materialien. |
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| | Die Einfuhren aus Frankreich sind mit 164 Millionen Euro nur halb so hoch wie die Salzburger Exporte. Damit liegt Frankreich an 14. Stelle der Importländer. | | Die Einfuhren aus Frankreich sind mit 164 Millionen Euro nur halb so hoch wie die Salzburger Exporte. Damit liegt Frankreich an 14. Stelle der Importländer. |
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| − | Viermal pro Woche fliegt Eurowings seit Jänner 2017 nach Paris-Charles-de-Gaulle. Die Maschinen sind gut ausgelastet.
| + | Es bestehen Flugverbindungen vom [[Salzburg Airport]] nach Paris. |
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| | ===== Salzburg auf Pariser Weltausstellungen ===== | | ===== Salzburg auf Pariser Weltausstellungen ===== |
| | [[1867]] stellten [[Baldi & Würthle]] Landschaftsaufnahmen bei der [[Salzburg auf Weltausstellungen|Weltausstellung]] in Paris aus. | | [[1867]] stellten [[Baldi & Würthle]] Landschaftsaufnahmen bei der [[Salzburg auf Weltausstellungen|Weltausstellung]] in Paris aus. |
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| − | Bei der Pariser Weltausstellung 1900 gab es auch eine ''Ausstellung Salzburger Gewerbetreibender''. Zu sehen war u. a. ein ''Salzburger Prunkzimmer''. Einer der Lieferanten dazu war der Salzburger Tischler [[Hans Preimesberger]]. Er lieferte den Plafond zum Zimmer nach einem Original im [[Johannesschlössl]] aus dem [[17. Jahrhundert]].<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=19010209&seite=1&zoom=33&query=%22Hans%2BPreimesberger%22&ref=anno-search anno], (Salzburger) [[Fremden-Zeitung]], Ausgabe vom 9. Februar 1901, Seite 1 ff.</ref> | + | Bei der Pariser Weltausstellung 1900 gab es auch eine ''Ausstellung Salzburger Gewerbetreibender''. Zu sehen war u. a. ein ''Salzburger Prunkzimmer''. Einer der Lieferanten dazu war der Salzburger Tischler [[Hans Preimesberger]]. Er lieferte den Plafond des Zimmers nach einem Original im [[Johannesschlössl]] aus dem [[17. Jahrhundert]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=19010209&seite=1&zoom=33&query=%22Hans%2BPreimesberger%22&ref=anno-search anno], (Salzburger) [[Fremden-Zeitung]], Ausgabe vom 9. Februar 1901, Seite 1 ff.</ref> |
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| | [[Ferdinand Porsche]], der am Ende seines Lebens seinen Familiensitz in Zell am See hatte, präsentierte seinen für die Lohner-Werke in Wien-Floridsdorf entwickelten "Lohner-Porsche" mit Radnabenmotor [[1900]] auf der Pariser Weltausstellung. | | [[Ferdinand Porsche]], der am Ende seines Lebens seinen Familiensitz in Zell am See hatte, präsentierte seinen für die Lohner-Werke in Wien-Floridsdorf entwickelten "Lohner-Porsche" mit Radnabenmotor [[1900]] auf der Pariser Weltausstellung. |
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| | === Frankreich-Wahl auch in Salzburg === | | === Frankreich-Wahl auch in Salzburg === |
| − | Zum ersten Mal konnten [[2012]] französische Staatsbürger auch in Salzburg an der französischen Präsidentschaftswahl teilnehmen. In der [[Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen]] war am Sonntag, den [[6. Mai]], von 10:00 bis 18:00 Uhr ein Wahllokal eingerichtet. Rund 500 französische Staatsbürger, die in Salzburg, [[Kärnten]] und [[Oberösterreich]] leben, waren hier als Wähler registriert und konnten in der Robert-Jungk-Stiftung ihre Stimme abgeben. | + | Zum ersten Mal konnten [[2012]] französische Staatsbürger auch in Salzburg an der französischen Präsidentschaftswahl teilnehmen. In der [[Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen]] war am Sonntag, [[6. Mai]], von 10:00 bis 18:00 Uhr ein Wahllokal eingerichtet. Rund 500 französische Staatsbürger, die in Salzburg, [[Kärnten]] und [[Oberösterreich]] leben, waren hier als Wähler registriert und konnten in der Robert-Jungk-Stiftung ihre Stimme abgeben. |
