| | Ein Sprichwort besagt: Wenn ein alter Mensch stirbt, dann ist es, als ob eine ganze Bibliothek verbrennt. Traditionen, Rituale, Sitten und Bräuche verblassen. "''Es ist daher wichtig, Erlebtes zu erhalten und zu dokumentieren, im konkreten Fall besonders jenes der Jahrgänge vor 1933''", betonte Dr. Tina Widmann am Donnerstag, 13. September 2012 bei einem Informationsgespräch. Mit Unterstützung des Ressorts startete das Salzburger Bildungswerk im Herbst 2012 das umfangreiche Projekt "''Das war unsere Zeit! Eine Generation erinnert sich''". Im ganzen Land Salzburg werden im Laufe des nächsten Jahres Geschichten, die das Leben schrieb, in Form von Interviews und Videoaufzeichnungen zusammengetragen. | | Ein Sprichwort besagt: Wenn ein alter Mensch stirbt, dann ist es, als ob eine ganze Bibliothek verbrennt. Traditionen, Rituale, Sitten und Bräuche verblassen. "''Es ist daher wichtig, Erlebtes zu erhalten und zu dokumentieren, im konkreten Fall besonders jenes der Jahrgänge vor 1933''", betonte Dr. Tina Widmann am Donnerstag, 13. September 2012 bei einem Informationsgespräch. Mit Unterstützung des Ressorts startete das Salzburger Bildungswerk im Herbst 2012 das umfangreiche Projekt "''Das war unsere Zeit! Eine Generation erinnert sich''". Im ganzen Land Salzburg werden im Laufe des nächsten Jahres Geschichten, die das Leben schrieb, in Form von Interviews und Videoaufzeichnungen zusammengetragen. |
| − | "''Der Fokus liegt auf den Geburtsjahrgängen vor [[1933]]. Keine Generation davor hat so viele Veränderungen miterlebt wie die der jetzt über 80-Jährigen''", so der Initiator des Projektes, Dr. [[Alfred Berghammer]], Leiter des Arbeitskreises Seniorenbildung. Wie sah es in der Gemeinde aus? Welchen Schulweg mussten Kinder um 1935 zurücklegen? Was erlebten sie im Unterricht? Wie wurde Weihnachten gefeiert? Und was hat sich in den vergangenen siebzig Jahren verändert? Antworten auf diese Fragen liefern subjektive Erinnerungen, die ein besonderes Stück Salzburger Geschichte dokumentieren und für nachkommende Generationen Identität stiftend sind. | + | "''Der Fokus liegt auf den Geburtsjahrgängen vor [[1933]]. Keine Generation davor hat so viele Veränderungen miterlebt wie die der jetzt über 80-Jährigen''", so der Initiator des Projektes, Dr. [[Alfred Berghammer]], Leiter des Arbeitskreises Seniorenbildung. Wie sah es in der Gemeinde aus? Welchen Schulweg mussten Kinder um 1935 zurücklegen? Was erlebten sie im Unterricht? Wie wurde [[Weihnachten]] gefeiert? Und was hat sich in den vergangenen siebzig Jahren verändert? Antworten auf diese Fragen liefern subjektive Erinnerungen, die ein besonderes Stück Salzburger Geschichte dokumentieren und für nachkommende Generationen Identität stiftend sind. |