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| − | Vier Franzosen leiteten das Salzburger Wahlbüro. Unter ihnen war die Französischlehrerin Florence Gautier, die erzählte, dass sie bisher entweder in Wien oder per Prokura in Frankreich wählen durfte. Der Wahlvorgang ist jedoch etwas anders als in Österreich. Es gibt Wahlkarten, und es werden keine Kandidaten angekreuzt. Zehn Kandidaten standen zur Wahl, und entsprechend gab es auch zehn Wahlkarten. Es wurde jedoch nur eine Wahlkarte in den Umschlag gesteckt, der anschließend in die Wahlurne kam. Die Wahlhelfer rechneten in Salzburg mit rund 250 Wählern. | + | Vier Franzosen leiteten das Salzburger Wahlbüro. Unter ihnen war die Französischlehrerin Florence Gautier, die erzählte, dass sie bisher entweder in Wien oder per Vollmacht in Frankreich wählen durfte. Der Wahlvorgang ist jedoch etwas anders als in Österreich. Es gibt Wahlkarten und es werden keine Kandidaten angekreuzt. Zehn Kandidaten standen zur Wahl, und entsprechend gab es auch zehn Wahlkarten. Es wurde jedoch nur eine Wahlkarte in den Umschlag gesteckt, der anschließend in die Wahlurne gelegt wurde. Die Wahlhelfer rechneten in Salzburg mit rund 250 Wählern. |
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| | === Präsident Macron in Salzburg === | | === Präsident Macron in Salzburg === |
| − | Am [[23. August]] [[2017]] kam der neue französische Staatspräsident [[Emmanuel Macron]] mit seiner Gattin nach Salzburg, um die [[Salzburger Festspiele]] zu besuchen. Sie wurden am [[Flughafen Salzburg|Flughafen]] von Bundeskanzler Christian Kern und dessen Frau Eveline Steinberger-Kern empfangen. Anschließend führte der Präsident Gespräche mit Bundeskanzler Kern sowie mit seinen Amtskollegen aus [[Tschechien]] und der [[Slowakei]], während der französische Honorarkonsul Dr. [[Peter Lechenauer (Rechtsanwalt Altstadt)|Peter Lechenauer]] Brigitte Macron beim Damenprogramm begleiten durfte. | + | Am [[23. August]] [[2017]] kam der neue französische Staatspräsident [[Emmanuel Macron]] mit seiner Ehefrau nach Salzburg, um die [[Salzburger Festspiele]] zu besuchen. Sie wurden am [[Flughafen Salzburg|Flughafen]] von Bundeskanzler Christian Kern und dessen Frau Eveline Steinberger-Kern empfangen. Anschließend führte der Präsident Gespräche mit Bundeskanzler Kern sowie mit seinen Amtskollegen aus [[Tschechien]] und der [[Slowakei]], während der französische Honorarkonsul Dr. [[Peter Lechenauer (Rechtsanwalt Altstadt)|Peter Lechenauer]] Brigitte Macron beim Damenprogramm begleitete. |
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| − | Er nahm auch am [[EU-Gipfeltreffen 2018 in Salzburg]] teil.
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| − | ===Personen mit Salzburgbezug === | + | Macron nahm zudem am [[EU-Gipfeltreffen 2018 in Salzburg]] teil. |
| | + | ===Personen mit Salzburgbezug=== |
| | * Invasoren und Besatzer der napoleonischen Zeit: | | * Invasoren und Besatzer der napoleonischen Zeit: |
| | ** [[François-Joseph Lefebvre]] (* 1755; † 1820), Marschall | | ** [[François-Joseph Lefebvre]] (* 1755; † 1820), Marschall |
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| | * Am [[26. Mai]] [[782]] erhielt der spätere [[Erzbischof von Salzburg]], [[Arn]], die Abtweihe im Kloster von Saint-Amand in Nordfrankreich. | | * Am [[26. Mai]] [[782]] erhielt der spätere [[Erzbischof von Salzburg]], [[Arn]], die Abtweihe im Kloster von Saint-Amand in Nordfrankreich. |
| | * Reims, Salzburgs [[Städtepartnerschaft|Partnerstadt]] in Frankreich, Namensgeberin der [[Reimsstraße]] in [[Itzling]]. | | * Reims, Salzburgs [[Städtepartnerschaft|Partnerstadt]] in Frankreich, Namensgeberin der [[Reimsstraße]] in [[Itzling]]. |
| − | * [[Fernstreckenrennen Paris - Wien]] [[1902]]. | + | * [[Fernstreckenrennen Paris – Wien]] [[1902]]. |
| | * Am [[24. März]] [[1965]] sahen 6 000 Zuschauer in [[ASV-Platz Itzling|Itzling]] das B-Fußballländerspiel zwischen Österreich und Frankreich (0:2). | | * Am [[24. März]] [[1965]] sahen 6 000 Zuschauer in [[ASV-Platz Itzling|Itzling]] das B-Fußballländerspiel zwischen Österreich und Frankreich (0:2). |
| | * Am [[3. Mai]] [[2018]] scheiterte der [[FC Red Bull Salzburg]] [[Halbfinalspiel der Europa League 2018 in Salzburg|gegen Olympique Marseille]] erst nach Verlängerung knapp am Einzug ins Finale der UEFA Europa League. Schauplatz des nachfolgenden Endspiels war Lyon. | | * Am [[3. Mai]] [[2018]] scheiterte der [[FC Red Bull Salzburg]] [[Halbfinalspiel der Europa League 2018 in Salzburg|gegen Olympique Marseille]] erst nach Verlängerung knapp am Einzug ins Finale der UEFA Europa League. Schauplatz des nachfolgenden Endspiels war Lyon. |